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Rundwanderung
34: Die große Stabreim-Tour |
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Route (18,5 km): Parkplatz zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein - 1 Rauhfelspfeiler - 2 Kleiner Rauhberg - 3 Spirkelbach - 4 Wegspinne Alte Sötern - 5 Rindsberg-Kammweg - 6 Wackelstein (Felsentisch) - 7 Buchholzfelsen - 8 Rimbachtal - 9 Kaisermühle - 10 Wachtfelsen - 11 Wernersberg - 12 Kaisermühle - 13 Spirkelbach - 14 Rauhberg-Südfuß - Parkplatz zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein Karte: Topographische Karte 1:25.000 Annweiler |
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Wie legt man Touren an? Die gängigen Krücken heißen „Von Hütte zu Hütte“ oder „Von Burg zu Burg“, auch „Von Adorf nach Bedorf“ oder auch „Über den Soundsoberg ins Dingstal“. Kaum genutzt dagegen wird das Prinzip des Stabreim-Wanderns, nach dem Punkte mit gleichem Anfangslaut verbunden werden. Albern? Freilich! Hier also eine Stabreim-Tour in der Südpfalz: Rauhberg, Rindsberg und Rothenberg heißen die Hauptachsen. Alle drei bieten abwechslungsreiche Wege und beeindruckende Aussichtsfelsen. Aufbruch vor 9 Uhr ist empfehlenswert: So erreicht man um die Mittagszeit die Fleischtöpfe vom Wernersberg.
Im Ort passieren wir die Kirche, machen uns an einer Wandertafel über den Weiterweg schlau und biegen ebendort links ab in das Richtung Wilgartswiesen führende Tal. Am Ende der recht putzigen Häuschen zweigt rechts ein Pfad auf den Rindsberg ab. Durch schönen Mischwald steigen wir stetig bergauf, bis es auf dem Bergrücken auf breitem Weg zur Wegspinne Alte Sötern (313 m) geht.
Immer weiter auf dem Kamm gelangen wir am östlichen Ende des Rindsberges auf den gewaltigen Buchholzfelsen (385 m). Dort genießen wir den Blick hinüber zu Trifels, Anebos und Münz; das weniger attraktive Industriegelände unter uns können lässt sich da locker verschmerzen. Für den Abstieg gehen wir 100 Schritte zurück; zwischen zwei Felsen finden wir ein mit zahlreichen Treppen versehenes Pfädchen, das zunächst unter der bedrohlich überhängenden Buchholzfelsen-Nordwand entlang und dann nach rechts um den Felsen herumführt. Wir halten uns jetzt an die schwarze Nordic-Walking-Markierung (2 und 3). Auf halber Hanghöhe folgen wir weiter dem Pfad und stoßen dann auf einen Weg, der links hinunter ins Rimbachtal führt. Hier überqueren wir die Straße gelangen entlang der Umzäunung des ausgedehnten Industriegeländes auf die andere Talseite. Rechtshaltend, also talaufwärts, wandern wir jetzt auf der Nordic-Walking-Strecke 3 durch die Wiesen- und Schilfauen des Rimbachtales zur idyllisch gelegenen Kaisermühle (199 m). Hier überqueren wir nicht die Straße, sondern nehmen links einen Pfad mit der Nummer 30/31. Der führt durchaus anstrengend durch die Westflanke des Rothenberges hinauf zum Wachtfelsen (386 m) über den Dächern von Wernersberg, einem der schönsten Aussichtspunkte der Südpfalz. Nach ausgedehnter Rast steigen wir noch etwas höher hinauf. So stoßen wir auf einen Forstweg, dem wir rechtshaltend etwa 100 m folgen, um dann auf einem unscheinbaren Pfädchen rechts hinunter nach Wernersberg (278 m) abzusteigen. Auf der wenig befahrenen Durchgangsstraße durchqueren wir das beschauliche Dörfchen nach Westen Richtung Spirkelbach. Am Ortsschild zweigt ein Feldweg ab, der uns durch Wiesengelände und ein Wäldchen abermals Kaisermühle bringt. Kurz vor den Gebäuden überqueren wir die Straße und laufen auf der bereits vom Herweg bekannten Nordic-Walking etwa 100 m talabwärts und zweigen dann nach links ab, wo ein gut sichtbares Brückchen den Rimbach überquert. Nach Überqueren der Straße finden wir gleich die Markierung nach Spirkelbach. Zunächst führt ein Pfad hinauf zu einem markanten Grenzstein, dann ein unspektakulärer Forstweg auf der Nordseite des Höllenberges nach Spirkelbach. Durch das schmucke Dorf gehen wir bis zum Beginn der Straße, auf der wir beim Herweg vom Rauhfels gekommen waren. Dort halten wir uns allerdings jetzt nicht nach rechts aufwärts, sondern wandern in der eingeschlagenen Richtung weiter. Die Wohnstraße geht in einen Fußweg über, der am Südfuß des Rauhberges entlang zieht. Nach Passieren eines Wäldchens stoßen wir auf offenes Gelände, wo wir uns zunächst am Waldrand halten und dann auf einem schmalen Pfad geradeaus in ein Tälchen hinunter laufen, das nach rechts direkt zum Parkplatz führt. P.S. Die kleine Stabreim-Tour (Rundwanderung 39) befindet sich unmittelbar neben dieser Wanderung. Variante
1: Variante
2: Benachbarte
Wanderungen: © www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service |
Ort: Hauenstein (230 m) oder Wilgartswiesen (210 m) Parken: Links vom Sträßchen zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein an der Abzweigung eines kleinen asphaltierten Wirtschaftsweges (am westlichen Ortsrand von Wilgartswiesen nach Hauenstein abzweigen und etwa 600 m bis kurz vor großer Rechtskurve) Länge: 18,5 km Anstieg: 650 Höhenmeter Schweiß: Happig Aussicht: Grandios Abgeschiedenheit: Mittel Orientierung: Nicht ohne
Einkehr
am Wege:
Felsbesteigungen:
Burgen am Wege: Keine In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Vom Buchholzfelsen zum Rehberg Auf dem Wachtfelsen |