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Im Südwesten des Dahner Felsenlandes befindet sich in einem von Felsen
umrahmten großartigen Talkessel ein besonderes Idyll: Der Reinigshof, ein
einsam gelegenes Gehöft, das sich seit Jahren zum Leidwesen der
alteingesessenen Dörfler in der Hand alternativer Aussteiger-Bauern
befindet (was der Schönheit dieser Kulisse keinen Abbruch tut). Der
Kessel wird im Norden durch den mächtigen Großen und Kleinen Eyberg
dominiert, im Osten ziehen die imposanten Dürrensteine den Blick auf
sich, während im Westen der markante Turm des Napoleonsfelsens regiert.
Wir
gehen die Bergstraße hoch und nehmen zu Beginn Asphalt und Waschbeton
unter den Füßen in Kauf, denn der von Bruchweiler zum Fuß des Dörrntalberges
ziehende Feldwirtschaftsweg bietet eine exzellente Aussicht in den
umgebenden Wasgau. Am Waldrand angekommen nehmen wir den schmaleren in
Frage kommenden Weg. Dieser führt durch einen Schließeck
genannten Berghang entschlossen aufwärts und zielt letztlich hinüber
nach Fischbach. Wir allerdings verlassen den Weg, sobald der steile Anstieg zum Dörrntalberg
(441 m) den Bergkamm erreicht, zugunsten eines nach rechts abwärts
abzweigenden Pfades, der uns über das Heideneck zur Wegspinne zwischen
Östlichem und Westlichem Schäckersloch bringt (Punkt 331,4 auf der Karte).
Ab
hier können wir uns der Markierung zum Napoleonsfels anvertrauen. Ein langer, auf mittlerer Höhe verlaufender Forstweg mit zahlreichen
Windungen bringt uns zu diesem markanten Felsturm. Ob der Napoleonsfels (340 m)
seinen Namen von
einem ehedem dort lagernden Soldatentrupp des Korsen hat oder davon, dass
er dem Profil des Eroberers ähnelt, ist umstritten.
 Wenn
wir einige Meter zur Wegspinne vor dem Napoleonsfelsen zurücksteigen,
finden wir einen links steil
abwärts führenden Pfad. Diesen nehmen wir (nicht den markierten!),
halten uns im Talgrund gleich links und kommen so zur malerisch an einer
Waldwiese gelegenen Bruchweiler Hütte des Pfälzerwaldvereins (Quelle
testen!).
Von hier aus
schlendern wir an Fischweihern vorbei talabwärts und
stoßen dann auf das nach links zum Reinigshof, einem traumhaft gelegenen Gehöft,
führende Sträßchen. Das Tal mit dem Postkartenmotiv der Dürrensteine
ist so schön, dass wir zehn Minuten Asphalt in Kauf nehmen. Etwa
30 Meter hinter dem Reinigshof (237 m) biegen wir an einem
Gemarkungsstein nach rechts in einen unscheinbaren Wiesenpfad ein,
passieren im Talgrund eine Quelle und ein Ferienhäuschen und
laufen dann, den Reinigshof fast umrundend, auf der linken Talseite
unterhalb der Dürrensteine (Bild oben) wieder talauswärts. Nach einer Viertelstunde
zweigt, kurz nachdem ein Fahrweg das Tal quert, unser Pfad im
90-Grad-Winkel nach links zum Rauhberg ab (nicht beschildert).

Durch einen
Hohlweg kommen wir zu einem breiten Weg, dem wir einige hundert Meter nach
links folgen, um dann rechts auf den zwar steilen, aber sehr romantischen
Bergpfad abzuzweigen, der zur unbewirtschafteten Alpenvereinshütte
der Sektion Kaiserslautern auf dem Rauhberg (332 m) führt. Wenige Meter
oberhalb der Hütte befindet sich auf einem Felsplateau einer der schönsten
Rastplätze der Region.
Wer
es lieber gemütlich ausklingen lassen möchte, geht den Aufstiegspfad zurück
und
nimmt den Forstweg bis Bruchweiler. Wer kleine Abenteuer liebt, sucht sich
entlang der Rauhbergfelsen anhand einiger schwach ausgeprägter
Pfadspuren einen Weg über den Gipfelkamm des Rauhberges nach Osten. Die Mühe
lohnt! Er wird auf einen geschotterten Weg treffen, dem er nach rechts
am Wollmersberg mit den Retschelfelsen vorbei bis ins Dorf folgt.
Variante
1:
Ohne Rauhberg.
Ab
Reinigshof-Quelle durchs Tal direkt nach Bruchweiler.
Variante
2:
Ohne Dörrntalberg. Am Ende des Feldwirtschaftsweges rechts ab zur
Bruchweiler Hütte, dann zum Napoleonsfelsen und direkt hinunter zum Reinigshof.
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 4 Storrbachtal, Hohle Felsen und Eyberg (ab Reinigshof zum
Großen Eyberg und von dort zur Dahner Hütte)
Rundwanderung 7 Heidenberg, Jüngstberg und
Drachenfels (von Bruchweiler auf den Jüngstberg, dann auf den Heidenberg)
Rundwanderung 16 Von
Fischbach zum Großen Eyberg (vom Reinigshof westwärts hinauf zur
Wegspinne Am Hundel)
Partner
dieser
Tour:
Landhaus
Felsengarten
Gartenstraße 78
76891 Bruchweiler-Bärenbach
Telefon: 06394-1661
Web: www.gaestehaus-felsengarten.de
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Bruchweiler
(195 m)
Parken:
Bergstraße
(von Dahn kommend in Bruchweiler nach rechts über die Bahngleise, zweite rechts, erste
steil nach links empor führende Straße, dort möglichst am Beginn parken)
Länge:
16,5 km
Anstieg: 370
Höhenmeter
Schweiß:
Oh ja
Aussicht:
Klasse
Abgeschiedenheit:
Mittel
Orientierung:
Nicht ohne

Einkehr
am Wege:
Bruchweiler PWV-Hütte
(Öffnungszeiten)
Felsbesteigungen:
Rauhberg-Gipfelfels
Burgen
am Wege: Keine
In
der näheren Umgebung:
Felslandbad
Dahn,
Badeweiher
Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof
bei Erlenbach,
Teufelstisch
und Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild-
und Wanderpark Silz, Erzbergwerk
Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burgruine Altdahn,
Burg
Berwartstein
Regionale
Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Südwestpfalz
Tourismusgemeinden:
Dahn
Bruchweiler
Bundenthal
Rumbach
Sonstiges:
Kaiserslauterer
DAV-Hütte
Ludwigshafener
DAV-Hütte
am Reinigshof
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Napoleonsfels

Blick
zum Jüngstberg
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