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Rundwanderung 7: Heiden-
berg, Jüngstberg, Drachenfels

Genusstour im Dahner Felsenland

Von der Burgruine Drachenfels zum Großen Eyberg

Route (11 km): Weissensteiner Hof - 1 Heidenpfeiler (Schlüsselfels) - 2 Heidenberg - 3 Buchkammerfels - 4 Schutzhütte am Jüngstberg - 5 Jüngstberg - 6 Schutzhütte am Jüngstberg - 7 Drachenfelshütte - 8 Drachenfels - Weisensteiner Hof

Karte: Topographische Karte 1:25.000 Dahn


Der Tag ist klar und verspricht gute Fernsicht? Dann nichts wie los Richtung Busenberg zu einer relativ kurzen, aber äußerst attraktiven Tour. Im Herzen des Wasgaus besteigen wir zwei sehr lohnende Aussichtsberge mit imposanten Felsen und nehmen dann noch die leicht zu erreichende Burg Drachenfels mit. Wir wandern mit leichtem Gepäck, denn es geht kräftig aufwärts - außerdem warten eine PWV-Hütte und ein Gasthof am Weg auf uns.

Vom Wanderparkplatz aus überqueren wir den nach Süden führenden Feldwirtschaftsweg, um in die Ostflanke des Heidenberges einzusteigen, wobei uns die Beschilderung des Busenberger Holzschuhpfades hilft [Rosa Logo]. Schon nach wenigen Metern zweigt rechts ein schmaler Pfad zum Heidenpfeiler (als „Schlüsselfels“ beschildert) ab, der uns durch Fichtenbestände steil und schnell auf den Heidenberg führt. Wie immer, wenn im Pfälzerwald Heiden als Namensgeber auftreten, kann auf Spuren der Kelten geschlossen werden.

HeidenpfeilerNichts für schwache Nerven ist der ungesicherte Pfad auf die vordere Spitze des fast 60 m hohen Heidenpfeilers; weiche Kniekehlen für Nicht-Kletterer sind garantiert. Spätestens dort spürt auch der verwöhnteste Pfalzwanderer, dass er eine Premium-Lage erwischt hat:  Imposante Tiefblicke addieren sich aufs Feinste zu dem 270-Grad-Panorama, das vom Trifelsland über den nahe gelegenen Berwartstein bis zum Grand Wintersberg im nördlichen Elsass reicht (im Bild oben Rötzenfels, Rehberg und Lindelbrunn). 

Vom Fels wenden wir uns nach Westen und überschreiten den Heidenberg (420 m) auf breiten Bergkamm, wobei wir die Krater einiger gesprengter Westwall-Batteriestellungen passieren. Am Ende des Kammes wartet der vielgliedrige, immerhin auch 35 m hohe Buchkammerfels, der den Herren der Burg Drachenfels als Gefängnis diente, worauf einige Felskammern verweisen (Sprachforscher: Buchkammer von Einbuchten in Kammern?). Auch hier ist der Weg zur vorderen Spitze mit Nervenkitzel verbunden; selbiger ist wegen der ungehinderten Sicht nach Westen und Norden allemal lohnend.

Als Abstiegsroute wählen wir Pfadspuren auf der Nordseite. Unten angekommen suchen wir uns einen Weg, der links halb um den Berg herumführt, sodass wir einen breiten Wirtschaftsweg erreichen, dem wir durch Wiesen und Felder nach rechts in Richtung Bundenthal folgen.

Von der Jüngstbergkanzel nach Süden in den WasgauAuf der Ostseite des durch seine Kegelform markanten Jüngstberges stoßen wir an einer Schutzhütte wieder in den Wald hinein, nehmen jedoch statt des markierten Weges zum Gipfel einen halblinks abzweigenden breiten Weg, der uns südlich um den Berg herumführend stetig empor bringt. Der Schlussanstieg zum Jüngstberg (491 m) verläuft auf der NW-Seite über einen nach rechts abzweigenden steilen Fußpfad. Der mit einer Steiganlage gesicherte Gipfelfels, die „Kanzel“, bietet den dritten 1a-Panoramablick der Tour (im Bild der Wegelnburgkamm).

Für den Rückweg zur Schutzhütte wählen wir keinen Elefantenpfad, sondern steigen direkt ab Gipfel immer der Falllinie folgend - teilweise weglos - über den Ostgrat ab. Ab Schutzhütte geht es nach links und dann beschildert westlich des Heidenberges zur Drachenfelshütte des Pfälzerwaldvereins.

Den runden Abschluss unserer großartigen Tour bildet der Aufstieg zur nahegelegenen Burgruine Drachenfels (367 m). Sie wurde als typische Felsenburg auf einem 150 Meter langen Felsenschiff errichtet, das exponiert auf einer freistehenden Erhebung liegt. Zahlreiche Kammern, Treppenaufgänge und Felsgänge geben der Phantasie reichlich Nahrung (hat der Burgdrachen eine eigene Badewanne gehabt?). Nach dem Abstieg zur Drachenfelshütte brauchen wir dann noch zehn lässige Minuten bis zum Ausgangspunkt.


Variante 1:  
Nur Jüngstberg. Vom Wanderparkplatz auf Feldwirtschaftsweg direkt zur Schutzhütte am Ostfuß des Jüngstberges (sehr schön hierher auch von Bundenthal).

Variante 2:  
Ohne Jüngstberg. Nach dem Abstieg vom Buchkammerfels rechts haltend zur PWV-Hütte Drachenfels.

Benachbarte Wanderungen: 

Prädikatsweg Busenberger Holzschuhpfad (ab Weissensteiner Hof)
Rundwanderung 20 Über die Buhlsteine zur Burg Lindelbrunn (vom Weisensteiner Hof über Wiesen und Felder nach Norden zum Beginn des Buhlstein-Anstiegs)
Rundwanderung 37 Berwartstein, Seehof und Hirzeck (vom Feldwirtschaftsweg südlich des Weisensteiner Hofs zum Start in  Erlenbach)
Rundwanderung 63 Der Busenberger Holzschuhpfad (Einstieg am Weissensteiner Hof)
Rundweg 8 Jüngstberg und Drachenfelshütte (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 20 Am Jüngstberg (Anschluss an der Schutzhütte)
Naturspaziergang 33 Scharbachtälchen (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite Felsen 29 Heidenpfeiler (gleicher Ausgangspunkt)


Logo Hotelpension TannenhofPartner dieser Tour:

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Waldstraße 23
76891 Busenberg
Telefon: 06391-2377
Web: www.hotelpension-tannenhof.de

 


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Ort: Busenberg (240 m)

Parken: Wanderparkplatz Drachenfels (306 m) hinter dem Weisensteiner Hof (von Dahn kommend ca. 500 m hinter dem Ortsausgang von Busenberg nach rechts)

Länge: 11 km

Anstieg: 370 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege:
Drachenfelshütte PWV
(Öffnungszeiten),
Gasthaus Weissensteiner Hof

Felsbesteigungen: Heidenpfeiler (Schlüsselfels), Buchkammerfels,
Jüngstbergfelsen (Kanzel)

Burgen am Wege:
Drachenfels


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Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Busenberg
Erlenbach

Vorderweidenthal
Dahn
Bruchweiler
Bundenthal
Niederschlettenbach


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7-18.JPG (36857 Byte)

Aufstieg zur obersten 
Plattform des Drachenfels

Auf der Burgruine Drachenfels

Auf der Burgruine Drachenfels

 

  
 

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