Die Pfälzer

De Kääne Pälzer geht wannre"De Klääne Pälzer", eine Figur mit zwei Vätern, dem Autor Michael Bauer als geistigem und dem Pfälzer Künstler Xaver Mayer als zeichnerischem Vater, erfreut schon seit Jahren die Leser der Rheinpfalz-Ausgabe Sonntag Aktuell.

Auch für Nicht-Pfälzer eine amüsante Lektüre, die einiges über das Seelenleben, den Humor, die  Schlitzohrigkeit und Dusseligkeit der Eingeborenen zu erzählen weiß.

Im richtigen Leben nachprüfbar ist gewiss, dass die Pfälzer ein eigener Menschenschlag mit regional stark ausgeprägten Unterschieden sind.

Der Vorderpfälzer (Bewohner der Rheinebene) gilt allgemein als laut und sangesfreudig (kein Wunder, wenn man sich mit Riesling oder Gewürztraminer die Zähne putzt), weswegen er auch gerne als "Pälzer Krischer" bezeichnet wird. 

Der Hinterpfälzer (Bewohner der gebirgigen Waldregionen, der angrenzenden Bauernlandschaften des Westrich und des Kuseler Berglandes im Nordwesten der Pfalz) hingegen ist schwerer zugänglich, pflegt aber, wenn er einmal aufgetaut ist, eine raue Herzlichkeit mit reichlich derbem Humor.

Nordlichter schwanken bei der Beurteilung des Homo Palatinensis zwischen "ungehobelt" und "erfrischend direkt", einige empfinden ihn als "freundlich, aber etwas zurückgeblieben". Der Pfälzer lacht sich derweil eins ins Fäustchen.

 


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