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Pfalz-Wandertipp: Rundwanderung bei Bad Dürkheim, 17 km STARTSEITE | |
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Aus dem Isenachtal zum Drachenfels Ein magischer Platz fernab der bewohnten Welt |
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Route: Isenachtal (Gasthaus Alte Schmelz) – 1 Papierfabrik – 2 Wegspinne (P. 333,0) – Gasthaus Saupferch – 4 Drachenfels-Westfels – 5 Drachenfels-Südfels – 6 Wegspinne Sieben Wege – 7 Lambertskreuzhütte PWV – 8 Wegspinne Kaisergärtchen – 9 Forsthaus Kehrdichannichts - Isenachtal (Gasthaus Alte Schmelz) Karte: Topographische Karte 1:25000 Bad Dürkheim |
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Wer im nördlichen Pfälzerwald den ganz besonderen Fleck sucht, dem sei der Drachenfels zwischen Isenachtal und Hochspeyerbachtal ans Herz gelegt: der nördlichste große Felsen im Naturpark Pfälzerwald, auf einem ausgedehnten Gipfelplateau in 571 m Höhe gelegen, wurde schon von dem Drachen der Nibelungensage als Unterschlupf und von den Römern als Burgfestung genutzt. Auch wir Heutigen spüren bereits beim Anmarsch die Magie dieses mit außergewöhnlicher Aussicht und vielen kleinen Kostbarkeiten lockenden Ziels.
Hinter der gemütlichen Gaststätte liegt, wie es sich für einen Ort dieses Namens gehört, ein Pferch mit Wildschweinen. Dort beginnt unsere Aufstiegsroute - so muss ein Pfad auf einen großen Pfälzer Berg beschaffen sein! Entschieden steil, ohne überflüssige Schlenker, immer samtweich, dabei interessant gewunden. Durch wunderbaren Mischwald kommen wir so zum ausgedehnten Gipfelaufbau des Drachenfels, der als 12,5 ha großes Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.
Auf dem weiten, mit mächtigen Buchen und Eichen bestandenen Gipfelplateau wandern wir dann über den Gipfelpunkt (571 m) zum Südfels. Linkerhand gibt es einen Abstecher von wenigen Metern hinunter zur Drachenhöhle, die 1873 vom Drachenfels-Club zugänglich gemacht wurde; hier soll einst der Lindwurm gehaust haben, den Siegfried in der Nibelungensage erschlug.
Vom Felsplateau gehen wir wieder ein Stück zurück, um dann nach rechts auf einem steilen Pfad zur Wegspinne Sieben Wege (425 m) genau im Süden des Drachenfels abzusteigen. Unterwegs aufpassen: an einer Weggabelung nicht der Farbmarkierung nach rechts folgen, sondern den linken Weg nehmen! An der Wegspinne haben wir die Qual der Wahl: der dritte Weg von links ist es, der uns als bequemer Forstweg zum Lambertskreuz führt. Spätestens an der Lambertskreuzhütte (462 m) werden wir merken, dass sich auch noch andere Zeitgenossen für die Wälder bei Bad Dürkheim als Tagesziel entschieden haben - die Hütte gehört zu den bestbesuchten des Pfälzerwald-Vereins. Das erste Teilstück des offiziellen Weiterweges zum Forsthaus Kehrdichannichts ist eine geschotterte und recht ereignislose Waldautobahn. Als findige Wanderer nehmen wir deshalb besser einen über den Weisenberg verlaufenden Pfad. Den Einstieg dazu finden wir genau zwischen den beiden von der Hütte nach Nordosten wegführenden beschilderten Hauptwegen. Der Pfad führt sofort auf den Höhenrücken hinauf und nach einer guten Viertelstunde halblinks hinab zur Wegspinne Kaisergärtchen (446 m). Dort wandern halblinks haltend und immer auf gleicher Höhe auf einem Forstweg weiter. Nach wenigen Minuten zweigt rechts ein Pfad ab, der uns durch sehr schöne Vegetation links um den Stein-Kopf herumführt. Noch zwei Wegspinnen, die geradeaus überquert werden und wir sehen das leider nicht mehr bewirtschaftete Forsthaus Kehrdichannichts vor uns. Dies lassen wir links liegen und biegen sofort dahinter nach links vom Hauptweg ab. Ein angenehmer Pfad bringt uns dann in weniger als einer halben Stunde ins Isenachtal hinunter. |
Ort: Bad Dürkheim-Hardenburg oder Frankenstein Parken: Gasthaus Alte Schmelz im Isenachtal zwischen Frankenstein und Bad Dürkheim-Hardenburg (210 m) Länge: 17 km Anstieg: 500 Höhenmeter Schweiß: Happig Aussicht: Einmalig Abgeschiedenheit: Meist gering Orientierung: Meist einfach
Einkehr
am Wege: Felsbesteigungen: Zwei In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Drachenfels-Südfels Durchblickkammer am Drachenfels-Südfels Lambertskreuzhütte |
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Mit freundlicher Unterstützung von www.wanderportal-pfalz.de © palzvisit Touristik-Service 2005 |
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