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Pfalz-Wandertipp: Rundwanderung bei Johanniskreuz, 21 km STARTSEITE | |
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Die Johanniskreuz-Südrunde Der Ritterschlag für Pfalzwanderer |
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Route: Elmstein-Erlenbach - 1 Wanderparkplatz Mitteleiche - 2 Schindhübelturm - 3 Waldparkplatz Am Schindhübelturm - 4 Waldparkplatz Gambsbuche – 5 Straßengabelung Iggelbach-Johanniskreuz-Annweiler – 6 Eschkopfturm – 7 Wegkreuz - 8 Straßenquerung am Badisch-Köpfchen - 9 Groß Kirch-Tal - 10 Ramschelweiher im Schwarzbachtal - 11 Schlangenhalde - 12 Burgalbursprung - 13 Johanniskreuz - Elmstein-Erlenbach Karte: Topographische Karte 1:25000 Kaiserslautern-Süd |
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Wagen wir uns dorthin, wo die Wälder am tiefsten sind: in die Täler und Höhenzüge der pfälzischen Hauptwasserscheide um Johanniskreuz. So unwegsam die Gegend dem Autofahrer auch scheinen mag - der Wanderer findet hier ein recht gut beschildertes Wegesystem, der Geländeradfahrer mit dem Mountainbikepark Pfälzerwald ein einzigartiges Netz markierter Trails. Für die durchaus prickelnden Einsamkeitsgefühle auf unserer Tour sorgen die schier endlosen Mischwälder; unser Bedürfnis nach Abwechslung wird durch zwei Aussichtstürme, einen paradiesischen Weiher und das Ausflugsziel Johanniskreuz gestillt. Der Startpunkt ist einer einsamen Unternehmung würdig: Gerade mal ein Dutzend Einwohner gibt es noch in der alten Waldarbeitersiedlung Erlenbach im Quellgebiet des Hochspeyerbachs, wo die Holztrift den Menschen einst zu einem bescheidenen Auskommen verhalf. Für den Aufstieg zum Schindhübelturm nehmen wir den Wanderweg, der über den Wanderparkplatz Mitteleiche nach Iggelbach führt. Durch schattigen Buchenwald steigen wir sanft bergan bis zu einem querenden Wirtschaftsweg, dem wir eben nach links folgen. So gelangen wir in einen "Vorderes Loch" genannten Talschluss, gehen dort kurz halbrechts hoch und folgen dann einem halblinks abzweigenden steilen Pfädchen bis zum Wanderparkplatz Mitteleiche (527 m). Mit der dort verlaufenden Höhenstraße zwischen Johanniskreuz und Iggelbach werden wir noch öfter Kontakt haben, was uns jedoch nicht weiter stört, da sie nur sehr wenig befahren ist.
Ein kurzer südseitiger Abstieg und wir stoßen auf einen sandigen Forstweg, der uns nach rechts zu einen Parkplätzchen mit Schutzhütte an besagtem Sträßchen bringt. Diesseits der Straße, die uns als Orientierungshilfe bis zum Anstieg auf den Eschkopf dienen wird, gehen wir halblinks etwa dreihundert Meter auf einem Forstweg leicht bergab und achten gut auf einen Fußweg, der rechts abzweigt. Auf diesem erreichen wir bald den kleinen Waldparkplatz Gambsbuche. Immer noch südlich der Straße wandern wir fast ohne Anstiege, aber immer über der Fünfhundertmeter-Marke durch herrliche Mischwälder bis zu einer Straßengabelung, an der die Strecken aus Iggelbach, Johanniskreuz und Annweiler aufeinander treffen. Dort überqueren wir die Straße und finden an einem Holzhüttchen den Aufstiegspfad zum Eschkopf, dem mit dem Mosisberg zusammen höchsten Gipfel im zentralen Pfälzerwald (608 m). Der vor mehr als hundert Jahren aus heimischem Buntsandstein erbaute Eschkopfturm ist leider nicht mit den umliegenden Bäumen mitgewachsen, sodass die Sicht teilweise doch empfindlich behindert ist.
Eine halbe Stunde Talmarsch auf einem weichen Forstweg und wir sind im Schwarzbachtal, wo wir am traumhaft gelegenen Ramschelweiher rasten können (330 m, Bild oben, in der Karte nicht bezeichnet!). Nur Wasserscheue lassen sich in der warmen Jahreszeit ein Bad in dem recht kühlen Gewässer entgehen. Der direkte Weiterweg nach Johanniskreuz führt durch das obere Schwarzbachtal, ist allerdings etwas eintönig und wenig gelenkfreundlich. Deshalb empfehlen wir folgende Variante:
Wir gehen wieder etwas zurück und erreichen dann in leichtem Aufstieg einen Fahradweg, der parallel zur Straße zwischen Heltersberg und Johanniskreuz verläuft. Rechtshaltend kommen wir in zehn Minuten nach Johanniskreuz (470 m), einer Höhensiedlung, an der sich die Wege aus Neustadt, Bad Dürkheim, Annweiler, Kaiserslautern und Pirmasens treffen. Neben mehreren Gaststätten gibt es dort das "Haus der Nachhaltigkeit", welches in anregender Form über nachhaltiges Wirtschaften und moderne Energiekonzepte informiert. Einige Schritte entlang der Straße nach Süden, also Richtung Annweiler/Pirmasens, und wir finden linkerhand den Einstieg zum Abstieg: Kurz auf einem breiten Weg, dann auf einem schönen Pfad und zuletzt auf einem frisch geschobenen Forstweg geht es zielstrebig hinunter zu den verschlafenen Buntsandsteinhäusern von Erlenbach mit ihren für die Gegend typischen weißen Fugen. |
Ort: Elmstein-Erlenbach (336 m, in Elmstein-Speyerbrunn von der Strecke Johanniskreuz-Neustadt nach Süden abzweigen) Parken: 50 m hinter dem Örtchen an einem kleinen Weiher Länge: 21 km Anstieg: 520 Höhenmeter Schweiß: Happig Aussicht: Klasse Abgeschiedenheit: Immens Orientierung: Meist einfach
Einkehr
am Wege:
Türme am Wege: Zwei Am
Weg: In
der näheren Umgebung:
Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Eschkopfturm |
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