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Pfalz-Wandertipp: Zwei-Tages-Rundwanderung bei Rodalben, 45 km STARTSEITE | |
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Der Rodalber Felsenwanderweg Sandstein bis zum Abwinken |
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Route: Rodalben - 1 Bruderfelsen – 2 Alter Bierkeller –3 Frohnbachtalfelsen – 4 Kiesfelsen – 5 Hettersbachfelsen – 6 Horbergfelsen – 7 Apostelmühle – 8 Zigeunerfelsen – 9 Maibrunnenfelsen – 10 Kanzelfelsen – 11 Hilschberghaus – 12 Saufelsen – 13 Rappenkopffelsen – 14 Klausfelsen – 15 Kuhfelsen – 16 Fuchsfelsen – 17 Felsen am Hohen Kopf – 18 Karl-May-Felsen - 19 Geißbühlkopf - 20 Seibelsbachfelsen – 21 Sommerwaldquelle - 22 Bärenfelsen - Rodalben Karte: Topographische Karte 1:25000 Waldfischbach-Burgalben/Rodalben Gütesiegel: Als erster Wanderweg der Pfalz wurde der Felsenwanderweg vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. |
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Ob bei der Einweihung des Rodalber Felsenwanderweges des Atheners Pheidippides gedacht wurde, der seinen Mitbürgern nach 42 km Laufleistung die Nachricht des Sieges über die Perser überbrachte, ist nicht bekannt. Gesichert indes ist, dass der mit 45 km Länge um Rodalben herumführende Weg uns Wanderern ähnliches abverlangt wie die Marathondistanz dem wackeren Griechen. Im Unterschied zu diesem allerdings haben wir meist Schatten, können an schönen Rastplätzen verweilen oder abbrechen, wenn die Füße nicht mehr wollen.
Wer den Felsenweg als sportliche Herausforderung begreift, rennt ihn an einem Tag ganz ab; Genießer nehmen sich mindestens zwei Tage Zeit. Wichtigster Stützpunkt ist das Hilschberghaus des Pfälzerwaldvereins - am Hang gelegen, aber nur wenige Minuten vom Ortszentrum entfernt. Wir gehen den Rodalber Felsenweg im Uhrzeigersinn; die meisten Wanderer empfinden dies hier als natürlich - man hat dann immer das Tal zur Rechten und die Felsen zur Linken. Den Aufbruch legen wir in den frühen Morgen. Grundsätzlich beliebig ist der Ausgangspunkt. Es gibt allerdings zwei gute Gründe, genau in der Mitte des Südteils zu beginnen: Erstens sorgt die Morgensonne für schöne Effekte auf den ersten Felsen, zweitens erreichen wir das Hilschberghaus so zur Mittagszeit.
Hier überqueren wir die Straße und kommen zum Nordwestteil des Felsenweges. Zunächst geht es auf breiterem Weg (Plapperzeit!), dann wieder auf Pfaden am Zigeunerfels, Maibrunnenfelsen und Kanzelfelsen vorbei. In einer großen Schleife umgehen wir das Lindersbachtal mit den Rodalber Sportanlagen, überqueren die zum Höhendorf Clausen führende Straße und kommen zum für große Besucherzahlen ausgelegten Hilschberghaus. Fast durchgängig auf Pfaden wandern wir am Saufelsen und am Rappenkopffelsen vorbei (unter uns liegen die Ortsteile Lohn und Heide) und wenden uns dann nach Norden, um das größte Seitental, das Clauser Tal zu umrunden; wir passieren dabei den Klausfelsen, den im Talschluss gelegenen Kuhfelsen, das Eisenbörnchen und den Fuchsfelsen. Beim Wanderparkplatz Hirschbrunnen überschreiten wir die Rodalbe und gehen den langen Südostabschnitt des Felsenweges an. Am Ortsteil Neuhof entlang (wir wundern uns angesichts der vielen Wildschweinspuren, wie nahe das Schwarzwild an die Häuser herangeht) kommen wir aufsteigend zum Felsen am Hohen Kopf und zur filmreifen Kulisse des Karl-May-Felsens. Der Pfad umgeht das Hungerpfuhltal und das Gemerstal und erreicht am Geißbühlkopf einen der seltenen Aussichtpunkte. Der Seibelsbachfelsen und die Sommerwaldquelle über dem (nomen est omen) Langenbachtal sind die nächsten Stationen, bevor wir mit dem Bärenfelsen und seiner großen Höhle einen würdigen letzten Höhepunkt erreichen. Noch eine Viertelstunde durch Buchenwald, und wir sind am Ausgangspunkt. |
Ort: Rodalben (256 m) Parken: Südlicher Ortsausgang (Richtung Pirmasens etwa am Ortsschild) Länge:
46 km (bei Komplett- Anstieg: 700 Höhenmeter Schweiß:
Brutal
(bei Komplett- Aussicht: Wenig Abgeschiedenheit: Gering Orientierung: Problemlos
Einkehr
am Wege:
In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Über die Rodalbbrücke Rastplatz an der Bärenhöhle Bruderfels |
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Mit freundlicher Unterstützung von www.wanderportal-pfalz.de © palzvisit Touristik-Service 2005 |
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