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Kaum
jemand wird widersprechen, wenn man Johanniskreuz, eine aus zwei
Hotelrestaurants, einer Gaststätte und einigen Ferienhäusern bestehende
Höhensiedlung auf 470 m, als den Mittelpunkt des Pfälzerwaldes bezeichnet.
Von hier fließen die Gewässer in alle Himmelsrichtungen, hier kreuzen
sich die zwar wenig frequentierten, aber doch unverzichtbaren Verkehrswege
zwischen den größeren Städten Kaiserslautern und Pirmasens im Westen,
Landau, Neustadt und Bad Dürkheim im Osten des Naturparks.
Von
den viele Rundwegen, die am Wanderparkplatz am südlichen Ende der
Siedlung beginnen, nehmen wir einen, der zu einer Wasserscheide passt.
 Durch
für diese Gegend typischen Mischwald steigen wir hinunter in eine Schächerdelle
genannte Senke und weiter zum Burgalbursprung. Der Name dieser
Quelle ist etwas verwirrend, heißt doch der daraus gespeiste Bach schon
kurz darauf Schwarzbach. Dieser verläuft zunächst zwischen den
Tourismusregionen Holzland und Gräfensteiner Land, vereinigt sich dann
bei Waldfischbach-Burgalben mit der von Norden kommenden Moosalbe und
entwässert den Pfälzerwald nach Westen zur Saar hin.
Ein
kurzer Zwischenanstieg bringt uns dann zu einem Höhenweg, der zunächst
fast eben, dann in der Franzosendelle (solche Namen verweisen immer
auf kriegerische Auseinandersetzungen) entschlossen ansteigend bis zu der
Höhenstraße, die Johanniskreuz mit Leimen verbindet. Parallel zu dieser,
aber in gebührendem Abstand kehren wir nordwärts haltend über einen
breiten Höhenrücken zurück.
Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 53 Vom
Betzenberg nach Johanniskreuz
Rundwanderung
54 Von Turm zu Turm (von der Höhenstrasse in 20 Minuten zum
Anschluss am Eschkopf)
Rundwanderung
59 Die Johanniskreuz-Südrunde (Anschluss in Johanniskreuz oder an der
Quelle)
Stippvisite Turm 1
Eschkopfturm (Anschloss an der Straße in der Nähe der Franzosendelle)
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