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Wir
befinden uns am Beginn des dritten Jahrtausends. Ganz Deutschland hat sich der Urbanisierung
unterworfen. Ganz Deutschland? Nein, im südwestlichsten Zipfel des
Pfälzerwaldes, zwischen Eppenbrunn und Fischbach, gibt es einen
unerschrockenen Mischwald, der allen Besiedelungsversuchen heldenhaft
getrotzt hat.
Dort
wandern wir - eher in Form einer Acht denn auf regulärem Rundweg - durch
das Gebiet der Hohen List, eines Bergrückens, der an der
kurvenreichen und früher für Autorennen genutzten Eselssteig-Straße
beginnt. Der Gipfel wird, da er keine Aussicht bietet, allerdings nicht
bestiegen.
Schon
nach zehn Minuten können wir einen kurzen Abstecher nach rechts zum
Krappenfelsen machen, um unsere Felsenausbeute auf vier zu erhöhen. Auf
einem breiten, sandigen Weg geht es weiter zum Christkindlfelsen,
wo wir auf einer märchenhaften Felsplattform rasten können und einen
schönen Blick in die tiefen Wälder genießen.
 Wenig
später erreichen wir das Waldhaus Hohe List, die einzige
Hüttenoase dieser Region mit vielen Freiluft-Bänken, sehr gelungenem
Kinderspielplatz und ausgezeichnetem Saumagen. Auf dem Bergrücken kommen
wir dann in leichtem Auf und ab zur Wegspinne Acht Wege und zum Zigeunerfelsen.
Für die hier nicht gebotene Aussicht entschädigt wenig später der etwas
tiefer gelegene Reitersprung, ein Felsen, dessen wahre Höhe beim
Betreten der Felsplattform allenfalls erahnt werden kann.
Teilweise
auf dem Herweg wandern wir zurück zum Waldhaus Hohe List. Hier
beginnt der interessanteste Wegabschnitt, eine über den Bergrücken
Richtung Eselskopf führende Passage, die den Blick weit nach Süden in
die Nordvogesen frei gibt. Durch ein Gatter kommen wir dann in ein
Aufforstungsgelände, durch das ein schöner Pfad hinunter zum
Wanderparkplatz führt.
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 1 Entlang
der Altschlossfelsen (vom Parkplatz 2,5 km Richtung Eppenbrunn zum
Ausgangspunkt)
Rundwanderung
48 Durchs Fauner
Tal
zur Hohen List (ebenso)
Naturspaziergang
11 Wüsteichelsbach (vom Wanderparkplatz eine Viertelstunde westwärts
hinunter ins Wüsteichelsbachtal)
Naturspaziergang 21 Stüdenbach
(vom Parkplatz 2,5 km Richtung Eppenbrunn zum Ausgangspunkt)
Stippvisite
Felsen 35 Christkindlfelsen (gleicher Ausgangspunkt)
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2005 - palzvisit Touristik-Service
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