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Südlich
von Busenberg liegen zwei auffällige Gipfel: Der Heidenberg, aus dessen
langgestrecktem Kamm zwei hervorragende Aussichtsfelsen herausragen, und
der kegelförmige, entschieden höhere Jüngstberg. An ersterem werden wir
nur entlang wandern, letzteren werden wir mit etwas Schweißvergießen
besteigen.
Auf
einem betonierten Wirtschaftsweg geht es zunächst durch den Wald nach
Süden unter dem mächtigen Heidenpfeiler vorbei, dann über offenes
Wiesengelände zur Schutzhütte
am Ostfuß des Jüngstberges.
 Der
Aufstieg auf den 491 m hohen Jüngstberg,
der alle Berge seiner Umgebung überragt, verläuft auf seiner Nordflanke.
Auf dem Gipfel steht die Kanzel, ein mit einer Steiganlage
gesicherter Aussichtsfels. Dieser bietet einen ausgezeichneten
Panoramablick. Besonders reizvoll ist der Blick nach Süden zur Wegelnburg
auf dem pfälzisch-elsässischen Grenzkamm.
Auf
der Südseite des Jüngstberges wird wieder zur Schutzhütte
abgestiegen. Hier halten wir uns links und wandern westlich des
Heidenberges zur Drachenfelshütte des Pfälzerwaldvereins. Hier
sollte man unbedingt - auch wenn im Rundweg nicht vorgesehen - den Besuch
der nahegelegenen Burgruine Drachenfels einschieben. Sie wurde als
typische Felsenburg auf einem 150 Meter langen Felsenschiff errichtet, das
exponiert auf einer freistehenden Erhebung liegt. Zahlreiche Kammern,
Treppenaufgänge und Felsgänge geben der Phantasie reichlich Nahrung (hat
der Burgdrachen eine eigene Badewanne gehabt?). Nach dem Abstieg zur
Drachenfelshütte brauchen wir dann nur noch zehn Minuten bis zum
Ausgangspunkt.
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 7 Heidenberg, Jüngstberg und
Drachenfels (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 20 Am Jüngstberg (Anschluss am Wanderparkplatz)
Stippvisite Burg 1 Drachenfels (Anschluss an der Drachenfeslhütte)
Stippvisite Felsen 29
Heidenpfeiler (gleicher Ausgangspunkt)
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