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Der
Beilstein liegt südöstlich der Barbarossastadt Kaiserslautern und
gehört zu den unbekannteren Burgruinen der Pfalz. Er wurde etwa Mitte des
12. Jh. errichtet und gehört wie beispielsweise die Burg Meistersel
zur Gruppe der kleineren Reichsministerialenburgen. Zwischen 1420 und 1455,
also schon sehr früh, wurde die Burg gewaltsam zerstört und niemals
wiederaufgebaut.
Vom
Stiftswalder Forsthaus nehmen wir für gute zwanzig Minuten den örtlichen
Rundweg Nummer 9, der leicht ansteigend durch dichten Wald zu einer
Wegkreuzung führt, wo wir rechts abbiegen und in wenigen Minuten an der
auf einem spitzen Hügel erbauten Burg sind. Diese ist um einen
zentralen Burgfelsen herum errichtet und weist gut erhaltene Reste
auf. Wir befinden uns unweit der Bahnlinie Kaiserslautern-Mannheim und
wissen entsprechende Geräusche zu deuten. Für den Abstieg nehmen wir den
gleichen Weg oder steigen nach Südwesten, also in Richtung der Bahnlinie
ab und wandern dann in einiger Entfernung, aber parallel zu ihr, über den
Entersweilerhof zum Forsthaus.
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