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Vor
Jahren noch hätte man mit Fug und Recht behaupten können: Die Markierungen
im Pfälzerwald bieten eine
große Chance für den mündigen Wanderer! Inzwischen ist die
Wegmarkierung entschieden verbessert worden, in Teilen des
Wandergebiets ist sie sogar vorbildlich.
Sollte
das einmal nicht der Fall sein, gibt es im Wesentlichen folgende Markierungsvarianten: 1.
Die
solle gucke wo se bleiwe.
An entscheidenden Stellen
gibt es überhaupt keine Markierungen. Ehrlich und kalkulierbar. 2.
So
e
bissel Markierung kennt jo nix schade.
Lückenhafte Markierungen meist nach dem Zufallsprinzip gaukeln etwas vor,
was später nicht gehalten wird. Besonders
tückisch. 3.
Do
wo die Leit schdehebleiwe, werrn die Schilder sowieso abgeriss.
Völliger oder weitgehender
Verzicht auf Schilder und Markierungen an Wegspinnen und Abzweigungen. Das wird mehr
als wettgemacht, indem man an eindeutigen Stellen kräftig mit Farbe und
Schildern hantiert. Amüsant.
4.
De
Lui hat nix zu due? Do soll er mol de Wald markiere!
Gut
gemeinte, aber unsystematische Markierung. Nah- und Fernziele werden nicht
deutlich, Kilometerangaben sind lückenhaft oder Fehlanzeige,
Standortangaben fehlen. Spannend. 5.
Hauptsach,
unser Bimbeldorfer Wegenetz is schää nummeriert!
Das örtliche Wegenetz wird mit Hilfe von Zahlen durchmarkiert. Wer von
außen in das Gebiet hineinwandert und die in Ortsmitte oder sonstwo möglicherweise
vorhandene Orientierungstafel nicht studieren und auswendig lernen konnte,
steht buchstäblich im Wald. Bewundernswert fleißig, aber nur hilfreich
für Spaziergänge oder Rundwege ohne jegliche Variante ab Orientierungstafel.
Recht
verlässlich sind die Markierungen, die an den Wanderparkplätzen des Vereins Naturpark Pfälzerwald
beginnen und unter der Rubrik Rundwege beschrieben sind.
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