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Rundwanderung 1: 
Entlang der Altschlossfelsen

Sandstein-Naturwunder im Südwesten

Skizze Große Rundwanderung 1

Östliche Altschlossfelsen

Route (11,5 km): Wanderparkplatz Stüdenbach - 1 Wanderparkplatz Spießweiher - 2 Altschlossfelsen - 3 Sattel - 4 Aussichtsplateau - 5 Sattel - 6 Stäffelskopffelsen - 7 Wegspinne Zollstock - 8 Hinterer Stüdenbachweiher - 9 Forsthaus Stüdenbach - Wanderparkplatz Stüdenbach

Karte: Topographische Karte 1:25.000 Pirmasens

Film zur Tour

Eventuell Felssperrung Altschlossfelsen-West beachten!


Die Eppenbrunner Altschlossfelsen suchen als Sandsteinformation ihresgleichen. Auf einer Länge von 1,5 km finden wir in dem bis zu 30 m hohen Massiv alles, was der pfälzische Buntsandstein zu bieten hat: Türme, Überhänge, Höhlen, Quergänge, Kamine, Kugelsteinbildung, feinste Farbschattierungen, Luftwurzeln ... . Zu jeder Jahreszeit bietet sich hier ein unvergessliches Farbschauspiel. Als Ausklang der Tour liefert das Stüdenbachtal mit seinen vielen Weihern einen perfekten Kontrast.

Mittlere AltschlossfelsenGleich am Parkplätzchen liegt einer der zahlreichen Fischweiher rund um Eppenbrunn; auf seiner rechten Seite schlendern wir auf einem asphaltierten Sträßchen zum großen Wanderparkplatz am Spießweiher. Dort herrscht am Wochenende mitunter ein rechtes Gedränge, weil viele Fresslustige von hier aus über die Grenze zu den Restaurants im elsässischen Roppeviller pilgern. Dass der nächste Wegteil einem pfälzischen Bundeskanzler gewidmet ist, der zur Einweihung höchstselbst zugegen war, entlockt uns heute allenfalls ein nachsichtiges Lächeln.

Nach einem in Richtung Roppeviller führenden Wiesental zweigt beim ersten Anstieg im Buchenwald ein beschilderter Pfad nach links ab, der uns recht steil zum östlichen Eckpfeiler der Altschlossfelsen bringt.

Diese sollten wir keinesfalls über den Kammweg besteigen, sondern auf dem Pfad passieren, der auf der Südseite des Brechenberges immer entlang der Felsen verläuft. Also wechseln wir zwischen den ersten Felstürmen der Altschlossfelsen nach links hinüber und halten uns dann immer nahe an den Felswänden. Wir lassen uns viel Zeit, um all die Felsformationen zu bestaunen, und gelangen nach etwa einer halben Stunde zu einem kleinen Sattel am westlichen Ende des Massivs. Dort lohnt sich - scharf rechtsherum aufsteigend - ein fünfminütiger Abstecher zu einem Aussichtsplateau (407 m) auf den Felsen.

Wir kehren zurück zum Sattel und nehmen linkerhand den blau-weiß markierten Grenzpfad, der am Erlenkopf vorbei zum Dörfchen Ludwigswinkel führt. Zunächst geht es abwärts in ein Tälchen, um dann gleich nach rechts zu schwenken. Der traditionsreiche Pfad verläuft durch abwechslungsreichen Baumbestand entlang des französischen Truppenübungsplatzes Bitche - daher das gelegentliche Geballer - und bringt uns zunächst zum kleinen Stäffelskopffelsen (400 m). Dessen Aussichtsplattform ist wegen starker Verwachsung leider nicht mehr sehr ergiebig.

Hinterer StüdenbachweiherAn der bald folgenden Wegspinne Zollstock (mit Schutzhütte) biegen wir links ab und kommen abwärts in ein abgeschiedenes Wiesental, das bald auf das Stüdenbachtal stößt. Das Landschaftsbild - offene Talauen mit vielen naturnahen Weihern und parkartigen Bauminseln - erscheint wie geschaffen für das Kurieren angespannter Großstadtseelen.

Wir halten uns an einem kleinen Weiher rechts, gehen also etwas talaufwärts, und queren beim folgenden Weiher, der sich für eine Rast anbietet, nach links auf die andere Talseite. Talabwärts streifen wir zunächst den großen Stüdenbachweiher, lassen dann das malerisch gelegene Forsthaus Stüdenbach auf der linken Talseite liegen, um auf einem asphaltierten Sträßchen zum Ausgangspunkt zu gelangen.


Variante 1: Abstecher nach Roppeviller. Vom Pass am Ende der Altschlossfelsen nach rechts ins Tal, dann linkshaltend auf breiten Weg.

Variante 2: Verlängerung über Erlenkopf. Am Zollstock nicht links abzweigen, sondern weiter auf dem Grenzpfad, dann nächster möglicher Abstieg nach links.

Benachbarte Wanderungen: 
Rundwanderung 48 Durchs Fauner
Tal zur Hohen List (vom Zollstock auf Grenzpfad zum Schöntalweiher)
Rundwanderung 61 Stille Winkel bei Eppenbrunn (Anschluss am Ausgangspunkt dieser Tour)
Naturspaziergang 11 Wüsteichelsbach (vom Parkplätzchen etwa 20 m zurück und den Schildern Richtung Hohe List folgen)
Naturspaziergang 21 Stüdenbach (Start am Wanderparkplatz Spießweiher)


Partner dieser Tour:

Hotel-Restaurant Kupper
Himbaumstraße 22
66957 Eppenbrunn
Telefon: 06335-913-0
Web: www.hotelkupper.de


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Ort: Eppenbrunn (280 m)

Parken: Wanderparkplatz am ersten Weiher im Stüdenbachtal (von Eppenbrunn am Eppenbrunner Weiher vorbei Richtung Fischbach, ca. 1 km hinter Ortsausgang nach rechts abzweigen und noch 30 m bis zum Weiher)

Länge: 11,5 km

Anstieg: 260 Höhenmeter

Schweiß: Wenig

Aussicht: Wenig

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Meist einfach


Einkehr am Wege: 
Bei Abstecher nach Roppeviller 
2 Restaurants, sonst keine

Felsbesteigungen:  
Altschlossfelsen
Stäffelskopf-Felsen

Burgen am Wege: Keine


In der näheren Umgebung:
Pirmasens (Einkaufszentrum, Dynamikum Science Center, Erlebnisbad PlubSchuhmuseum, Skulpturenpark),
Zitadelle Bitsch,
Biosphärenhaus Fischbach,
Erzbergwerk Nothweiler,
Westwall-Museum in Pirmasens-Niedersimten,
Badeweiher Schöntalweiher bei Ludwigswinkel und Haspelschieder Weiher bei Bitsch,
Gebeinhaus in Schorbach bei Bitsch

Regionale Tourist-Infos:
Tor zum Wasgau
Südwestpfalz
Stadt Pirmasens

Tourismusgemeinden:
Eppenbrunn
Fischbach
Ludwigswinkel


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Östlicher Altschlossfelsen

Am östlichen Altschlossfelsen

Forsthaus Stüdenbach

Forsthaus Stüdenbach