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Rundwanderung 15: Über den Etschberg zum Teufelstisch Verschlungene Wege zu einem Postkartenmotiv |
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Route (9,5 km): Salzwoog - 1 Bergpfad - 2 Höhenweg auf dem südwestlichen Etschberg - 3 Weggabelung - 4 Bergpfad - 5 Höhenweg auf dem nordöstlichen Etschberg - 6 Teufelstisch - 7 Wegspinne am Teufelstisch - 8 Handschuhskopf - 9 Wegspinne am Teufelstisch - 10 Salzbachtal - Salzwoog Karte: Topographische Karte 1:25.000 Hauenstein |
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Man muss ihn einmal aus der Nähe gesehen haben: Den Kaltenbacher Teufelstisch. Er ist zwar nicht der einzige Tischfelsen des Pfälzerwaldes, überbietet jedoch seine über zwanzig Artgenossen an Markanz, Größe und exponierter Lage deutlich und ist damit verdientermaßen das bekannteste Naturdenkmal des Pfälzerwaldes. Dies und die Nähe zu der die Wanderregion in West-Ost-Richtung durchschneidenden Bundesstraße 10 sorgt für regen Besuch. Einsamkeitsfanatiker sollten sich davon allerdings nicht abschrecken lassen, der hier vorgeschlagene Weg trägt auch ihrem Bedürfnis Rechnung. Dabei bewegen wir uns auf dem Etschberg, der sich zwischen Salzwoog und Hinterweidenthal erstreckt. Wir gehen kaum 20 Meter ins Salzbachtal hinein und finden dort einen mit „Teufelstisch“ beschilderten Bergpfad, der uns durch schönes Nadelgehölz bis zum Höhenweg auf dem südwestlichen Etschberg emporbringen wird. Dabei werden zweimal breite Forstwege gequert; bei beiden gehen wir zunächst einige Schritte nach links, um den Anschlusspfad wiederzufinden. Oben auf dem Bergrücken laufen wir auf gut ausgebautem Kammweg nach Norden. Nach einem kleinen Höhenverlust kommen wir wieder auf die Westseite des Berges, schauen hinüber zum Ruppertstein (Tour 8) und kommen zur ersten einer Reihe entscheidender Abzweigungen. Hinter einem auffälligen, direkt am Wegesrand stehenden Hochsitz treffen wir auf eine markante Weggabelung (320 m). Dort verlassen wir den Hauptweg nach rechts und steigen auf einem Forstweg auf der Ostseite des Etschberges hinunter in Richtung des von Hinterweidenthal herziehenden Windelstales. Durch die Bäume hindurch sehen wir die großen Weideflächen des Tales, welches wir jedoch nicht berühren werden. In einer verträumten Senke schon in der Nähe des Talbodens, jedoch noch im Wald, zweigt links ein unscheinbarer und leicht zu verfehlender sehr lohnender Bergpfad ab, der uns im Zick-Zack schnell wieder die eingebüßte Höhe gewinnen lässt. Oben wenden wir uns nach rechts und bleiben von nun an konsequent auf dem fast ebenen Höhenweg, der auf der Ostseite des nördlichen Etschberges verläuft. Dann und wann sehen wir im Süden den großen Eyberg über Dahn (Tour 4) und im Osten die stillen Berge zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein. Nach einen weiten Linksbogen öffnet sich das Blickfeld über Hinterweidenthal weg zu den nordwärts gelegenen höheren Bergen, unter denen wir den Rotenstein und die Große und die Spitze Boll (Tour 12 und Tour 14) ausmachen.
Als kleine Beigabe nehmen wir jetzt noch den Handschuhskopf mit. Dafür steigen wir nach Norden vom Teufelstisch ab zur Wegspinne am Teufelstisch. Dort beginnt ein steiler Pfad, der entschlossen auf den Handschuhskopf (324 m) und seine Felsen führt und in großzügigem Linksbogen wieder zur Wegspinne zurück kommt. Der Rückweg ist frei von Orientierungsproblemen, denn wir gehen hier halbrechts hinunter ins Salzbachtal und dort auf schönem Weg entlang des mäandernden fischreichen Baches talaufwärts nach Salzwoog. Variante
1: Variante
2: Benachbarte
Wanderungen: © www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service |
Ort: Salzwoog (230 m) Parken: Kleiner Parkplatz am nordöstlichen Ortsausgang (von der Bundesstraße 10 etwa 1 km westlich von Hinterweidenthal abzweigen, in Salzwoog Richtung Dahn bis zur ersten Rechtskurve, dort links in Feldweg abbiegen und gleich parken; daneben steht ein auffallend schönes Fachwerkhaus) Länge: 9,5 km Anstieg: 210 Höhenmeter Schweiß: Oh ja Aussicht: Nett Abgeschiedenheit: Mittel Orientierung: Meist einfach
Einkehr
am Wege:
Felsbesteigungen:
Burgen am Wege: Keine In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Sonstiges: Bilder zum Vergrößern anklicken! Im Salzbachtal |