Wanderportal starten  Home  Sitemap  Suche

Vorherige  Nächste  Druckversion  PDF-DRUCK

Rundwanderung 19: 
Felsensteige über Schindhard

Wasgaulandschaft par excellence

Skizze Große Rundwanderung 19

Vom Wasgaublick nach Süden zu Heidenberg und Jüngstberg

Route (13,5 km): Sportplatz Schindhard - 1 Wasgaublick - 2 Kahlenberg-Gipfel - 3 Felslandblick - 4 Rauhberg-Gipfelfelsen - 5 Weggabelung - 6 Schindhard - 7 Drachenfelsblick - 8 Eckfelsen-Rundweg - 9 Wanderparkplatz - 10 Gemarkungsstein  - 11 Dickenbergturm (Sprinzel) - 12 Durchgangsstraße - Sportplatz Schindhard

Karte: Topographische Karte 1:25.000 Dahn


Vielen Besuchern des Pfälzerwaldes ist das Dahner Felsenland besonders ans Herz gewachsen. Das mag damit zu tun haben, dass unsere Vorstellung vom Paradies mit der eher offenen Landschaftsform einhergeht, wie wir sie hier vorfinden. Felder und Wiesen auch in den mittleren Höhenlagen lassen die mächtigen, meist auf Bergkämmen gelegenen Felsenschiffe und Felstürme besonders plastisch hervortreten, die Bewaldung der Berge ist lichter als im zentralen Pfälzerwald und gibt immer wieder den Blick in die großzügigen Tallandschaften frei. Unsere Tour (mit drei Anstiegen) repräsentiert diese Charakteristika in idealer Weise. Wir wandern in der Nähe des Klettererdomizils Bärenbrunner Hof und können daher eine außergewöhnliche Felskulisse erwarten.

Vom Felslandblick nach Schindhard und zum DickenbergDas Auto stellen wir am Ortseingang des von Felsmassiven umgebenen Dörfchens Schindhard ab und gehen hinauf zum Sportplatz. Dort zieht halbrechts ein Weg auf den Kahlenberg, von dem gleich wieder ein Bergpfad abzweigt (Bezeichnung WE). Auf diesem gewinnen wir schnell an Höhe und stehen schon bald am Wasgaublick, einer kleinen Felskanzel mit ideal gelegener Ruhebank. Von hier aus können wir entweder direkt zum Kahlenberg-Gipfel (399 m) aufsteigen und hart am Gipfelkamm nach Osten weiterlaufen (Aussicht nicht berauschend, aber lustige Szenerie) oder auf schönem Höhenpfad durch Kiefernwald zum nächsten Aussichtspunkt, dem Felslandblick, gehen (im Bild: Schindhard vor dem Dickenberg).

Wir bleiben oben und folgen dem Pfad weiter nach Osten zum Rauhberg. Kurz nachdem die Route in einen breiteren Weg übergeht, lassen wir direkt hinter einigen markanten Felstürmen Weg Weg sein und steigen linkshaltend über schwache Pfadspuren hinauf zu den Rauhberg-Gipfelfelsen. Auf deren vorderster Spitze finden wir mit etwas Gespür einen wunderschönen Rastplatz.

Für den folgenden Abstieg ins Bärenbrunner Tal gehen wir auf den gleichen Pfadspuren zurück und stoßen so wieder auf unseren Hauptweg, der uns schell hinunter in offenes Wiesengelände bringt. An einer Weggabelung halten wir uns rechts Richtung Schindhard um dann links über Wiesen mit Blick auf den imposanten Kuckucksfelsen zum östlichen Ortsende von Schindhard (215 m) zu gelangen.

Dort überqueren wir das Tal, gehen ein kurzes Stück talaufwärts und biegen dann in ein das dunkle, nach Süden ziehende Eicheltal ein. Zunächst auf breitem Weg, dann auf schmaler Spur erreichen wir einen kleinen Pass, von dem wir in wenigen Minuten zu einem befestigten Aussichtspunkt, dem Drachenfelsblick (340 m) über Busenberg gelangen. Gegenüber erkennen wir selbige Burg und den markanten Jüngstberg (Rundwanderung 7). Lohnend ist hier ein kleiner Abstecher zum Kreuz auf dem Eichelberg-Gipfelfelsen.

Zum Pass zurückgekehrt, nehmen wir dann einen zunächst nach Norden führenden Fußpfad, der die Eckfelsen umrundet und uns so zum Wanderparkplatz an der Straße zwischen Schindhard und Busenberg bringt.

Wiesental östlich des Dickenberges bei BusenbergNach dem Kahlenberg, dem Rauhberg und dem Eichelberg steht jetzt der Dickenberg auf dem Programm. Wir gehen kurz an der Straße entlang nach Süden, überqueren die Straße nach Dahn und  schlendern auf der rechten Talseite in ein breites Wiesental zwischen Busenberg und dem Dickenberg. Schon nach 250 m zweigt an einem Gemarkungsstein ein Pfad rechts ab in den Wald und gleich noch einmal rechts. Aufsteigend kommen wir zu einem breiten Weg. Diesem folgen wir einige Minuten in Südrichtung nach links, um dann wieder auf einen weiter aufwärts führenden Pfad zu wechseln. Durch eine Lücke in den Kammfelsen gelangen wir auf die andere Bergseite und in wenigen Schritten auf den Dickenbergturm (Sprinzel), einen trotz seiner sehr schönen Aussicht selten besuchten Felsen (der Felsen gegenüber ist der viel bekletterte Bruchweiler Geierstein).

Als Rückweg wählen wir die zunächst nordwärts über den Bergkamm ziehende Pfadspur, die dann halbrechts an einem kleinen Felsen vorbei steil zur deutlich hörbaren Durchgangsstraße hinunter führt. Diese überqueren wir und wandern zunächst am Waldrand nordöstlich des Eilöchelfelsens vorbei und dann - Schindhard und den Kahlenberg vor Augen - über Wiesen zum Ausgangspunkt.


Variante:
Ohne Dickenberg. Am Wanderparkplatz zwischen Busenberg und Schindhard die Straße überqueren und auf Pfadspuren zum markanten Eilöchelfelsen, dann nordwärts über Felder zum Ausgangspunkt.

Benachbarte Wanderungen:
Prädikatsweg Busenberger Holzschuhpfad (Anschluss am Wanderparkplatz zwischen Busenberg und Schindhard)
Rundwanderung 7 Heidenberg, Jüngstberg und Drachenfels (vom Dickenbergturm auf Sicht zum schräg gegenüber gelegenen Drachenfels)
Rundwanderung 18 Von Dahn zum Bärenbrunner Hof (ab Rauhberg zum Bärenbrunner Hof)
Rundwanderung 50 Die Dahner Felsen- und Burgenrunde (ab Sportplatz nach Nordwesten zum Parkplatz unterhalb der Burgruine Altdahn)
Stippvisite Felsen 25 Eichelfels (Anschluss am Felsen)
Stippvisite Felsen 32 Sprinzel (Anschluss am Felsen)


© www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service

Ort: Schindhard (215 m)

Parken: Sportplatz (von Dahn kommend am Ortseingang von Schindhard links hoch)

Länge: 13,5 km

Anstieg: 490 Höhenmeter

Schweiß: Happig

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Gering

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege: Keine

Felsbesteigungen: Wasgaublick, Rauhberg-Gipfelfels, Drachenfelsblick, Eichelberg-Gipfelfels,
Sprinzel (Dickenbergturm)

Burgen am Wege: Keine


In der näheren Umgebung:
Felslandbad Dahn
Badeweiher Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof bei Erlenbach, Rohrwoog bei Hinterweidenthal,
Teufelstisch mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild- und Wanderpark Silz, Erzbergwerk Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burg Berwartstein,
Burgruine Altdahn

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Busenberg
Bruchweiler

Schindhard

Sonstiges:
Zünftiger Campingplatz am Bärenbrunner Hof


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Vom Rauhberg nach Erfweiler und zur Burgruine Altdahn

Vom Rauhberg nach Erfweiler
und zur Burgruine Altdahn

Vom Dickenbergturm (Sprinzel) nach Osten über den Wasgau

Auf dem Dickenbergturm (Sprinzel)