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Rundwanderung 28: Burg Landeck und Martinsturm Pfälzische
Burgengeschichte |
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Route (10 km): Pfalzklinik Landeck - 1 Burgruine Schlössel - 2 Aussichtspunkt auf einem Felsköpfchen - 3 Heidenschuh (Reste einer Fliehburg) - 4 Wegspinne - 5 Martinsturm - 6 Röxelquelle - 7 Aussichtspunkt "Weißer Stein" - 8 Burgruine Landeck - Pfalzklinik Landeck Karte: Topographische Karte 1:25.000 Annweiler Dieser Tourentipp ersetzt seit 2012 den bisherigen Vorschlag "Hohe Tanne, Landeck, Martinsturm" |
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Der Treutelsberg bei Klingenmünster an der Südlichen Weinstraße ist Schauplatz einer höchst abwechslungsreichen Wanderung, die dem Burgenfreund einen Einblick in die drei wichtigsten Epochen der pfälzischen Burgengeschichte vermittelt. Die Tour ist zwar relativ kurz, fordert uns aber einige Aufstiegsmühen ab, da wir neben drei Burganlagen, von denen jede für eine Burgenepoche steht, auch noch den hoch gelegenen Martinsturm besuchen. Vom der Pfalzklinik aus sehen wir schon die unmittelbar über dem Dorf gelegene Burgruine Landeck, die den Abschluss unserer Wanderung bilden wird. Zunächst aber laufen wir auf dem Sträßchen, das zur Burg hinaufführt, auf die Berge zu und wenden uns gleich am Waldrand nach rechts. So kommen wir hinter die Gebäude der Klinik und nehmen dann nicht den ersten Weg mit der Beschilderung "Schlössel", sondern wenige Meter weiter einen markierten Pfad [Grünes Dreieck auf weißem Kreis oder Rundwegmarkierung Nr. 6, bis zur Wegspinne hinter dem Heidenschuh]. Der windet sich durch den Kastanienwald steil und schweißtreibend hinauf zu unserer ersten Burgenstation.
Nach einem nun weniger steilen weiteren Anstieg erreichen wir nordwärts in guten zehn Minuten den Bergrücken des Heidenschuhs. Auf diesem Nordostausläufer des Treutelsberges verweilen wir zunächst an einem Aussichtspunkt auf einem Felsköpfchen und wandern dann - jetzt in südwestlicher Richtung - auf einem sehr schönen Kammweg weiter bis zu einer kleinen Schutzhütte links des Weges. Hier befindet sich der Zugang zu den Resten einer frühmittelalterlichen Fliehburg aus der Karolingerzeit, die wie der gastgebende Bergrücken als Heidenschuh bezeichnet wird. Fast zwei Jahrhunderte vor dem Schlössel errichtet, war die Anlage nicht bewohnt, sondern sollte als letzte Zuflucht bei einem Angriff der Ungarn oder Wikinger dienen. Zwei Wälle aus roh behauenen Steinen legen davon heute noch Zeugnis ab.
Auf
dem gleichen
Weg steigen wir dann hinunter - gehen allerdings nicht bis zur Wegspinne,
sondern nehmen vorher den nach links abzweigenden Wanderweg [Rundweg-
Nach etwa fünfzehn weiteren Abstiegsminuten zweigt die Markierung nach rechts von der Waldautobahn ab. Nach einem kurzen Hohlweg kommen wir an der Burgruine Landeck an (300 m). Diese ist mit ihren mächtigen Mauern, dem stolzen Bergfried und dem großen Halsgraben eine der beindruckendsten pfälzischen Burgen aus der Stauferzeit; ihr Baubeginn wird auf das Jahr 1180 datiert. Eine Schänke und ein Burgenmuseum machen den Besuch zu einem Rundum-Erlebnis. Wir genießen freie Sicht in die Rheinebene, den Odenwald und den Schwarzwald. Direkt am Burgparkplatz beginnt der auf einem großen Schild als "Panoramaweg" bezeichnete, überaus geruhsame Abstieg zur Pfalzklinik [Rot-Weißes Logo des Weitwanderweges "Pfälzer Weinsteig"]. Benachbarte
Wanderungen: © www.wanderportal-pfalz.de 2012 - palzvisit Touristik-Service |
Ort: Klingenmünster (229 m) Parken: Pfalzklinik Landeck (an der Deutschen Weinstraße 1 km nördlich von Klingenmünster, Abzweigung"Landeck" und gleich rechts zum Besucherparkplatz) Länge: 10 km Anstieg: 320 Höhenmeter Schweiß: Happig Aussicht: Grandios Abgeschiedenheit: Gering Orientierung: Meist einfach
Einkehr
am Wege:
Turmbesteigung:
Burgen
am Wege: In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Auf dem Martinsturm Vom
Treutelsberg nach Norden Burgruine Landeck |