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Vielen Besuchern des Pfälzerwaldes ist das Dahner Felsenland besonders
ans Herz gewachsen. Das mag damit zu tun haben, dass unsere Vorstellung
vom Paradies mit der eher offenen Landschaftsform einhergeht, wie wir sie
hier vorfinden. Felder und Wiesen auch in den mittleren Höhenlagen lassen
die mächtigen, meist auf Bergkämmen gelegenen Felsenschiffe und
Felstürme besonders plastisch hervortreten, die Bewaldung der Berge ist
lichter als im zentralen Pfälzerwald und gibt immer wieder den Blick in
die großzügigen Tallandschaften frei. Unsere Tour (mit drei Anstiegen)
repräsentiert diese Charakteristika in idealer Weise. Wir wandern in der
Nähe des Klettererdomizils Bärenbrunner Hof und können daher eine außergewöhnliche Felskulisse erwarten.
 Das
Auto stellen wir am Ortseingang des von Felsmassiven umgebenen Dörfchens
Schindhard ab und gehen hinauf zum Sportplatz. Dort zieht halbrechts ein
Weg auf den Kahlenberg, von dem gleich wieder ein Bergpfad abzweigt
(Bezeichnung WE). Auf
diesem gewinnen wir schnell an Höhe und stehen schon bald am Wasgaublick,
einer kleinen Felskanzel mit ideal gelegener Ruhebank. Von hier aus können
wir entweder direkt zum Kahlenberg-Gipfel (399 m) aufsteigen und
hart am Gipfelkamm nach Osten weiterlaufen (Aussicht nicht berauschend,
aber lustige Szenerie) oder auf schönem Höhenpfad durch Kiefernwald zum
nächsten Aussichtspunkt, dem Felslandblick,
gehen (im Bild: Schindhard vor dem Dickenberg).
Wir
bleiben oben und folgen dem Pfad weiter nach Osten zum Rauhberg. Kurz
nachdem die Route in einen breiteren Weg übergeht, lassen wir direkt
hinter einigen markanten Felstürmen Weg Weg sein und steigen linkshaltend
über schwache Pfadspuren hinauf zu den Rauhberg-Gipfelfelsen.
Auf deren vorderster Spitze finden wir mit etwas Gespür einen wunderschönen
Rastplatz.
Für
den folgenden Abstieg ins Bärenbrunner Tal gehen wir auf den
gleichen Pfadspuren zurück und stoßen so wieder auf unseren Hauptweg, der uns schell
hinunter in offenes Wiesengelände bringt. An einer Weggabelung
halten wir uns rechts Richtung Schindhard um dann links über Wiesen mit
Blick auf den imposanten Kuckucksfelsen zum östlichen Ortsende von
Schindhard (215 m) zu gelangen.
Dort
überqueren wir das Tal, gehen ein kurzes Stück talaufwärts und biegen
dann in ein das dunkle, nach Süden ziehende Eicheltal ein. Zunächst auf
breitem Weg, dann auf schmaler Spur erreichen wir einen kleinen Pass, von
dem wir in wenigen Minuten zu einem befestigten Aussichtspunkt, dem Drachenfelsblick (340 m) über Busenberg gelangen. Gegenüber
erkennen wir selbige Burg und den markanten Jüngstberg (Rundwanderung
7). Lohnend
ist hier ein kleiner Abstecher zum Kreuz
auf dem Eichelberg-Gipfelfelsen.
Zum
Pass zurückgekehrt, nehmen wir dann einen zunächst nach Norden führenden
Fußpfad, der die Eckfelsen umrundet und uns so zum Wanderparkplatz
an der Straße zwischen Schindhard und Busenberg bringt.
 Nach
dem Kahlenberg, dem Rauhberg und dem Eichelberg steht jetzt der Dickenberg
auf dem Programm. Wir
gehen kurz an der Straße entlang nach Süden, überqueren die Straße nach
Dahn und schlendern auf der rechten Talseite in ein breites Wiesental zwischen Busenberg und dem Dickenberg. Schon nach 250 m zweigt an einem Gemarkungsstein
ein Pfad rechts ab in den Wald und gleich noch einmal rechts. Aufsteigend kommen wir zu einem breiten Weg. Diesem folgen wir
einige Minuten in Südrichtung nach links, um dann wieder auf einen weiter
aufwärts führenden Pfad zu wechseln. Durch eine Lücke in den Kammfelsen
gelangen wir auf die andere Bergseite und in wenigen Schritten auf den Dickenbergturm
(Sprinzel), einen trotz seiner
sehr schönen Aussicht selten besuchten Felsen (der Felsen gegenüber ist
der viel bekletterte Bruchweiler Geierstein).
Als
Rückweg wählen wir die zunächst nordwärts über den Bergkamm ziehende Pfadspur,
die dann halbrechts an einem kleinen Felsen vorbei steil zur deutlich hörbaren
Durchgangsstraße hinunter führt. Diese
überqueren wir und wandern zunächst am Waldrand nordöstlich des Eilöchelfelsens
vorbei und dann - Schindhard und den Kahlenberg vor Augen - über Wiesen
zum Ausgangspunkt.
Variante:
Ohne Dickenberg.
Am Wanderparkplatz zwischen Busenberg und Schindhard die Straße überqueren
und auf Pfadspuren zum markanten Eilöchelfelsen, dann nordwärts über Felder zum
Ausgangspunkt.
Benachbarte
Wanderungen:
Prädikatsweg
Busenberger Holzschuhpfad (Anschluss am Wanderparkplatz zwischen Busenberg
und Schindhard)
Rundwanderung 7 Heidenberg, Jüngstberg und Drachenfels (vom Dickenbergturm auf
Sicht zum schräg gegenüber gelegenen Drachenfels)
Rundwanderung 18 Von Dahn
zum Bärenbrunner Hof (ab Rauhberg zum Bärenbrunner Hof)
Rundwanderung 50 Die Dahner Felsen- und Burgenrunde (ab Sportplatz nach Nordwesten zum Parkplatz unterhalb der
Burgruine Altdahn)
Stippvisite Felsen 25
Eichelfels (Anschluss am Felsen)
Stippvisite Felsen 32
Sprinzel (Anschluss am Felsen)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Schindhard
(215 m)
Parken:
Sportplatz
(von Dahn kommend am Ortseingang von Schindhard links hoch)
Länge:
13,5 km
Anstieg: 490
Höhenmeter
Schweiß:
Happig
Aussicht:
Grandios
Abgeschiedenheit:
Gering
Orientierung:
Nicht ohne

Einkehr
am Wege:
Keine
Felsbesteigungen:
Wasgaublick,
Rauhberg-Gipfelfels, Drachenfelsblick, Eichelberg-Gipfelfels,
Sprinzel
(Dickenbergturm)
Burgen
am Wege: Keine
In
der näheren Umgebung:
Felslandbad
Dahn,
Badeweiher
Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof
bei Erlenbach, Rohrwoog bei Hinterweidenthal,
Teufelstisch
mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild-
und Wanderpark Silz, Erzbergwerk
Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burg
Berwartstein,
Burgruine
Altdahn
Regionale
Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Tourismusregion
Hauenstein
Südwestpfalz
Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Busenberg
Bruchweiler
Schindhard
Sonstiges:
Zünftiger
Campingplatz am Bärenbrunner Hof
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Vom
Rauhberg nach Erfweiler
und zur Burgruine Altdahn

Auf
dem Dickenbergturm (Sprinzel)
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