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Mit Bus und Bahn 6:

Buntsandstein-Perlen

über dem Wieslautertal

Vom Neudahner Weiher nach Bruchweiler

Büttelfelsen

Start: Dahn  Ziel: Bruchweiler-Bärenbach

Route (19 km): Bahnhof Neudahner Weiher - 1 Burgruine Neudahn - 2 Hexenpilz und Satansbrocken - 3 Wegspinne Großtalerhals – 4 Sängerfelsen - 5 Jakobsfelsen - Dahn-Äußermühle - 6 Pfaffenfelsen - 7 Campingplatz Büttelwoog - 8 Felsland Badeparadies - 11 Büttelfelsen - 12 Lämmerfelsen - 13 Reinigshof-Talgrund - 14 Napoleonsfelsen - 15 Bruchweiler Hütte - 16 Flecksteinebene - Bahnhof Bruchweiler-Bärenbach

Karten 1:25.000: "Westl. Wasgau mit Dahn", VermGeo (ISBN 978-3-89637-403-5) oder "Dahner Felsenland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-95-9)


Das Dahner Felsenland ist das touristische Herz der Südwestpfalz. Unzählige bizarre Buntsandsteinfelsen prägen diese Landschaft unweit der französischen Grenze. Diese Tour erschließt die Felsen westlich der Wieslauter, welche durch das Felsenland nach Wissembourg im Elsaß und weiter zum Rhein fließt. Wer mittwochs oder am Wochenende unterwegs ist, kann für die Rückkehr den "Bundenthaler" oder den „Felsenland-Express“ nehmen, Ausflugszüge mit klassischem Triebwagen.

Vom Parkplatz am Neudahner Weiher, den Dauercamper fast zur Gänze in Beschlag genommen haben (für Zelter gibt es immerhin eine schöne  Wiese am Ufer) sind wir in einer Viertelstunde auf der Burgruine Neudahn: Vom Parkplatz am Gasthaus Neudahner Weiher kurz zurück, auf dem Lautertal-Radweg Richtung Dahn  und dann gleich steil bergauf [beschildert]. Mächtige Geschütztürme prägen den Aufbau dieser jüngsten unter den Dahner Felsenburgen. Eine wenig geschmackvolle Beton-Wendeltreppe führt ganz empor zu den obersten Zinnen, wo wir trotz der relativ niedrigen Lage der Burg (298 m) weit hinaus nach Norden und Osten blicken.

Es folgt ein wunderschöner Höhenweg, ein Teilstück des Felsenland-Sagenweges, der 2013 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet wurde [Himmelblaues Logo, bis Großtaler Hals]. 

Vorbei am Hexenpilz und dem Satansbrocken, zwei bizarren Felsgestalten, kommen wir zum Großtalerhals (mit Wasserhäuschen), einer Passhöhe zwischen Wieslautertal und Moosbachtal. Hier halten wir uns halblinks [Lokalmarkierung Nr. 15], laufen auf einem Höhenweg einen weiten Bogen und zweigen dann an einem Rundfunkmast links ab [Lokalmarkierung Nr. 3, bis Dahn-Äußermühle] zum Sängerfelsen mit seiner gesicherten Aussichtsplattform.

Nächster Höhepunkt ist der Jakobsfelsen, von dem wir über Dahn hinweg zum Jungfernsprung, zur Altdahner Burgengruppe und zum  Hochsteinmassiv schauen. Ein Pfad führt uns jetzt schnell hinunter ins Wieslautertal.

Durch den Dahner Ortsteil Äußermühle laufen wir - wieder auf dem Lautertal-Radweg - am Schillerfelsen mit seinem markanten Felsloch vorbei, zweigen rechts ab Richtung Fussballplatz und finden noch vor diesem den Einstieg in den Dahner Felsenpfad [orangerotes Logo, bis Campingplatz]. Auf einem der für diesen Premiumweg typischen Wurzelpfade steigen wir zum Pfaffenfels hinauf, von dem wir südwärts über das Dahner Schwimmbad hinweg einen guten Teil unseres Weiterweges erblicken.

Nun hinunter zum Campingplatz Büttelwoog und an einem Hotel vorbei zum Felsland Badeparadies, einer wunderschön im felsenumkränzten Talkessel gelegenen Anlage mit finnischem Saunadorf. Am Parkplatz des Bades vorbei steuern wir auf den direkt vor uns aufragenden Büttelfelsen zu. 

Schon im Wald treffen wir wieder auf den Dahner Felsenpfad [orangerotes Logo, bis Sattel hinter dem Lämmerfelsen], der uns in aufregenden Schleifen zu zwei der spektakulärsten Dahner Kletterfelsen, dem Büttelfelsen und dem Lämmerfelsen bringt. Letzterer bietet abermals eine hervorragende Aussicht und eine Ruhebank.

An dem vielgliedrigen Felsmassiv entlang führt der Pfad zu einem Sattel. Hier verlassen wir den Felsenpfad und wenden uns nach rechts [Gelber Punkt]. In einem leichten Auf und Ab wandern wir jetzt zum weitläufigen Reinigshof-Talgrund am Fuß des Großen Eyberges. Hier stoßen wir neuerlich auf einen Premiumweg, den sehr empfehlenswerten Napoleon-Steig [Blaues Logo auf weißem Grund, bis Bruchweiler].

In Serpentinen bringt er uns hinauf zu seinem Namensgeber, dem Napoleonsfelsen, einem freistehenden Felsturm, an dem es sich trefflich rasten lässt. Auf einem breiten Hangweg mit Blick zum Jüngstberg und dann auf einem Pfad geht es jetzt hinunter zum tief im Wald versteckten Dretschbergfelsen und durch eine wildromantische Märchenwald-Szenerie zur Bruchweiler Hütte (Hütte „Am Schmalstein“) des Pfälzerwald-Vereins, hübsch am Rande einer kreisrunden Waldwiese gelegen. 

Wer müde ist, kann jetzt die Tour um eine halbe Stunde verkürzen, indem er geradeaus talabwärts an einem Fischweiher vorbei und auf dem Reinigshof-Sträßchen nach Bruchweiler läuft. 

Lohnender allerdings ist der folgende Abschluss der Tour: Weiter auf dem Napoleon-Steig durch den Wald hinauf zur Flecksteinhochebene, dem größten nicht bewaldeten und bebauten Bereich des Pfälzerwaldes. Der langgezogene Höhenrücken glänzt mit freier Rundschau in den südlichen Wasgau und beschert uns nebenbei einen beschaulichen Ausklang mit prallem Landleben in Gestalt von Streuobstwiesen, Holzlagern, Bienenstöcken und Jäger-Anständen.


Benachbarte Wanderungen:

Rundwanderung 5 (Von Burg Neudahn zu den Hohlen Felsen (gleicher Startpunkt)

Rundwanderung 50 Dahner Felsen- und Burgenrunde (Anschluss am Sängerfelsen oder am Campingplatz Büttelwoog)

Stippviste Burgen 15 Neudahn

Stippvisite Felsen 10 Lämmerfelsen


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  FAHRPLANAUSKUNFT

Länge: 19 km

Anstieg: 390 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Klasse

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Problemlos

Höhenprofil: Mit Bahn und Bus Tour 6


Einkehr am Wege:
Gaststätte am Neudahner Weiher, Campingplatz Büttelwoog, Bruchweiler Hütte PWV (Öffnungszeiten)

Felsbesteigungen: Sängerfelsen, Jakobsfelsen, Pfaffenfelsen, Lämmerfelsen

Burgen am Wege: Neudahn

Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Hinterweidenthal
Bruchweiler


In der näheren Umgebung:
Felsland
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bei Hinterweidenthal,
Spielpark Teufelstisch
Wild- und Wanderpark Silz, Erzbergwerk Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burg Berwartstein

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Hinterweidenthal
Bruchweiler


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Schwalbenfelsen

Auf dem Sängerfelsen

Rast auf dem Lämmerfelsen

  
 

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