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Felsen 35: Christkindlfelsen Märchenplatz für Wunschzettel |
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Gesamtzeit: 35-50 Minuten Der Felsen: Erst auf den zweiten Blick in seiner wahren Größe zu erkennendes Massiv in abgeschiedener Landschaft, märchenhafte Aussichtsplattform Ort: Eppenbrunn oder Ludwigswinkel Start:
Wanderparkplatz Eselssteige (zwischen Eppenbrunn und Fischbach, Karte: Topographische Karte 1:25.000 Pirmasens |
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Unweit des vielbesuchten Waldheims Hohe List, im ansonsten menschenleeren südwestlichen Pfälzerwald, liegt der Christkindlfels. Wir erreichen ihn auf direktem Weg vom Wanderparkplatz an der Eselssteige, einer früher auch für Autorennen genutzten kurvenreichen Straße. Auf der Felsplattform wundern sich Ortsunkundige über Christbaumkugeln und Lametta in den Bäumen; die Einheimischen dagegen wissen von dem alten Brauch, nach dem Kinder in der Vorweihnachtszeit hier dem Christkind ihre Wünsche mitteilen können. Dort hilft uns eine Wandertafel bei der unproblematischen Orientierung. Nach einer Viertelstunde auf fast ebenem Sandweg stehen wir auf der märchenhaften, mit mächtigen Kiefern bestandenen Aussichtsplattform des Christkindlfelsens. Die Größe des Felsens erschließt sich erst auf den zweiten Blick, dann nämlich, wenn wir nach rechts am Sicherheitsgeländer entlang laufen und auf einer unscheinbaren Pfadspur zum Felsfuß hinabsteigen. Dort entdecken wir mächtige Überhänge, Kamine und Felsbänder. Mit etwas Glück können wir auch dem Ameisenlöwen bei der Jagd zusehen, einem Insekt, das sich im lockeren Sand unter den Felsen einen Trichter baut; auf dessen Boden wartet das Tierchen geduldig auf seine Opfer und zieht sie in den Trichter hinab, indem sie mit Sand bewirft. Voll mit starken Eindrücken wandern wir dann auf dem Herweg zurück zum Parkplatz (sofern wir nicht dem nahegelegenen Waldhaus Hohe List noch einen Besuch abstatten). Benachbarte
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