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Der
Himalaya hat den Hidden Peak, die Bernina den Piz Zupo („versteckter
Berg“) und der Pfälzerwald den Großen Almersberg: Hohe Gipfel, die
sich den Blicken aus dem Tal entziehen, und wegen ihrer populäreren
Nachbarn etwas vernachlässigt werden. Uns kann das nur recht sein, bietet
doch die Gegend zwischen dem Almersberg und dem Forsthaus Taubensuhl den Genuss
absoluter Einsamkeit. Ab Taubensuhl sehen wir dann ab und zu wieder
Menschen.
Vom
Parkplatz überqueren wir die Wellbachtalstraße und finden gleich einen
markierten Bergpfad. Wir atmen noch einmal tief durch, denn der Aufstieg
zum Almersberg ist mit 350 m Höhenunterschied einer der strammsten des Pfälzerwaldes.
Der zunächst langgezogene, dann im Zick-Zack verlaufende Pfad bringt uns
auf einen breiten Forstweg, den wir an einem kleinen Teich überqueren.
Damit befinden wir uns am Gipfelfuß des Almersberges.
Ein
letzter steiler Pfad bringt uns auf der Nordflanke des Berges zunächst zu
den Almersberg-Gipfelfelsen,
gebildet aus dem für
diese Gegend des Pfälzerwaldes typischen
Blockfelswerk,
und
dann auf das langgezogene Gipfelplateau des Großen Almersberges (564 m).
Dieses wird nach Kahlschlag gerade wiederaufgeforstet. Wir begehen das Plateau in Südwest-Richtung und
schauen, dass wir den großartigsten Punkt dieser Tour nicht zu verpassen: vor
einer ausgeprägten Rechtskurve zweigt eine unscheinbare Pfadspur nach links ab,
auf der wir mit wenigen Schritten zum
grandios auf einem Felsen gelegenen Aussichtspunkt auf dem Almersberg
kommen - der ganze Wasgau liegt uns hier zu Füßen (Bild oben).
Wir
steigen im Uhrzeigersinn um den Almersberg herum hinunter Richtung Norden
und kommen so zur Schlüsselstelle der Tour: Wenn wir hier nicht den
markierten, von Annweiler kommenden Taubensuhlweg erwischen (blaue Markierung), können
wir uns mächtig verlaufen. Also im Detail: Auf unserem Abstiegsweg nehmen
wir den zweiten nach links abwärts führenden Pfad und stoßen dann genau
nördlich des Almersberg-Gipfels auf einen Fahrweg. Diesen überqueren wir
und treffen - so alles gut geht - nach wenigen Metern an einer Wegkreuzung
auf die Markierung „Taubensuhl“, der wir ab hier konsequent folgen.
 Der
breite Forstweg führt auf dem Bergrücken streng nach Norden durch
Mischwälder und überquert zwei Wegspinnen. An der dritten Wegspinne beginnt - leicht zu
übersehen - ein schöner, leicht ansteigender Pfad durch dunklen Tannenwald zu einem Bergrücken.
Diesem folgen wir bis zum Forsthaus Taubensuhl (528 m), einer
idyllischen Oase inmitten der Waldeinsamkeit.
Der
Weiterweg nach Hofstätten ist gut markiert. Er verläuft zunächst durch hochgelegene
fast ebene Wälder und trifft etwa 3 km vom Taubensuhl entfernt auf einen
Forstweg (nördlich eines Langeck genannten Bergrückens). Dort geht es
halblinks über einen Pfad
hinunter zum Fassenteich (327 m), wo wir auf die Wellbachtalstraße
nach Johanniskreuz stoßen. Auf der gegenüberliegenden Talseite sehen wir
einige Häuser, die im Aufstieg nach Hofstätten passiert werden.
In
Hofstätten (447 m), einer der wenigen Siedlungen im zentralen Pfälzerwald,
biegen wir entweder am Ortseingang links ab oder schlendern durch das hübsche
Dörfchen und halten uns dann am Wanderparkplatz links.

Zunächst durch
Wiesengelände, dann durch schönen Mischwald kommen wir bergauf zu einem
Sattel, von dem ein Pfad steil hinunterleitet ins Eiderbachtal. Dieses
überqueren, ein letzter Anstieg und wir sind am vielbesuchten
Annweiler Forsthaus (454 m), wo es auf einer weiten
Wiese noch Sportgelegenheiten für Nimmersatte gibt.
Jetzt
geht es nur noch bergab: Einige Meter auf dem Sträßchen, am Waldrand
halbrechts der Abstieg entlang eines Kälberteich genannten Hochtals und
dann durch das Kaltenbachtal auf breitem Weg rechts vom Bach zum
Wanderparkplatz im Wellbachtal.
Variante:
Vom Annweiler Forsthaus über Kirschfelsen (mit Aussichtsturm)
zum Ausgangspunkt statt durch Kälberteich-Kaltenbachtal. Vom
Kirschfelsen südwärts steil hinunter zum Ausgangspunkt (etwa
eine Stunde mehr).
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung
23 Am Großen Adelsberg (vom Almersberg südwärts Richtung
Annweiler in einer guten Stunde zur Anschlusspunkt im Sattel hinter dem
Kehrenberg)
Rundwanderung
30 Aus dem Wellbachtal zum Luitpoldturm (Anschluss am Parkplatz im
Wellbachtal oder am Annweiler Forsthaus, Tour 30 dann in umgekehrter
Richtung)
Rundwanderung 33 Von
Eußerthal zum Taubensuhl (Anschluss am Taubensuhl)
Rundwanderung 43 Auf Umwegen zum Annweiler Forsthaus
(Anschluss am Annweiler Forsthaus)
Rundwanderung
54 Von Turm zu Turm (vom Taubensuhl eine Stunde nach Nordwesten zum
Anschluss an der Wegspinne An der Wurzel)
Rundweg 18 Von der
Hornesselwiese zum Forsthaus Taubensuhl (Anschluss am Taubensuhl)
Stippvisite Turm 14
Kirschfelsturm (Start am Annweiler Forsthaus)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Rinnthal
(190 m)
Parken:
Wanderparkplatz im Wellbachtal (210 m, von der Bundesstraße 10 zwischen
Annweiler und Hauenstein Richtung Johanniskreuz abbiegen und noch etwa 3 km
ins Wellbachtal bis zur Abzweigung Annweiler Forsthaus)
Länge:
20,5 km
Anstieg: 720
Höhenmeter
Schweiß:
Happig
Aussicht:
Grandios
(vom Almersberg)
Abgeschiedenheit:
Immens (erste Tourenhälfte)
Orientierung:
Anspruchsvoll
(vor allem zwischen Almersberg und Taubensuhl)

Einkehr
am Wege:
Forsthaus
Taubensuhl, Gasthäuser in Hofstätten, Annweiler Forsthaus
Felsbesteigungen:
Almersberg-Aussichtsfels
Burgen
am Wege:
Keine
In
der näheren Umgebung:
Wasgaufreibad in Hauenstein,
Freibad Annweiler,
Burg
Trifels,
Johanniskreuz
(Ausflugsgaststätten, Motorradfahrertreff),
Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz
Wild- und Wanderpark Silz,
Deutsche Weinstraße,
Schuhmuseum
Hauenstein
Regionale
Tourist-Infos:
Trifelsland
Tourismusregion
Hauenstein
Tourismusgemeinden:
Rinnthal
Wilgartswiesen
Hofstätten
Johanniskreuz
Eußerthal
Annweiler
Hermersbergerhof
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Rast
auf dem Almersberg
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