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In
einer menschenleeren Gegend mit schier unendlichen Wäldern steht auf dem
Kirschfelsen eine einzigartige Aussichtstribüne. Der nur relativ
wenigen Wanderern - und Radfahrern - bekannte Aussichtspunkt über
dem schönen Wellbachtal bietet eines der schönsten Panoramen im
zentralen Pfälzerwald. Bis
ins Jahr 2009 befand sich an der gleichen Stelle ein
Holzturm. Dieser war zuletzt recht altersschwach; seine langen, wackeligen Leitern
schreckten manchen Besucher von der Besteigung ab. Aufs Angenehmste verbinden
lässt sich die Stippvisite zur Kirschfels-Aussichtstribüne mit einem Besuch des
Annweiler Forsthauses, einer beliebten Ausflugsgaststätte in romantischer Lage.
 Variante
1 (kürzester Weg, eben, 60 Minuten): Mit der Lokalmarkierung Nummer
1 wandern
wir über einen Langplatte genannten Höhenzug mit schönem Lärchen-, Birken- und Jungeichenbestand
immer fast eben zum Turm mit Schutzhütte auf
496 m Höhe.
Dass die Tribüne gewagt auf einem weit überhängenden Felsen steht, lässt sich,
wenn man wie wir von oben kommt, kaum erahnen. Wir genießen freie Sicht ins Trifelsland,
den zentralen Pfälzerwald und hinüber zum Großen Almersberg (Rundwanderung
29). Auch für den Rückweg nehmen wir den Weg Nummer 1.
Variante
2 (steiler Pfadfinderaufstieg, 80-90 Minuten): Für
etwa dreihundert Meter nehmen wir das Sträßchen zum Annweiler Forsthaus und steigen dann nach
rechts auf einem Forstweg bergan. Nach zwei Haarnadelkurven kommen wir zum
Schlesierbrunnen. Der
folgende Aufstieg ist etwas für
Masochisten und Tüftler. Erstere werden sich an dem ultrasteilen und
zunächst wenig schönen Weg berauschen, der am Brunnen rechts hoch geht; letztere
kommen voll auf ihre Kosten, weil viele unklare Verzweigungen trefflich
mit dem völligen Verzicht auf Markierungen harmonieren. Es
gilt die goldene Wanderregel "Im Zweifelsfall immer bergauf".
Wer es gerne genauer hat: Aufwärts bis zu einer ausgeprägten Linkskurve,
dort nach links, an einer Wegspinne wenige Meter nach halbrechts und dann
links weiter hinauf, an der nächsten Wegspinne rechts und mit geringer
Steigung zu einer Schutzhütte
auf einer Lichtung, an dieser vorbei und an der übernächsten Abzweigung
wieder steiler halblinks hinauf auf den Höhenrücken, dort nach links,
auf grasbewachsenem Weg weiter und noch einmal links zur Aussichtstribüne. Zurück
gehen wir auf dem gleichen Weg oder laufen wie in Variante 1 zum Annweiler
Forsthaus und von dort ins Tal.
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung
43 Auf Umwegen zum Annweiler Forsthaus (Anschluss am Kirschfelsturm)
Rundwanderung 29 Almersberg,
Taubensuhl und Annweiler Forsthaus (Anschluss am Annweiler Forsthaus oder
am Parkplatz im Wellbachtal)
Rundwanderung 30 Aus dem Wellbachtal zum Luitpoldturm (Anschluss am
Annweiler Forsthaus oder am Parkplatz im Wellbachtal)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
Foto
Aussichtstribüne: Steffen Bergner
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Einkehr
am Wege:
Annweiler
Forsthaus
In
der näheren Umgebung:
Freischwimmbäder
in Hauenstein und Annweiler,
Burg
Trifels,
Johanniskreuz
(Ausflugsgaststätten, Motorradfahrertreff),
Haus der Nachhaltigkeit in
Johanniskreuz
Wild-
und Wanderpark Silz,
Deutsche Weinstraße,
Schuhmuseum
Hauenstein
Regionale
Tourist-Infos:
Trifelsland
Tourismusregion
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Tourismusgemeinden:
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Hauenstein
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Hofstätten
Johanniskreuz
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