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Turm 14: Kirschfelsturm

Eine pfiffige Holztribüne über dem Wellbachtal

Kirschfels-Aussichtstribüne

T14-1.JPG (205909 Byte)

Die heutige Aussichtstribüne

Der alte Turm

Gesamtzeit: 60-90 Minuten

Der Turm: Auf dem Kirschfels in sehr abgelegener Gegend, 496 m, ursprünglich ein wackeliger Holzturm, seit 2009 eine tribünenartige Holzkonstruktion

Ort: Wilgartswiesen, Rinnthal oder Hofstätten

Start für Variante 1: Wanderparkplatz am Annweiler Forsthaus (von der Wellbachtal-
straße zwischen Rinnthal und Johanniskreuz links ab)

Start für Variante 2: Parkplatz im Wellbachtal an der Abzweigung zum Annweiler Forsthaus (zwischen Rinnthal und Johanniskreuz)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Annweiler oder Hauenstein


In einer menschenleeren Gegend mit schier unendlichen Wäldern steht auf dem Kirschfelsen eine einzigartige  Aussichtstribüne. Der nur relativ wenigen Wanderern  - und Radfahrern - bekannte Aussichtspunkt über dem schönen Wellbachtal bietet eines der schönsten Panoramen im zentralen Pfälzerwald. Bis ins Jahr 2009 befand sich an der gleichen Stelle ein Holzturm. Dieser war zuletzt recht altersschwach; seine langen, wackeligen Leitern schreckten manchen Besucher von der Besteigung ab. Aufs Angenehmste verbinden lässt sich die Stippvisite zur Kirschfels-Aussichtstribüne mit einem Besuch des Annweiler Forsthauses, einer beliebten Ausflugsgaststätte in romantischer Lage.

T14-4.JPG (48928 Byte)Variante 1 (kürzester Weg, eben, 60 Minuten): Mit der Lokalmarkierung Nummer 1 wandern wir über einen Langplatte genannten Höhenzug mit schönem Lärchen-, Birken- und Jungeichenbestand immer fast eben zum Turm mit Schutzhütte auf 496 m Höhe. Dass die Tribüne gewagt auf einem weit überhängenden Felsen steht, lässt sich, wenn man wie wir von oben kommt, kaum erahnen. Wir genießen ein überwältigendes 180-Grad-Panorama: Von Osten grüßt der Große Almersberg (Rundwanderung 29), im Süden sieht man an klaren Tagen über das Trifelsland bis zum Schwarzwald und im Südwesten reicht der Blick über den Wasgau bis in die Nordvogesen. Nach ausgiebigem Staunen nehmen wir dann für den Rückweg wieder den Weg Nummer 1.

Variante 2 (steiler Pfadfinderaufstieg, 80-90 Minuten): Für etwa dreihundert Meter nehmen wir das Sträßchen zum Annweiler Forsthaus und steigen dann nach rechts auf einem Forstweg bergan. Nach zwei Haarnadelkurven kommen wir zum Schlesierbrunnen. Der folgende Aufstieg ist etwas für Masochisten und Tüftler. Erstere werden sich an dem ultrasteilen und zunächst wenig schönen Weg berauschen, der am Brunnen rechts hoch geht; letztere kommen voll auf ihre Kosten, weil viele unklare Verzweigungen trefflich mit dem völligen Verzicht auf Markierungen harmonieren. Es gilt die goldene Wanderregel "Im Zweifelsfall immer bergauf". 
Wer es gerne genauer hat: Aufwärts bis zu einer ausgeprägten Linkskurve, dort nach links, an einer Wegspinne wenige Meter nach halbrechts und dann links weiter hinauf, an der nächsten Wegspinne rechts und mit geringer Steigung zu einer Schutzhütte auf einer Lichtung, an dieser vorbei und an der übernächsten Abzweigung wieder steiler halblinks hinauf auf den Höhenrücken, dort nach links, auf grasbewachsenem Weg weiter und noch einmal links zur Aussichtstribüne. Zurück gehen wir auf dem gleichen Weg oder laufen wie in Variante 1 zum Annweiler Forsthaus und von dort ins Tal.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 43 Auf Umwegen zum Annweiler Forsthaus (Anschluss am Kirschfelsturm)
Rundwanderung 29 Almersberg, Taubensuhl und Annweiler Forsthaus (Anschluss am Annweiler Forsthaus oder am Parkplatz im Wellbachtal)
Rundwanderung 30
Aus dem Wellbachtal zum Luitpoldturm (Anschluss am Annweiler Forsthaus oder am Parkplatz im Wellbachtal)


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Einkehr am Wege:
Annweiler Forsthaus

In der näheren Umgebung:
Freischwimmbäder in Hauenstein und Annweiler,
Burg Trifels,
Johanniskreuz (Ausflugsgaststätten, Motorradfahrertreff),
Haus der Nachhaltigkeit in  Johanniskreuz
Wild- und Wanderpark Silz,
Deutsche Weinstraße,
Schuhmuseum Hauenstein

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