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Die
Eppenbrunner Altschlossfelsen suchen als Sandsteinformation ihresgleichen.
Auf einer Länge von 1,5 km finden wir in dem bis zu 30 m hohen Massiv
alles, was der pfälzische Buntsandstein zu bieten hat: Türme, Überhänge,
Höhlen, Quergänge, Kamine, Kugelsteinbildung, feinste Farbschattierungen, Luftwurzeln ... . Zu
jeder Jahreszeit
bietet sich hier ein unvergessliches Farbschauspiel. Als Ausklang der Tour
liefert das Stüdenbachtal mit seinen vielen Weihern einen perfekten
Kontrast.
 Gleich
am Parkplätzchen liegt einer der zahlreichen Fischweiher rund um Eppenbrunn;
auf seiner rechten Seite schlendern wir auf einem asphaltierten Sträßchen zum
großen Wanderparkplatz am Spießweiher. Dort herrscht am Wochenende mitunter ein rechtes Gedränge,
weil viele Fresslustige von hier
aus über die Grenze zu den Restaurants im elsässischen Roppeviller pilgern. Dass der nächste
Wegteil einem pfälzischen Bundeskanzler gewidmet ist, der zur Einweihung höchstselbst
zugegen war, entlockt uns heute allenfalls ein nachsichtiges Lächeln.
Nach
einem in Richtung Roppeviller führenden Wiesental zweigt beim
ersten Anstieg im Buchenwald ein beschilderter Pfad nach links ab, der uns
recht steil zum
östlichen Eckpfeiler der Altschlossfelsen
bringt.
Diese
sollten wir keinesfalls über den Kammweg besteigen, sondern auf dem Pfad
passieren, der auf der Südseite des Brechenberges immer entlang der
Felsen verläuft. Also wechseln wir zwischen den ersten Felstürmen der Altschlossfelsen
nach links hinüber und halten uns dann immer nahe an den Felswänden. Wir lassen uns viel Zeit, um all die Felsformationen zu bestaunen,
und gelangen nach etwa einer halben Stunde zu einem kleinen Sattel am westlichen Ende des
Massivs. Dort lohnt sich - scharf rechtsherum aufsteigend - ein fünfminütiger Abstecher zu einem Aussichtsplateau
(407 m) auf den Felsen.
Wir
kehren zurück zum Sattel und nehmen linkerhand
den blau-weiß markierten Grenzpfad, der am Erlenkopf vorbei
zum
Dörfchen Ludwigswinkel führt. Zunächst geht es abwärts in ein Tälchen, um dann
gleich nach rechts zu schwenken.
Der traditionsreiche Pfad verläuft durch abwechslungsreichen Baumbestand entlang des französischen
Truppenübungsplatzes Bitche - daher das gelegentliche Geballer - und
bringt uns zunächst zum kleinen Stäffelskopffelsen
(400 m). Dessen
Aussichtsplattform ist wegen starker Verwachsung leider nicht mehr sehr
ergiebig.
 An
der bald folgenden Wegspinne Zollstock
(mit Schutzhütte) biegen wir links ab und kommen abwärts in
ein abgeschiedenes Wiesental, das bald auf das Stüdenbachtal
stößt. Das Landschaftsbild - offene Talauen mit vielen naturnahen
Weihern und parkartigen Bauminseln - erscheint wie geschaffen für das
Kurieren angespannter Großstadtseelen.
Wir
halten uns an einem kleinen Weiher rechts, gehen also etwas talaufwärts, und queren beim folgenden Weiher,
der sich für eine Rast anbietet, nach links auf die andere Talseite.
Talabwärts streifen wir zunächst den großen Stüdenbachweiher,
lassen
dann das malerisch gelegene Forsthaus
Stüdenbach auf der linken Talseite liegen, um auf einem asphaltierten
Sträßchen zum Ausgangspunkt zu gelangen.
Variante
1: Abstecher nach Roppeviller. Vom Pass am Ende der Altschlossfelsen nach
rechts ins Tal, dann linkshaltend auf breiten Weg.
Variante
2: Verlängerung über Erlenkopf. Am Zollstock nicht links abzweigen, sondern
weiter auf dem Grenzpfad, dann nächster möglicher Abstieg nach links.
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 48 Durchs Fauner Tal
zur Hohen List (vom Zollstock auf Grenzpfad zum Schöntalweiher)
Rundwanderung 61 Stille Winkel bei
Eppenbrunn (Anschluss am Ausgangspunkt dieser Tour)
Naturspaziergang
11 Wüsteichelsbach (vom Parkplätzchen etwa 20 m zurück und den Schildern
Richtung Hohe List folgen)
Naturspaziergang
21 Stüdenbach (Start am Wanderparkplatz Spießweiher)
Partner
dieser
Tour:
Hotel-Restaurant
Kupper
Himbaumstraße 22
66957 Eppenbrunn
Telefon: 06335-913-0
Web:
www.hotelkupper.de
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Eppenbrunn
(280 m)
Parken:
Wanderparkplatz am ersten Weiher im Stüdenbachtal (von Eppenbrunn am Eppenbrunner Weiher vorbei Richtung Fischbach, ca.
1 km hinter Ortsausgang nach rechts abzweigen und noch 30 m bis zum Weiher)
Länge:
11,5 km
Anstieg: 260
Höhenmeter
Schweiß:
Wenig
Aussicht:
Wenig
Abgeschiedenheit:
Mittel
Orientierung:
Meist einfach

Einkehr
am Wege:
Bei Abstecher nach Roppeviller
2 Restaurants, sonst keine
Felsbesteigungen:
Altschlossfelsen (mehr...)
Stäffelskopf-Felsen
Burgen
am Wege: Keine
In
der näheren Umgebung:
Pirmasens
(Einkaufszentrum, Dynamikum
Science Center, Erlebnisbad Plub, Schuhmuseum,
Skulpturenpark),
Zitadelle
Bitsch,
Biosphärenhaus
Fischbach,
Erzbergwerk
Nothweiler,
Westwall-Museum
in Pirmasens-Niedersimten,
Badeweiher Schöntalweiher bei Ludwigswinkel und Haspelschieder
Weiher bei Bitsch,
Gebeinhaus in
Schorbach bei Bitsch
Regionale
Tourist-Infos:
Tor
zum Wasgau
Südwestpfalz
Stadt
Pirmasens
Tourismusgemeinden:
Eppenbrunn
Fischbach
Ludwigswinkel
Bilder
zum Vergrößern anklicken!
Am
östlichen Altschlossfelsen

Forsthaus
Stüdenbach
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