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Rundwanderung 1: 
Entlang der Altschlossfelsen

Sandstein-Naturwunder im Südwesten

Skizze Große Rundwanderung 1

Östliche Altschlossfelsen

Route (11,5 km): Wanderparkplatz Stüdenbach - 1 Wanderparkplatz Spießweiher - 2 Altschlossfelsen - 3 Sattel - 4 Aussichtsplateau - 5 Sattel - 6 Stäffelskopffelsen - 7 Wegspinne Zollstock - 8 Hinterer Stüdenbachweiher - 9 Forsthaus Stüdenbach - Wanderparkplatz Stüdenbach

Karte 1:25.000: "Westlicher Wasgau mit Dahn", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-403-5)

Film zur Tour

Eventuell Felssperrung Altschlossfelsen-West beachten!


Die Eppenbrunner Altschlossfelsen suchen als Sandsteinformation ihresgleichen. Auf einer Länge von 1,5 km finden wir in dem bis zu 30 m hohen Massiv alles, was der pfälzische Buntsandstein zu bieten hat: Türme, Überhänge, Höhlen, Quergänge, Kamine, Kugelsteinbildung, feinste Farbschattierungen, Luftwurzeln ... . Zu jeder Jahreszeit bietet sich hier ein unvergessliches Farbschauspiel. Als Ausklang der Tour liefert das Stüdenbachtal mit seinen vielen Weihern einen perfekten Kontrast.

Mittlere AltschlossfelsenGleich am Parkplätzchen liegt einer der zahlreichen Fischweiher rund um Eppenbrunn; auf seiner rechten Seite schlendern wir auf einem asphaltierten Sträßchen zum großen Wanderparkplatz am Spießweiher. Dort herrscht am Wochenende mitunter ein rechtes Gedränge, weil viele Fresslustige von hier aus über die Grenze zu den Restaurants im elsässischen Roppeviller pilgern. Dass der nächste Wegteil einem pfälzischen Bundeskanzler gewidmet ist, der zur Einweihung höchstselbst zugegen war, entlockt uns heute allenfalls ein nachsichtiges Lächeln.

Nach einem in Richtung Roppeviller führenden Wiesental zweigt beim ersten Anstieg im Buchenwald ein beschilderter Pfad nach links ab, der uns recht steil zum östlichen Eckpfeiler der Altschlossfelsen bringt.

Diese sollten wir keinesfalls über den Kammweg besteigen, sondern auf dem Pfad passieren, der auf der Südseite des Brechenberges immer entlang der Felsen verläuft. Also gehen wir zwischen den ersten Felstürmen der Altschlossfelsen hindurch zur Südseite der Felsen nehmen dann den Pfad, der mit etlichen Windungen immer nahe an den Felswänden entlang führt. Etwa in der Mitte des Massivs kommen wir durch ein markantes Felsentor. Eine gute Viertelstunde später ereichen wir dann einen kleinen Sattel am westlichen Ende des Massivs. Von hier aus lohnt sich - scharf rechtsherum aufsteigend - ein fünfminütiger Abstecher zu einem Aussichtsplateau (407 m) auf den Felsen, das den Blick ins Bitscherland und die Nordvogesen freigibt.

Wir kehren zurück zum Sattel und nehmen linkerhand, also in südöstlicher Richtung den markierten Grenzpfad [Blau-Weißer Balken, bis Wegspinne Zollstock], der am Erlenkopf vorbei zum Dörfchen Ludwigswinkel führt. Zunächst geht es kurz abwärts in ein Tälchen, um dann gleich nach rechts zu schwenken (Aufpassen!). Der traditionsreiche Pfad verläuft durch abwechslungsreichen Baumbestand entlang des früheren französischen Truppenübungsplatzes Bitche - daher gelegentlich Warnschilder - und bringt uns zunächst zum kleinen Stäffelskopffelsen (400 m). Dessen Aussichtsplattform ist wegen starker Verwachsung leider nicht mehr sehr ergiebig.

Hinterer StüdenbachweiherAn der bald folgenden Wegspinne Zollstock (mit Schutzhütte) verlassen wir die blau-weiße Markierung und biegen links ab. So gelangen wir hinunter in ein abgeschiedenes Wiesental, das bald auf das Stüdenbachtal stößt. Das Landschaftsbild - offene Talauen mit vielen naturnahen Weihern und parkartigen Bauminseln - erscheint wie geschaffen für das Kurieren angespannter Großstadtseelen.

Wir halten uns an einem kleinen Weiher rechts, gehen also etwas talaufwärts, und queren beim folgenden Weiher, der sich für eine Rast anbietet, nach links auf die andere Talseite. Talabwärts streifen wir zunächst den großen Stüdenbachweiher, lassen dann das malerisch gelegene Forsthaus Stüdenbach auf der linken Talseite liegen, um auf einem asphaltierten Sträßchen zum Ausgangspunkt zu gelangen.


Variante 1: Abstecher nach Roppeviller. Vom Pass am Ende der Altschlossfelsen nach rechts ins Tal, dann linkshaltend auf breiten Weg.

Variante 2: Verlängerung über Erlenkopf. Am Zollstock nicht links abzweigen, sondern weiter auf dem Grenzpfad, dann nächster möglicher Abstieg nach links.

Benachbarte Wanderungen: 
Rundwanderung 48 Durchs Fauner
Tal zur Hohen List (vom Zollstock auf Grenzpfad zum Schöntalweiher)
Rundwanderung 61 Stille Winkel bei Eppenbrunn (Anschluss am Ausgangspunkt dieser Tour)
Naturspaziergang 11 Wüsteichelsbach (vom Parkplätzchen etwa 20 m zurück und den Schildern Richtung Hohe List folgen)
Naturspaziergang 21 Stüdenbach (Start am Wanderparkplatz Spießweiher)


Partner dieser Tour:

Hotel-Restaurant Kupper
Himbaumstraße 22
66957 Eppenbrunn
Telefon: 06335-913-0
Web: www.hotelkupper.de


© www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service
Überarbeitet im April 2012

Ort: Eppenbrunn (280 m)

Parken: Wanderparkplatz am ersten Weiher im Stüdenbachtal (von Eppenbrunn am Eppenbrunner Weiher vorbei Richtung Fischbach, ca. 1 km hinter Ortsausgang nach rechts abzweigen und noch 30 m bis zum Weiher)

Länge: 11,5 km

Anstieg: 260 Höhenmeter

Schweiß: Wenig

Aussicht: Wenig

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Meist einfach


Einkehr am Wege: 
Bei Abstecher nach Roppeviller 
2 Restaurants, sonst keine

Felsbesteigungen:  
Altschlossfelsen
Stäffelskopf-Felsen

Burgen am Wege: Keine


In der näheren Umgebung:
Pirmasens (Einkaufszentrum, Dynamikum Science Center, Erlebnisbad PlubSchuhmuseum, Skulpturenpark),
Zitadelle Bitsch,
Biosphärenhaus Fischbach,
Erzbergwerk Nothweiler,
Westwall-Museum in Pirmasens-Niedersimten,
Badeweiher Schöntalweiher bei Ludwigswinkel und Haspelschieder Weiher bei Bitsch,
Gebeinhaus in Schorbach bei Bitsch

Regionale Tourist-Infos:
Tor zum Wasgau
Südwestpfalz
Stadt Pirmasens

Tourismusgemeinden:
Eppenbrunn
Fischbach
Ludwigswinkel


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Östlicher Altschlossfelsen

Am östlichen Altschlossfelsen

Forsthaus Stüdenbach

Forsthaus Stüdenbach

  

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Partner dieser Tour:

Hotel-Restaurant Kupper

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