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Auch bei Pfalzwanderern gilt: De Ään is net wie de Anner. Während de
Ään eine Leberknödelstation als Wandermotivation braucht, folgt de
Anner der Formel Der-Weg-ist-das-Ziel. Während de Ään gerne gemächlich
durch die Wälder schlendert, rennt de Anner auch der Fitness halber durch
die Gegend. Und während de Ään sich am liebsten im stillen Wiesentale
aufhält, ist für de Anner eine Wanderung ohne markanten Aussichtspunkt
nur eine halbe Sache. Diese Tour ist für de Anner.
 Die
Route meidet im ersten Drittel jede Markierung, der Einstiegspunkt muss
stimmen! Dabei hilft uns der markante, schon während der Anfahrt
dominierende Gipfel im Nordosten von Münchweiler. Wir gehen ihn in
direkter Linie an und nutzen dafür zunächst den Weg, der am kleinen
Parkplatz vor der Spitzkehre des Konrad-Adenauer-Rings beginnt. Er führt
am Pecher Eck geradewegs zu einer Schneise, der wir - zuletzt
brutal ansteigend - folgen. Nach Überqueren zweier Forstwege kommen wir
zum schönsten Teilstück dieses ersten Aufstiegs, einem malerisch durch
Felsblöcke und schönen Kiefernbestand führenden Bergpfad.
Oben
angekommen sehen wir zwischen den Bäumen hindurch rechterhand die beiden Hauptziele unserer Tour, den
Bauwalder Kopf und den Rotenstein. Den breiten Forstweg auf dem
Gipfelplateau verlassen wir nach etwa 200 Metern zugunsten einer nach
rechts abzweigenden Pfadspur, die uns auf dem Bergkamm entlang führt -
mit Markierungen können wir hier oben allerdings nicht rechnen. Wir
queren einen weiteren Forstweg und bleiben so auf dem Kamm bis zu einer Wegspinne,
an der wir auf den markierten "Münchweilerer Höhenweg" stoßen, der bis hinter dem
Rotenstein weitgehend die Route vorgeben wird.
 Bald
zweigt links ein erst vor kurzer Zeit angelegter Pfad zu einem sehr
lohnenden Aussichtsfelsen auf der Südflanke des Bauwalder Kopfes
ab. Die letzten Meter zum Bauwalder Kopf
(473 m) betrachten wir
eher als symbolischen Akt, erwartet uns oben doch nur ein bescheidener
Ausblick, wofür das interessante, für die Berge nördlich der Bundesstraße
10 typische Block-Felswerk entschädigen mag. Die Abstiegsroute führt an
einer Wildfütterungswiese vorbei, an der wir rechts abbiegen und so
wieder auf den Höhenweg zurückfinden, dem wir nach links folgen.
An
der folgenden Wegspinne mit dem kleinen Wildsaufelsen wechseln wir vom Forstweg auf einen schönen
Bergpfad. Dem aufmerksamen Wanderer wird nicht die im Norden gelegene
Kulisse mit dem Höhendorf Leimen, den Kippfelsen und dem Gräfenstein
entgehen. Auf dem Rotenstein (422 m), den wir leicht ansteigend
erreichen, finden wir eine gemauerte Schutzhütte und ein Wasgau-Panorama,
das bis über die Wegelnburg im Süden hinausreicht. Die Hütte steht auf
einem Felsen, von dessen mächtigen Überhängen wir hier noch nichts
ahnen.
Die
sehen wir beim Abstieg über einen steilen Bergpfad, der südwärts
Richtung Hinterweidenthal zieht (immer noch als Höhenweg markiert). Einem
Forstweg, auf den wir bald stoßen, folgen wir - die Hauptrichtung Süd beibehaltend - noch etwa dreihundert Meter auf einem Höhenrücken, um
dann nach rechts abzuzweigen. Auf einem breiten Schotterweg kommen wir
stetig absteigend zunächst zu einem Wegedreieck mit einer auffällig großen
Eiche, dann durch einen Hohlweg ins Waschtal (255 m).
Entlang
der dort verlaufenden Bahnstrecke wandern wir rechtshaltend an einem
ehemaligen Bahnwärterhäuschen vorbei bis zu einem Tunnel, wo ein
letzter kleiner Aufstieg zu bewältigen ist, und dann immer auf dem
Hauptweg mit Trimmpfad zu dem Sträßchen, an de m unser Auto steht. Noch
einige Meter nach rechts und wir sind am Ausgangspunkt.
Variante
1:
Rückweg vom Rotenstein
nicht über Waschtal, sondern durch die Langkehl. Vom Rotenstein zurück
nach Norden Richtung Gräfenstein, nördlich um den Bauwalder Kopf herum
und an Wegspinne nach links hinab in die Langkehl.
Variante
2:
Vom Rotenstein über Hinterweidenthal zurück. Schöner Abstieg südwärts
zum Wanderparkplatz im Ziegler Tal. Durch Tunnel, dann nach rechts kurz entlang der
lästig lauten Bundesstraße 10 und rechts ab ins Waschtal (etwa 1
Stunde länger).
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 13 Durchs Ziegler Tal zum Merzalber Schloss (Anschluss am Rotenstein,
dann zuerst zum Gräfenstein)
Rundwanderung 14 Pfadfindertour über die Bollen (Anschluss nach Variante 2 im
Ziegler Tal)
Rundwanderung 15 Über den Etschberg zum Teufelstisch (nach Variante 2 ins Ziegler
Tal, zur Bundesstraße 10, diese überqueren und an Tankstelle auf die
andere Talseite, dort rechts)
Rundwanderung 35 Vom Gräfenstein zum Luitpoldturm (ab Rotenstein in etwa 1 Std. 15
Min. zum Gräfenstein)
Naturspaziergang 12
Ziegler Tal (Wanderparkplatz im Ziegler
Tal, siehe Variante 2)
Stippvisite
Felsen 31 Rotenstein (Anschluss am Felsen)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Münchweiler
(277 m)
Parken:
Parkplätzchen am östlichen Ortsrand von Münchweiler
(von der Bundesstraße 10 kommend in Münchweiler hinter dem Bahnübergang rechts, vor
dem Ende der Straße rechts und dann in den Konrad-Adenauer-Ring bis zum
letzten Haus)
Länge:
10,5 km
Anstieg: 310
Höhenmeter
Schweiß:
Oh
ja (nur beim Anfangsanstieg)
Aussicht:
Grandios
Abgeschiedenheit:
Groß
Orientierung:
Anspruchsvoll

Einkehr
am Wege:
Keine
Felsbesteigungen:
Aussichtsfels
am Bauwalder Kopf, Rotenstein
Burgen
am Wege: Keine
In
der näheren Umgebung:
Pirmasens
(Einkaufszentrum, Dynamikum
Science Center, Erlebnisbad Plub, Schuhmuseum,
Skulpturenpark),
Teufelstisch
mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Burgeninformationszentrum auf der Burg Lemberg,
Westwall-Museum in
Pirmasens-Niedersimten,
Burgruine
Altdahn,
Schuhmuseum
Hauenstein
Regionale
Tourist-Infos:
Gräfensteiner
Land
Pirmasens
Tourismusregion
Hauenstein
Südwestpfalz
Tourismusgemeinden:
Pirmasens
Ruppertsweiler
Münchweiler
Merzalben
Hinterweidenthal
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Bauwalderkopf-Fels

Schutzhütte
auf dem Rotenstein
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