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Man muss ihn einmal aus der Nähe gesehen haben: Den Kaltenbacher
Teufelstisch. Er ist zwar nicht der einzige Tischfelsen des Pfälzerwaldes,
überbietet jedoch seine über zwanzig Artgenossen an Markanz, Größe und
exponierter Lage deutlich und ist damit verdientermaßen das bekannteste
Naturdenkmal des Pfälzerwaldes. Dies und die Nähe zu der die
Wanderregion in West-Ost-Richtung durchschneidenden Bundesstraße 10 sorgt
für regen Besuch. Einsamkeitsfanatiker sollten sich davon allerdings
nicht abschrecken lassen, der hier vorgeschlagene Weg trägt auch ihrem
Bedürfnis Rechnung. Dabei bewegen wir uns auf dem Etschberg, der sich
zwischen Salzwoog und Hinterweidenthal erstreckt.
Wir
gehen kaum 20 Meter ins Salzbachtal hinein und finden dort einen mit
„Teufelstisch“ beschilderten Bergpfad, der uns durch schönes
Nadelgehölz bis zum Höhenweg auf dem südwestlichen
Etschberg emporbringen wird. Dabei werden zweimal breite Forstwege
gequert; bei beiden gehen wir zunächst einige Schritte nach links, um den
Anschlusspfad wiederzufinden.
Oben
auf dem Bergrücken laufen wir auf gut ausgebautem Kammweg nach Norden.
Nach einem kleinen Höhenverlust kommen wir wieder auf die Westseite des
Berges, schauen hinüber zum Ruppertstein (Tour 8) und kommen zur ersten
einer Reihe entscheidender Abzweigungen. Hinter einem auffälligen, direkt
am Wegesrand stehenden Hochsitz treffen wir auf eine markante Weggabelung
(320 m).
Dort
verlassen wir den Hauptweg nach rechts und steigen auf einem Forstweg auf
der Ostseite des Etschberges hinunter in Richtung des von Hinterweidenthal
herziehenden Windelstales. Durch die Bäume hindurch sehen wir die großen
Weideflächen des Tales, welches wir jedoch nicht berühren werden. In
einer verträumten Senke schon in der Nähe des Talbodens, jedoch noch im
Wald, zweigt links ein unscheinbarer und leicht zu verfehlender sehr
lohnender Bergpfad ab, der uns im Zick-Zack schnell wieder die
eingebüßte Höhe gewinnen lässt.
Oben
wenden wir uns nach rechts und bleiben von nun an konsequent auf dem fast
ebenen Höhenweg, der auf der Ostseite des nördlichen Etschberges
verläuft. Dann und wann sehen wir im Süden den großen Eyberg über Dahn
(Tour 4) und im Osten die stillen Berge zwischen Hinterweidenthal und
Hauenstein. Nach einen weiten Linksbogen öffnet sich das Blickfeld über
Hinterweidenthal weg zu den nordwärts gelegenen höheren Bergen, unter
denen wir den Rotenstein und die Große und die Spitze Boll (Tour 12 und
Tour 14) ausmachen.
 Unter
uns sehen wir schon den Teufelstisch-Spielpark und kurz darauf taucht auch
das Hauptziel der Wanderung vor uns auf. Wir zweigen an dieser Stelle vom
breiten Weg ab und nehmen den bergwärts führenden Pfad, der uns zunächst
zur Teufelsschmiede, einem pfiffigen Felsknubbel, und dann rechtshaltend
zum Teufelstisch (312 m) bringt. Wir erklären unseren Kindern,
dass der Teufel eine ziemlich bescheuerte Erfindung ist und dass ein Abkippen der etwa 7 mal 7 Meter großen
Tischplatte wegen
ihres günstigen Schwerpunkts in nächster Zeit nicht zu befürchten ist. Dann können wir
in Ruhe verweilen - sofern uns der Geräuschpegel der unterhalb verlaufenden
Bundesstraße 10 nicht allzu sehr stört.
Als
kleine Beigabe nehmen wir jetzt noch den Handschuhskopf mit. Dafür
steigen wir nach Norden
vom Teufelstisch ab zur Wegspinne am Teufelstisch. Dort beginnt ein
steiler Pfad, der entschlossen auf den Handschuhskopf (324 m) und
seine Felsen führt und in großzügigem Linksbogen wieder zur Wegspinne
zurück kommt.
Der Rückweg ist frei von Orientierungsproblemen, denn wir
gehen hier halbrechts hinunter ins Salzbachtal und dort auf schönem
Weg entlang des mäandernden fischreichen Baches talaufwärts nach
Salzwoog.
Variante
1:
Ohne Zwischenabstieg Richtung Windelsbachtal. An der Weggabelung geradeaus
weiter und bei der zweiten Gelegenheit nach rechts auf den
ostseitigen Höhenweg.
Variante
2:
Ohne Handschuhfelsen (ca.
30 Min. weniger).
Benachbarte
Wanderungen:
Rundwanderung 4 Storrbachtal, Hohle Felsen und Eyberg
(ab Salzwoog etwa 45 Min. das Salzbachtal aufwärts zum Anfangspunkt oder
ab Salzwoog über den Sattel Am Sack zu den Hohlen Felsen)
Rundwanderung 9 Von Burg Lemberg zum Kleinen Teufelstisch
(Anschluss in Salzwoog)
Rundwanderung 12 Zum Rotenstein (im
Salzbachtal rechts nach Hinterweidenthal, kurz vor dem Ort links und über
die Bundesstraße 10 hinweg ins Waschtal)
Rundwanderung 13 Durchs Ziegler Tal zum Merzalber Schloss
(im Salzbachtal rechts nach Hinterweidenthal, kurz vor dem Ort links und
über die Bundesstraße 10 hinweg ins Ziegler Tal)
Rundwanderung 14 Pfadfindertour über die Bollen
(wie zu Tour 13)
Naturspaziergang
12 Ziegler Tal
(wie zu Tour 13)
Stippvisite Felsen 31
Rotenstein
(wie zu Tour 13)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Salzwoog (230 m)
Parken:
Kleiner
Parkplatz am nordöstlichen Ortsausgang (von der Bundesstraße 10 etwa 1 km
westlich von Hinterweidenthal abzweigen, in Salzwoog Richtung Dahn bis zur
ersten Rechtskurve, dort links in Feldweg abbiegen und gleich parken; daneben
steht ein auffallend schönes Fachwerkhaus)
Länge:
9,5 km
Anstieg: 210
Höhenmeter
Schweiß:
Oh ja
Aussicht:
Nett
Abgeschiedenheit:
Mittel
Orientierung:
Meist einfach

Einkehr
am Wege:
Keine
(fünfminütiger Abstecher möglich zur Gaststätte am Spielpark unterhalb
des Teufelstischs)
Felsbesteigungen:
Handschuhfelsen
Burgen
am Wege: Keine
In
der näheren Umgebung:
Felslandbad
Dahn,
Badeweiher Rohrwoog bei Hinterweidenthal und Neudahner Weiher bei Dahn,
Wasgaufreibad Hauenstein,
Spielpark Teufelstisch,
Burgruine Altdahn,
Schuhmuseum
Hauenstein,
Pirmasens
(Einkaufszentrum, Dynamikum
Science Center, Erlebnisbad Plub, Schuhmuseum,
Skulpturenpark),
Regionale
Tourist-Infos:
Tor
zum Wasgau
Pirmasens
Tourismusregion
Hauenstein
Südwestpfalz
Dahner Felsenland
Tourismusgemeinden:
Hinterweidenthal
Lemberg
Dahn
Münchweiler
Hauenstein
Ruppertsweiler
Sonstiges:
Teufelstisch-Sage
Burgeninformationszentrum auf der Burg Lemberg
Bilder
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Im
Salzbachtal
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