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Rundwanderung 39: Über Heischberg und Höllenberg Teuflische Steige im Felsenland |
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Route (11,5 km): Lug - 1 Hornstein - 2 Heischberg-Westkamm - 3 Luger Geierstein - 4 Heischberg - 5 Runder Hut - 6 Kaisermühle - 7 Großer Ferkelstein - 8 Klingelfels - 9 Aussichtspunkt - 10 Höllenberg-Gipfel - Lug Karte: Topographische Karte 1:25.000 Annweiler oder Hauenstein |
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Kammwanderungen haben ihren besonderen Reiz: Sich mit Habicht und Bussard auf Augenhöhe zu befinden, klärt den Kopf und befreit die Gedanken. Wenn dann noch Ruhe und ein Schuss Einsamkeit hinzukommen, können wir einen Geist und Seele reinigenden Tag erwarten. Zwischen Hauenstein und Annweiler finden wir das Passende: Heischberg und Höllenberg, zwei erstaunlich wenig besuchte, parallel zueinander liegende Höhenzüge, die durch das Rimbachtal voneinander getrennt werden. Sie bieten mehrere interessante Felsformationen und durchaus alpin anmutende Steige. Zusätzlicher Bonus: Die Tour geht als Kleine Stabreim-Wanderung durch (die Große ist die Rundwanderung 34 in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Tour).
An vielen kleineren Felsen vorbei kommen wir auf den Heischberg-Westkamm, (401 m), der sich hinter einem auffälligen Tischfelsen gabelt. Hier gehen wir geradeaus weiter auf die mächtige Felsrampe des Luger Geiersteins: ein luftiger, ungesicherter Platz mit wunderbarer Aussicht, die vom Adelsberg im Nordosten über den Trifels und die Madenburg bis zu den Vogesengipfeln bei Weißenburg im Süden reicht.
Den sehen wir zunächst von oben; mit etwas Kraxelei kommen wir direkt zum Felsen und zu einer exquisit auf dem Felsgrat gelegenen Bank. Wer´s gerne bequemer hat, läuft von der ersten Ruhebank einige Schritte zurück und findet rechterhand abwärts einen kleinen Pfad zum Runden Hut. Zur romantischen Kaisermühle (199 m) im Rimbachtal geht es zunächst steil hinunter, auf breiterem Weg 20 Meter nach links, dann rechts und in Nähe des Talgrundes noch einmal nach links. Hier folgen wir der Straße etwa 120 m Richtung Sarnstall und finden dann auf der linken Straßenseite eine unscheinbare Markierung nach Spirkelbach. Nach kurzem Aufstieg stoßen wir auf einen Forstweg, dem wir auf der Nordseite des Höllenberges folgen, bis links ein mit „Ferkelstein“ markierter Pfad abzweigt. Beim weiteren Aufstieg ignorieren wir einen zum Kleinen Ferkelstein führenden Pfad und kommen so - schon hoch droben - zu einem Forstweg, dem wir kurz nach links bis zu einer Spitzkehre folgen. Wenige Meter geradeaus und wir stehen auf dem Großen Ferkelstein mit freiem Blick nach Osten.
Noch einige Meter hinauf und wir haben den Höllenberg-Gipfel (450 m) mit Schutzhütte erreicht. Hier soll vor Jahrhunderten nächtens einmal ein riesiges Feuer gelodert haben. Junge mutige Burschen aus Spirkelbach wurden zur Erkundung hinaufgeschickt, flohen jedoch in panischer Angst ins Tal zurück, als sie merkten, dass es sich der Leibhaftige in Gestalt einer Hundebestie an dem Feuer bequem gemacht hatte. Wir Heutigen überstehen diese Schlüsselstelle der Tour erstaunlicherweise ohne Weihrauch- und Kruzifixbewaffnung und genießen völlig entspannt den steilen Abstieg nach Lug (im Bild), der Alpenwanderer an manchen Hüttenweg erinnern wird. Mehrere schön gelegene Bänke laden zu einer letzten Rast ein. Variante
1: Variante
2:
Benachbarte
Wanderungen: © www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service |
Ort: Lug (211 m) Parken: Ortsmitte bei der Kirche Länge: 11,5 km Anstieg: 470 Höhenmeter Schweiß: Oh ja Aussicht: Klasse (vor allem am Heischberg) Abgeschiedenheit: Groß Orientierung: Meist einfach
Einkehr am Wege: Keine, aber Gaststätten in Lug Felsbesteigungen:
Burgen am Wege: Keine In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Bilder zum Vergrößern anklicken! Bonsaikiefern
auf dem Vom Geierstein nach Osten |