|
Rundwanderung 47: Rund um den Queichursprung Auf Schuhmacherpfaden unterwegs |
|
|
|
|
Route (14 km): Erfweiler - 1 Winterkirchel - 2 Wegspinne Dicke Eiche - 3 Wanderheim Dicke Eiche - 4 Queichquelle - 5 Stephanstal - 6 Paddelweiher - 7 Freibad Hauenstein - 8 Hasenteller - 9 Wanderheim Dicke Eiche - 10 Wegspinne Dicke Eiche - Erfweiler Karte: Topographische Karte 1:25000 Hauenstein |
|
|
Es gab einmal - man glaubt es kaum - auch im Pfälzerwald Zeiten, da nicht gewandert wurde. Die Leute mussten damals so viel zu Fuß gehen, dass hobbymäßiges Wandern völlig außerhalb ihrer Vorstellungswelt lag. So auch die Schuharbeiter, die tagtäglich bei Nacht und Nebel von Erfweiler hinüber nach Hauenstein liefen, um in der dortigen Schuhindustrie ein bescheidenes Auskommen zu finden. Unsere Tour nimmt einen Teil dieses historischen Schuhmacherweges, um ins Hauensteiner Stephanstal zu kommen, wo die für die pfälzische Topographie so wichtige Queich entspringt.
Der Schuhmacherweg geht direkt hinunter ins Stephanstal mit der jungen Queich. Wir allerdings gehen zuerst zum Wanderheim Dicke Eiche, um von dort aus das sehr lohnende Stephanstal ganz zu durchwandern. Deshalb wenden wir uns am Kirchel nach rechts und nutzen ein Teilstück des Hauensteiner Höhenweges (Rundwanderung 21). Zunächst auf breitem Weg und dann auf einem Bergpfad passieren wir die Ostseite des Mittelschachen-Berges und kommen so über den Aussichtspunkt Blick ins Stephanstal zur Wegspinne Dicke Eiche. Die namensgebende Eiche wurde - sowieso schon altersschwach - 2003 von Unbekannten angesägt und wird wohl nicht mehr lange ihre 27 m Höhe und ihren Umfang von 5 m präsentieren können.
Weiter talabwärts nehmen wir nicht den Fahrweg, sondern den schmaleren Weg, der auf der rechten Talseite unter dem mächtigen Burghalder-Felsmassiv (Bild oben) verläuft. In einem Rechtsbogen kommen wir so ohne direkte Ortsberührung in das Tal, in dem das reizvoll gelegene Hauensteiner Freischwimmbad liegt. Die Beschilderung weist uns wieder den Weg zum Wanderheim Dicke Eiche. Wir bleiben bis zum Talschluss auf der in Gehrichtung linken Talseite und steigen dann auf einem steilen Pfad hinauf zum Hasenteller, einem Felsen auf der Passhöhe zum Stephanstal (in der Karte als „Am kurzen Dümpfel“ verzeichnet). Auf aussichtsreichem Höhenweg kommen wir bequem nochmals zum Wanderheim Dicke Eiche und zur Wegspinne Dicke Eiche. Auf einem breiten Forstweg geht es abschließend hinunter ins Erfweilerer Glastal mit seinen großen Kletterfelsen und an einem Wanderparkplatz vorbei zum Ausgangspunkt. Entspannungsbedürftige und Gesundheitsfreaks laufen noch ein paar Meter weiter zu einem Kneipp-Becken am Nordende des auch offiziell als sehr attraktiv zertifizierten Dörfchens Erfweiler („Unser Dorf soll schöner werden“). Variante
1: Variante
2: Benachbarte
Wanderungen: Hotel-Restaurant
Die Kleine Blume © www.wanderportal-pfalz.de 2011 - palzvisit Touristik-Service |
Ort: Erfweiler (215 m) Parken: Erster Wanderparkplatz am nördlichen Dorfende (Nähe Kelterhaus, von Dahn kommend auf der Dorfstraße nach links bis zu einer Gabelung) Länge: 14 km Anstieg: 320 Höhenmeter Schweiß: Wenig Aussicht: Nett Abgeschiedenheit: Mittel Orientierung: Meist einfach
Einkehr
am Wege:
Felsbesteigungen: Keine (außer Backelstein bei Variante 2) Burgen am Wege: Keine In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Sonstiges: Bilder zum Vergrößern anklicken! Vom
Winterberg zum |