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Rundwanderung 18: Von Dahn zum Bärenbrunner Hof

Im Auf-und-Ab zum Klettererparadies

Bärenbrunner Tal vom Honigfels

Skizze Große Rundwanderung 18

Route (17,5 km): Dahn - 1 Ehrenfriedhof - 2 Burgenparkplatz - 3 Burgruine Altdahn - 4 Sportplatz Schindhard - 5 Wasgaublick - 6 Kahlenberg-Höhenpfad - 7 Bärenbrunner Hof - 8 Wanderheim Dicke Eiche - 9 Sommerhalder Pfad - 10 Erfweiler - 11 Burgruine Altdahn - 12 Burgenparkplatz - 13 Hochstein - Dahn

Karte: Topographische Karte 1:25.000 Dahn


Der in einem einzigartigen Talschluss gelegene Bärenbrunner Hof ist das Zentrum des pfälzischen Klettersports. Als Wanderziel ist das von markanten Buntsandsteinkolossen umgebene Gehöft ebenso attraktiv, zumal neunundneunzig Zugangsvarianten zur Auswahl stehen. Die hier vorgestellte ist eine mit viel Schweiß verbundene Tour de Force durch das Dahner Felsenland, bei der man in ständigem Auf-und-Ab eine Menge attraktiver Zwischenziele mitnimmt.

Unsere erste Station ist der Dahner Ehrenfriedhof mit der Michaelskapelle. Darüber thront das Hochstein-Massiv, ein außerordentlich beliebter Kletterfelsen mit markantem Turm, der Hochstein-Nadel. Die Besteigung des Felsens heben wir uns für das Ende der Tour auf. 

Vom Wasgaublick bei Schindhard zum Hochstein und zum Eyberg Jetzt gehen wir zum Felsfuß der Hochstein-Nadel und nehmen einen Pfad, der südlich unter dem Felsmassiv entlang zieht und dann auf einen Feldwirtschaftsweg stößt. Diesem folgen wir nach links zum Burgenparkplatz (276 m) unterhalb der Burg Altdahn. Kurz davor biegen wir nach rechts ab Richtung Schindhard. Im Tal überqueren wir eine Straße und steigen schräg aufwärts bis zum Sportplatz von Schindhard.

Rastplatz Wasgaublick Dort geht halblinks ein Weg bergauf, von dem gleich wieder ein Bergpfad für die Kahlenberg-Besteigung abzweigt (Bezeichnung WE). Auf diesem gewinnen wir schnell an Höhe und stehen schon bald am Wasgaublick, einer kleinen Felskanzel mit ideal gelegener Ruhebank. Von hier aus können wir entweder direkt zum Kahlenberg-Gipfel (399 m) aufsteigen und hart am Gipfelkamm nach Osten weiterlaufen oder auf schönem Höhenpfad durch Kiefernwald zum nächsten Aussichtspunkt, dem Felslandblick, gelangen.

Klosterwand im Bärenbrunner TalWir bleiben oben und folgen dem Pfad weiter nach Osten, um die Südseite des Rauhberges zu passieren. Absteigend stoßen wir an einer Wegspinne auf einen von Erfweiler zum Bärenbrunnerhof ziehenden breiten Weg. Rechtshaltend kommen wir zu einigen Häusern im Bärenbrunner Tal, wo wir talaufwärts dem Sträßchen zum Hof folgen. Dabei nehmen die Felsmassive Nonnenfels und Klosterwand zur Linken, Honig und Stern zur Rechten den Blick gefangen.

Der Bärenbrunner Hof (275 m), malerisch im weiten Talkessel gelegen, beherbergt eine Gaststätte, ein Klettersportlädchen und einen Kinderspielplatz samt Kletteranlage. Viele kommen von weit her zum Klettern an den Hof, zelten auf der Wiese unter dem Nonnenfels und versorgen sich mit Bioprodukten vom Bauern.

Der Honig - ein gefürchteter KletterfelsAm Parkplatz des Bärenbrunner Hofes beginnt ein mit „Wanderheim Dicke Eiche“ beschilderter Weg, über den man auch auf die andere Seite der Berge zum Bühlhof und nach Oberschlettenbach gelangt. Er führt am beeindruckenden Honig vorbei, einem Felsturm, der sich pilzartig nach oben hin erweitert und schon manchen Kletterer zur Verzweiflung getrieben hat. Oben halten wir uns eher links und kommen so zügig zum Wanderheim Dicke Eiche (400 m), einer sehr beliebten Hütte des Pfälzerwaldvereins am Hauensteiner Höhenweg (Rundwanderung 21).

Von hier laufen wir auf breitem Weg noch ca. 150 m Richtung Dicke Eiche, um durch einen auffälligen Hohlweg einige Meter nach links zu einem Joch hinaufzusteigen. Hinter diesem treffen wir auf eine Wegspinne, nehmen für wenige Meter den zweiten Weg von rechts (mit „Erfweiler“ beschildert) und finden dann den nach halblinks hinunterführenden Sommerhalder Pfad, die schönste Abstiegsvariante nach Erfweiler. Alle quer verlaufenden Hangwege werden ignoriert; so kommen wir schließlich durchs Sorgental nach Erfweiler (215 m).

An schönen Fachwerkhäusern vorbei geht es Richtung Dahn. Nach einem Anstieg der Straße zweigt nahe beim auffälligen, freistehenden Hebelfelsen ein beschilderter Weg zur Ruine Altdahn ab. Nach links steigen wir über einen Grat - Zimmerfels und Löchelfels passierend - zur Burgruine Altdahn (300 m). Diese besteht eigentlich aus drei Burgen -  Altdahn, Grafendahn und Tanstein - und ist ein Muss für jeden Besucher des Dahner Felsenlandes. Hier ergänzen sich wilde Burgenromantik und interessante Ausblicke aufs Trefflichste.

Am Burgenparkplatz (276 m) beginnt ein vielbegangener Pfad zum Hochstein, einem der beliebtesten Kletterfelsen des Pfälzerwaldes. Der Gipfelaufbau ist gesichert und bietet einen hervorragendes 270-Grad Panorama über Dahn und die  nähere Umgebung. Besonders beeindruckt auf der anderen Seite des Wieslautertals die langgestreckte Gruppe der Lämmerfelsen mit ihren bizarren Türmen.

Wer steile Abstiege nicht scheut, nimmt die auf der Nordseite des Hochstein-Massivs anzutreffenden Pfadspuren, alle anderen gehen noch ein Stück weiter zurück und finden einen moderaten Weg zum Ehrenfriedhof und weiter hinunter zum Parkplatz.


Variante 1: 
Vom Bärenbrunnerhof direkt nach Erfweiler (ohne Wanderheim Dicke Eiche). Vom Hof zurück bis zur Wegspinne, dann auf breitem Weg nach Erfweiler.

Variante 2:  
Hochsteinbesteigung am Anfang. Ab Ehrenfriedhof auf der Nordseite
des Hochsteinmassivs auf Pfad hinauf. Vom Hochstein auf Kammpfad zum Burgenparkplatz.

Benachbarte Wanderungen:
Prädikatsweg Hauensteiner Schusterpfad
(Anschluss am Wanderheim Dicke Eiche)
Rundwanderung 19 Felsensteige über Schindhard (Anschluss am Sportplatz Schindhard)
Rundwanderung 21 Hauensteiner Fliehburgen und Himmelsleitern (Anschluss am Wanderheim Dicke Eiche)
Rundwanderung 47 Rund um den Queichursprung (Anschluss in Erfweiler oder am Wanderheim)
Rundwanderung 50 Die Dahner Felsen- und Burgenrunde (Anschluss am Parkplatz Kurpark)
Rundweg 13 Winterkirchl und Dicke Eiche (Anschluss am Wanderheim Dicke Eiche)
Rundweg 19 Hochstein und Altdahn (ab Parkplatz)
Stippvsite Burg 8 Altdahn (Start am Burgenparkplatz)
Stippvisite Felsen 12 Hochstein (Start ebendort)
Stippvisite Felsen 42 Hahnfels (Start in Erfweiler)


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Ort: Dahn (210 m)

Parken: Parkplatz am Kurpark (südliches Ortsende am Verkehrskreisel)

Länge: 17,5 km

Anstieg: 550 Höhenmeter

Schweiß: Happig

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Gering

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege:
Bärenbrunner Hof,
PWV-Wanderheim Dicke Eiche (Hauenst. Hütte) (Öffnungszeiten),
Burgschänke auf der Burg Altdahn

Felsbesteigungen:
Aussichtsfelsen Wasgaublick, Hochstein

Burgen am Wege:
Burgruine Altdahn, bestehend aus Altdahn, Grafendahn und Tanstein 


In der näheren Umgebung:
Felslandbad Dahn
B
adeweiher Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof bei Erlenbach, Rohrwoog bei Hinterweidenthal, 
Teufelstisch
mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild- und Wanderpark Silz, Erzbergwerk Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burg Berwartstein

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenla
nd
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Busenberg
Hauenstein
Bruchweiler

Sonstiges:
Zünftiger Campingplatz am Bärenbrunner Hof


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Morgennebel am Hochstein

Morgennebel am Hochstein

Bärenbrunner Hof

Bärenbrunner Hof

  

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