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Der
Tag ist klar und verspricht gute Fernsicht? Dann nichts wie los Richtung
Busenberg zu einer relativ kurzen, aber äußerst attraktiven Tour. Im
Herzen des Wasgaus besteigen wir zwei sehr lohnende Aussichtsberge mit
imposanten Felsen und nehmen dann noch die leicht zu erreichende Burg
Drachenfels mit. Wir wandern mit leichtem Gepäck, denn es geht kräftig
aufwärts - außerdem warten eine PWV-Hütte und ein Gasthof am Weg auf
uns.
Vom
Wanderparkplatz aus überqueren wir den nach Süden führenden
Feldwirtschaftsweg, um in die Ostflanke des Heidenberges einzusteigen.
Schon nach wenigen Metern zweigt rechts ein schmaler Pfad zum
Heidenpfeiler (als „Schlüsselfels“ beschildert) ab, der uns durch
Fichtenbestände steil und schnell auf den Heidenberg führt. Wie immer,
wenn im Pfälzerwald Heiden als Namensgeber auftreten, kann auf Spuren der
Kelten geschlossen werden.
 Nichts
für schwache Nerven ist der ungesicherte Pfad auf die vordere Spitze des
fast 60 m hohen Heidenpfeilers; weiche Kniekehlen für Nicht-Kletterer
sind garantiert. Spätestens dort spürt auch der
verwöhnteste Pfalzwanderer, dass er eine Premium-Lage erwischt hat:
Imposante Tiefblicke addieren sich aufs Feinste zu dem 270-Grad-Panorama, das vom Trifelsland über den nahe gelegenen
Berwartstein bis zum Grand Wintersberg im nördlichen Elsass reicht (im Bild
oben Rötzenfels, Rehberg und Lindelbrunn).
Vom
Fels wenden wir uns nach Westen und überschreiten den Heidenberg
(420 m) auf breiten Bergkamm, wobei wir die Krater einiger gesprengter
Westwall-Batteriestellungen
passieren. Am
Ende des Kammes wartet der vielgliedrige, immerhin auch 35 m hohe Buchkammerfels,
der den Herren der Burg Drachenfels als Gefängnis diente, worauf einige
Felskammern verweisen (Sprachforscher: Buchkammer von Einbuchten in
Kammern?). Auch hier ist der Weg zur vorderen Spitze mit Nervenkitzel
verbunden; selbiger ist wegen der ungehinderten Sicht nach Westen und
Norden allemal lohnend.
Als
Abstiegsroute wählen wir Pfadspuren auf der Nordseite. Unten angekommen
suchen wir uns einen Weg, der links halb um den Berg herumführt, sodass
wir einen breiten Wirtschaftsweg erreichen, dem wir durch Wiesen und Felder
nach rechts in Richtung Bundenthal folgen.
 Auf der Ostseite des
durch seine Kegelform markanten Jüngstberges stoßen wir an einer Schutzhütte
wieder in den Wald hinein, nehmen jedoch statt des markierten Weges zum
Gipfel einen halblinks abzweigenden breiten Weg, der uns südlich um den
Berg herumführend stetig empor bringt. Der Schlussanstieg zum Jüngstberg
(491 m) verläuft auf der NW-Seite über einen nach rechts abzweigenden
steilen Fußpfad. Der mit einer Steiganlage gesicherte Gipfelfels, die
„Kanzel“, bietet den dritten 1a-Panoramablick der Tour (im Bild der Wegelnburgkamm).
Für
den Rückweg zur Schutzhütte wählen wir keinen Elefantenpfad,
sondern steigen direkt ab Gipfel immer der Falllinie folgend - teilweise weglos
- über den Ostgrat ab. Ab Schutzhütte geht es nach links und dann
beschildert westlich des Heidenberges zur Drachenfelshütte des Pfälzerwaldvereins.
Den runden Abschluss
unserer großartigen Tour bildet der Aufstieg zur nahegelegenen Burgruine Drachenfels (367
m). Sie wurde als
typische Felsenburg auf einem 150 Meter langen Felsenschiff errichtet, das
exponiert auf einer freistehenden Erhebung liegt.
Zahlreiche Kammern, Treppenaufgänge und Felsgänge geben der Phantasie
reichlich Nahrung (hat der Burgdrachen eine eigene Badewanne gehabt?).
Nach dem Abstieg zur Drachenfelshütte brauchen wir dann noch zehn lässige
Minuten bis zum Ausgangspunkt.
Variante
1:
Nur Jüngstberg. Vom
Wanderparkplatz auf Feldwirtschaftsweg direkt zur Schutzhütte am Ostfuß
des Jüngstberges (sehr schön hierher auch von Bundenthal).
Variante
2:
Ohne Jüngstberg.
Nach dem Abstieg vom Buchkammerfels rechts haltend zur PWV-Hütte
Drachenfels.
Benachbarte
Wanderungen:
Prädikatsweg
Busenberger Holzschuhpfad (ab Weissensteiner Hof)
Rundwanderung 20 Über die Buhlsteine zur Burg Lindelbrunn (vom
Weisensteiner Hof
über Wiesen und Felder nach Norden zum Beginn des Buhlstein-Anstiegs)
Rundwanderung 37 Berwartstein, Seehof und Hirzeck (vom Feldwirtschaftsweg südlich
des Weisensteiner Hofs zum Start in Erlenbach)
Rundwanderung
63 Der Busenberger Holzschuhpfad (Einstieg am Weissensteiner Hof)
Rundweg 8 Jüngstberg und Drachenfelshütte
(gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 20 Am
Jüngstberg (Anschluss an der Schutzhütte)
Naturspaziergang
33 Scharbachtälchen (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite
Felsen 29 Heidenpfeiler (gleicher Ausgangspunkt)
Partner
dieser Tour:
Hotelpension Tannenhof
Waldstraße 23
76891 Busenberg
Telefon: 06391-2377
Web: www.hotelpension-tannenhof.de
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
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Ort:
Busenberg
(240 m)
Parken:
Wanderparkplatz
Drachenfels (306 m) hinter dem Weisensteiner Hof (von Dahn kommend ca. 500 m hinter
dem Ortsausgang von Busenberg nach rechts)
Länge:
11 km
Anstieg: 370
Höhenmeter
Schweiß:
Oh ja
Aussicht:
Grandios
Abgeschiedenheit:
Mittel
Orientierung:
Nicht ohne

Einkehr
am Wege:
Drachenfelshütte
PWV
(Öffnungszeiten),
Gasthaus Weissensteiner Hof
Felsbesteigungen:
Heidenpfeiler (Schlüsselfels), Buchkammerfels,
Jüngstbergfelsen (Kanzel)
Burgen
am Wege:
Drachenfels
In
der näheren Umgebung:
Felslandbad
Dahn, Badeweiher
Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof
bei Erlenbach,
Teufelstisch mit Spielpark
Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild-
und Wanderpark Silz, Erzbergwerk
Nothweiler,
Biosphärenhaus
Fischbach,
Burgruine Altdahn,
Burg
Berwartstein
Regionale
Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Südwestpfalz
Tourismusgemeinden:
Busenberg
Erlenbach
Vorderweidenthal
Dahn
Bruchweiler
Bundenthal
Niederschlettenbach
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Aufstieg
zur obersten
Plattform des Drachenfels

Auf der Burgruine Drachenfels
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