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Unmittelbar an
der Burgruine Drachenfels im Dahner Felsenland (nicht zu verwechseln mit
dem Drachenfels weiter im
Norden) erhebt sich der Heidenberg. Der auch
Schlüsselfels genannte Heidenpfeiler ist der östliche Eckpunkt dieses
Berges. Wie immer,
wenn im Pfälzerwald Heiden als Namensgeber auftreten, kann auf Spuren der
Kelten geschlossen werden. In
der Karte ist der Heidenpfeiler aus unerfindlichen Gründen nicht
verzeichnet; immerhin handelt es sich um den
abenteuerlichsten Platz, den Nicht-Kletterer im Pfälzerwald erreichen.
Vom
Wanderparkplatz aus überqueren wir den nach Süden führenden
Feldwirtschaftsweg, um in die Ostflanke des Heidenberges einzusteigen.
Schon nach wenigen Metern zweigt rechts ein mit „Schlüsselfels“
beschilderter schmaler Pfad ab, der uns durch
Fichtenbestände steil und schnell auf den Heidenberg führt.
 Nichts
für schwache Nerven ist der ungesicherte Pfad auf die vordere Spitze des
fast 60 m hohen Heidenpfeilers. Das
270-Grad-Panorama reicht vom Trifelsland über den nahe gelegenen
Berwartstein bis zum Grand Wintersberg im nördlichen Elsass (auf dem Bild
identifizieren Kenner den Rötzenfels, den Rehberg und die Burgruine
Lindelbrunn). Als Beigabe
gibt es imposante Tiefblicke und weiche Kniekehlen für Nicht-Kletterer.
Nun
entweder auf dem gleichen Weg zurück oder über den Bergrücken des
Heidenberges (420 m) zu seinem westlichen Eckpfeiler, dem Buchkammerfels,
und von dort steil rechts hinunter und auf der Nordseite des Berges zum
Weisensteiner Hof.
Benachbarte
Wanderungen:
Prädikatsweg
Busenberger Holzschuhpfad (gleicher Ausgangspunkt)
Rundwanderung 7 Heidenberg,
Jüngstberg und Drachenfels (gleicher Ausgangspunkt; die Tour ist bis zum
Buchkammerfels identisch mit unserer Stippvisite)
Rundweg 8
Jüngstberg und Drachenfelshütte (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite
Burg 1 Drachenfels (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang
20 Am Jüngstberg (Anschluss an der Jüngstberg-Schutzhütte)
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2005 - palzvisit Touristik-Service
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