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Felsen 41: Heidenfels

Kultstätte im Schatten des Bismarckturms

Heidenfels2

Gesamtzeit: 50-120 Minuten

Der Felsen: Charmante mehrstufíge Felsformation mit hohem Unterhaltungswert für Kinder, 496 m hoch gelegen, gut mit dem Besuch des Bismarckturms zu verknüpfen

Ort: Bad Dürkheim-Leistadt oder Höningen oder Bad Dürkheim-Hardenburg

Start für Variante 1: Wanderparkplatz Lindemannsruhe (am gleichnamigen Forsthaus auf dem Scheitelpunkt der Straße zwischen Leistadt und Höningen)

Start für Variante 2: Wanderparkplatz Klaustal am westlichen Ortsende von Dürkheim-Hardenburg im Isenachtal)

Karten 1:25.000: "Mittel- und Unterhaardt mit Bad Dürkheim", LVermGeo 
(ISBN 978-3-89637-400-4) oder "Bad Dürkheim und Umgebung", Pietruska-Verlag
(ISBN 978-3-934895-79-9)


Der Peterskopf bei Bad Dürkheim ist der auffälligste Gipfel über dem nördlichen Teil der Deutschen Weinstraße. Wer ihn von Leistadt, Höningen oder Bad Dürkheim kommend per pedes oder per Auto ersteigt, hat meist den Bismarckturm und die Einkehr im Forsthaus Lindemannsruhe im Sinn. Vielen entgeht dabei, dass sich am westlichen Ausläufer des ausgedehnten Gipfelplateaus ein Felsgebilde befindet, wie man es in dieser Ecke des Pfälzerwaldes selten findet: der Heidenfels. In vorchristlicher Zeit wurde er als Kultstätte genutzt; wer schon einen anderen der vielen Plätze in der Pfalz besucht hat, die den Namensbestandteil "Heiden" aufweisen, ahnt, dass es sich um einen magischen Platz handeln muss.

Heidenfels 2Variante 1 (kurzer, fast ebener Zugang, 50-60 Minuten): Am Parkplatz finden wir den Einstieg in einen Wanderweg, der nach Höningen hinunterführt. Diesem folgen wir eine Viertelstunde über den Bergrücken und biegen dann bei erster Gelegenheit links ab, um nach 50 Metern zur Straße zu gelangen. Linkshaltend überqueren wir diese und nehmen einen rot bepunkteten Pfad entlang der Bergkante, der uns in guten zwanzig Minuten zum Felsen bringt. Die Aussicht nach Süden ist etwas zugewachsen, aber der Platz hat andere Vorzüge: ein wildes Gewirr aus Felstrümmern, in denen einige Treppen für den Abstieg zum Felsfuß angelegt sind. Dort unten gibt ein steinerner Tisch in einer Grotte einen ungewöhnlichen Rastplatz ab. Kinder erkunden derweil - so sie die Gnade gelassener Eltern genießen - die Pfade und Treppen des Heidenfelsens oder kraxeln nach Herzenslust auf den vielen Felsblöcken herum.

Variante 2 (steiler Zustieg aus dem Isenachtal), 100-120 Minuten): Am Parkplätzchen beginnt ein blau-weiß markierter Pfad, der entschieden Richtung Peterskopf ansteigt. Auf halber Bergeshöhe stoßen wir auf einen Weg mit der Markierung Roter Punkt, dem wir nach links folgen. Zunächst auf einem Höhenweg, dann auf einem steilen Zick-Zack-Pfad kommen wir zum Gipfelplateau und dann links haltend in wenigen Minuten zum Fels.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 2 Über den Ungeheuersee zum Bismarckturm (Anschluss am Felsen)
Rundwanderung 65 Bismarckturm, Höningen und Hardenburg (Anschluss an Felsen)
Stippvisite Felsen 46 Rahnfels (vom Fels westwärts und dann ohne größere Steigungen mit dem Weißen Punkt)
Stippvisite Turm 10 Bismarckturm (vom Fels ostwärts direkt über das Gipfelplateau in 20 Minuten zu erreichen)


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Einkehr:
Forsthaus Lindemannsruhe

In der näheren Umgebung:
Bad Dürkheim (Kurpark, Saline, Spielbank, Riesenfass),
Deutsche Weinstraße
Freinsheim (historische Altstadt, Stadtmauer),
Burg Neuleiningen,
Hardenburg,
Klosterruine Limburg,
Bismarckturm

Regionale Tourist-Infos:
Bad Dürkheim
Leininger Land

Tourismusgemeinden:
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Weisenheim am Berg
Bobenheim am Berg