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Rundwanderung 21: Der Hauensteiner Höhenweg Klassiker über dem Schuhdorf |
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Route (18,5 km): Bahnhof Hauenstein - 1 Schutzhütte Vier Buchen - 2 Zur schönen Aussicht - 3 Trifelsblick - 4 Winterkirchl - 5 Wegspinne Dicke Eiche - 6 Wanderheim Dicke Eiche - 7 Hühnerstein - 8 Schutzhütte Weimersborn - 9 Kreuzelfelsen - 10 Karmel-Kloster - 11 Nedingfelsen - Bahnhof Hauenstein Karte: Topographische Karte 1:25.000 Hauenstein Wichtig: Fast identisch mit dem Hauensteiner Höhenweg ist der 2008 als "Premiumweg" zertifizierte Hauensteiner Schusterpfad |
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Wollte man eine Liste der Muß-man-gemacht-haben-Touren im Pfälzerwald zusammenstellen, wäre der Hauensteiner Höhenweg gewiss unter den Top Ten. Er besticht durch die Logik seiner Anlage, ist trotz seiner Länge nicht sehr anstrengend und bietet jede Menge Abwechslung. Der ausnahmsweise gut beschilderte Weg hat zu Beginn einen mäßigen Aufstieg und umrundet dann mit geringen Höhenunterschieden großzügig das Schuhdorf Hauenstein - ein Höhenweg eben. Ein besonderer Reiz liegt in der Gegensätzlichkeit der Höhenrücken: der westliche ist belebt, führt vornehmlich durch Laubwald und weist - sehr untypisch für die Hauensteiner Region - kaum Felsen auf; auf dem östlichen, stilleren sind Felsen unsere ständigen Begleiter, Kiefern dominieren den Hochwald, mitunter weisen schon Kastanien auf die Nähe zur vorderpfälzischen Haardt hin. Am Bahnhof geht es auf zunächst breitem Weg gleich bergauf. Wir folgen vertrauensvoll der Beschilderung „H“, die uns wenig spektakulär auf breiten Wegen zur Schutzhütte Vier Buchen (360 m) bringt, an der nicht weniger als zehn Wege zusammentreffen. Hier berühren sich die Wandergebiete von Hauenstein, Erfweiler und Hinterweidenthal. Auf sehr schönem Fußweg gelangen wir aufsteigend zum Rastplatz Zur schönen Aussicht, wo wir über das Schwarzmühltal hinweg einen freien Blick nach Westen genießen (Tour 17). Weiter aufwärts geht es zu dem Bergkamm, der zur Dicken Eiche im Süden hin verläuft. Auf der Ostseite des Kammes erreichen wir einen spektakulären Rastplatz: den treffend benannten Trifelsblick mit der Jungwald-Schutzhütte. Vor uns sehen wir Hauenstein und das Spirkelbacher Gebiet, dahinter Almersberg, Adelsberg, Trifels und Rehberg, also alle großen Berggestalten, die das Trifelsland zu bieten hat.
Auf einem bequemen Höhenweg erreichen wir dann den schönsten Aussichtspunkt des Weges, den Hühnerstein (455 m). Dieser 12 m hoher Sandsteinfelsen wartet mit einem grandiosen 360-Grad-Panorama auf - vorausgesetzt, man ist mutig und schwindelfrei genug, die gewagte Leiter zu ersteigen. Der Name des Felsens leitet sich allerdings wider Erwarten nicht von Hühnerleiter ab, sondern vermutlich von Hunnenstein. Hinter dem nächsten Wegpunkt - der Schutzhütte Weimersborn - führt der Weg links ab und sodann als Pfad entlang bizarrer Sandsteingebilde zum unmittelbar über dem Dorf gelegenen Aussichtspunkt Kreuzelfelsen. Von hier geht es steil abwärts bis zum östlichen Ortsende von Hauenstein (270 m), wo wir kurz der Ortsstraße nach links folgen, um dann nach rechts abzuzweigen. Nach Durchqueren eines Neubaugebiets passieren wir das Karmel-Kloster des Karmelitinnenordens und gehen in weitem Bogen durch teilweise offenes Gelände um Hauenstein herum. Ein letzter Anstieg vorbei an den Nedingfelsen bringt uns zur Hauensteiner Schuhmeile und zum Ausgangspunkt. Variante
1: Variante
2: Variante
3: Benachbarte
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Ort: Hauenstein (230 m) Parken: Bahnhof (von der Bundesstraße 10 kommend sofort hinter der Abzweigung nach rechts) Länge: 18,5 km Anstieg: 250 Höhenmeter Schweiß: Wenig Aussicht: Klasse Abgeschiedenheit: Gering Orientierung: Problemlos
Einkehr
am Wege: Felsbesteigungen: Hühnerstein, Kreuzelfelsen Burgen am Wege: Keine In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Sonstiges: Bilder zum Vergrößern anklicken! Hauenstein vom Hauensteiner Höhenweg Die Hühnerstein-Leiter |