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Rundwanderung
43: Keine Angst vor Pässen! |
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Route 20,5 km): Wilgartswiesen - 1 Queichtal - 2 Wilgartaburg - 3 Sattel Zur Wolfsgrube - 4 Freischbachtal - 5 Wanderparkplatz im Wellbachtal - 6 Schlesierbrunnen - 7 Schutzhütte - 8 Kirschfels-Aussichtstribüne - 9 Annweiler Forsthaus - 10 Kaltenbachtal - 11 Modenbachtal - 12 Passübergang - 13 Freischbachtal - 14 Sattel Wolfsgrube - Wilgartswiesen Karte: Topographische Karte 1:25.000 Hauenstein oder Annweiler |
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Die Berge zwischen Queichtal und Johanniskreuz sind eine der menschenleersten Gegenden Deutschlands. Nur zwei kleine Ansiedlungen, der Hermersbergerhof und Hofstätten, unterbrechen die ausgedehnten Mischwälder. Die wenigen Wandererstützpunkte wie das traumhaft gelegene Annweiler Forsthaus kommen hier Oasen gleich. Unser Weg dorthin macht einige ungewöhnliche Schlenker - der Kontraste halber. Der Tourenvorschlag richtet sich vor allem an sportliche Wanderer, die sich auch abseits der Hauptwege zurechtfinden. Wer Abenteuer eher scheut und lieber auf gängigen Wegen unterwegs ist, kommt mit den Varianten 1 und 2 zum Forsthaus.
Wir gehen nicht ins Tal zurück, sondern bleiben auf dem nach Norden ziehenden Höhenzug. Am Beginn des Burgaufgangs finden wir eine dafür geeignete Pfadspur. Nach etwa 50 m entlang kleiner Felsen stehen wir an einer Schlüsselstelle der Tour: Der Pfad geht zunächst etwas rechts vom Kamm weg, dann gleich wieder linkshaltend steil einige Meter hoch, wo wir unter einem Felsen durchschlüpfen und wieder auf den breiten Grat gelangen. Nach weiterem Aufstieg durch abgelegenes Gelände mit vielen Wildschweinspuren stoßen wir auf einen Forstweg, dem wir nach links, also westwärts folgen. So kommen wir auf die Nordflanke des Göckelberges und laufen immer weiter westwärts bis zum nördlich von Wilgartswiesen gelegenen Sattel Zur Wolfsgrube (280 m). Seinen Namen hat dieser von einer nahegelegenen Grube, die man einst zum Fang von Wölfen eingerichtet hatte. Hier beginnt der beschilderte Weg zum Annweiler Forsthaus. Den nehmen wir bis ins Freischbachtal, bleiben dann allerdings im Tal (zu schön, um es nur zu durchqueren; siehe auch Rundwanderung 30) und wandern talabwärts bis ins Wellbachtal, wo wir linkshaltend den Wanderparkplatz im Wellbachtal (210 m) erreichen, an dem die Zufahrtsstrasse zum Annweiler Forsthaus beginnt. Für etwa dreihundert Meter nehmen wir das Sträßchen und steigen dann nach rechts auf einem Forstweg bergan. Nach zwei Haarnadelkurven kommen wir zum Schlesierbrunnen. Der folgende Aufstieg zum sehr lohnenden Kirschfelsen ist etwas für Masochisten oder Tüftler. Erstere werden sich an dem ultrasteilen und wenig schönen Weg berauschen, der am Brunnen rechts hoch geht; letztere kommen voll auf ihre Kosten, weil viele unklare Verzweigungen trefflich mit dem völligen Verzicht auf Markierungen harmonieren.
Über einen Langplatte genannten Höhenzug mit schönem Lärchen-, Birken- und Jungeichenbestand kommen wir - immer oben bleibend - zum wunderschön auf einer weiten Lichtung gelegenen Annweiler Forsthaus (434 m). Damit haben wir den anstrengenderen Teil der Tour hinter uns. Der Rückweg nach Wilgartswiesen führt durch sehr stille Wälder, quert zwei Seitentäler des Wellbachtales und verlangt uns deshalb auch zwei Passüberschreitungen ab. Um ins Tal zu gelangen, laufen wir zunächst einige Meter auf einem Sträßchen und dann halbrechts teilweise steil hinunter. Im Kaltenbachtal (223 m) finden wir eine Beschilderung nach Wilgartswiesen, der wir uns für den Rest der Tour anvertrauen können. Sie führt uns zunächst nach rechts ins Modenbachtal (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tal von Rundwanderung 32), dann auf einem romantischen Pfad links hinauf zu einem nicht näher bezeichneten Passübergang (370 m) und wieder hinunter ins tief eingeschnittene wilde Freischbachtal. Dort wandern wir kurz nach rechts talaufwärts, links in ein Seitentälchen und letztlich über den Wolfsgrube genannten Sattel (280 m) nach Wilgartswiesen. Variante
1: Variante
2: Benachbarte
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Ort: Wilgartswiesen (210 m) Parken: Ortsmitte nördlich der Durchgangsstraße Länge: 20,5 km Anstieg: 600 Höhenmeter Schweiß: Brutal Aussicht: Nett (klasse vom Kirschfels) Abgeschiedenheit: Groß Orientierung: Nicht ohne
Einkehr
am Wege:
Turmbesteigung:
Burgen
am Wege: In
der näheren Umgebung: Regionale
Tourist-Infos: Tourismusgemeinden: Sonstiges: Bilder zum Vergrößern anklicken! Wilgartaburg Annweiler Forsthaus |