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Rundwanderung 13: Durchs Ziegler Tal zum Merzalber Schloss

Burgenkoloss im Gräfensteiner Land

Route (15,5 km): Parkplatz Ziegler Tal - 1 Ziegler Tal - 2 Wieslauterhof - 3 Wieslauterquelle - 4 Wegspinne - 5 Burgruine Gräfenstein - 6 Wanderparkplatz Gräfenstein - 7 Gräfenstein-Hütte - 8 Wegspinne - 9 Wegspinne - 10 Rotenstein - Parkplatz Ziegler Tal

Karten 1:25.000: "Vom Johanniskreuz bis Pirmasens", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-401-1) oder "Hauenstein & Trifelsland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-88-1)


Nahe bei Merzalben steht auf einem Felsplateau in 447 Meter Höhe eine der schönsten Burgruinen der Pfalz - die Burgruine Gräfenstein, auch als Merzalber Schloss bekannt. Sie ist Namensgeberin des Gräfensteiner Landes, das sich zwischen dem Flüsschen Rodalbe, der jungen Schwarzbach und dem Wieslauter-Quellgebiet erstreckt. Wir finden hier ein recht gut markiertes Wegenetz in stillem Gelände, schlendern durch ein herrliches Wiesental zur Burg und nehmen auf dem Rückweg noch einen markanten Aussichtspunkt mit.

Das die Tour eröffnende Ziegler Tal gehört zur Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter", befindet sich also in einem Gebiet, in dem der Mensch fortan nicht mehr eingreifen soll. Wenige Minuten nachdem wir die laute Bundesstraße 10 verlassen haben finden wir uns in wunderbarer Stille wieder, verfolgen das sanfte Mäandern der jungen Wieslauter mit ihrer reichhaltigen Bachflora, beobachten Fischreiher und Forellen. Wildschweinspuren und Wildwechsel zeigen uns, dass wir nicht das einzige Großwild hier sind. Dafür nehmen wir gerne in Kauf, für eine gute Weile Asphalt unter den Füßen zu haben (wer dies scheut, kann gleich am Parkplatz auf die andere Talseite wechseln und auf einem guten Forstweg talaufwärts wandern).

Dies ändert sich, wenn wir die erste große Abzweigung nach links nehmen, um am verträumten Wieslauterhof mit seinen Fischweihern vorbei zur - links des Weges leicht zu übersehenden - Wieslauterquelle zu gelangen. An einem letzten Weiher beginnt rechtshaltend der Aufstieg zum Merzalber Schloss. Ein Wanderweg bringt uns zu einer Wegspinne, wo wir nach rechts abzweigen [Grünes Kreuz], um die sich jetzt vor uns erhebende Burg aus südwestlicher Richtung anzugehen.

Die beeinduckende Burganlage des Gräfenstein (447 m) bietet als Clou einen vollständig restaurierten Burgturm, den allerdings nur besteigt, wer nicht klaustrophob ist - der Treppenaufgang ist teilweise stockdunkel. Oben wird´s umso erhellender: die Rundschau reicht von Pirmasens im Westen über den Wegelnburgkamm im Süden bis zum Luitpoldturm im Osten - nur im Norden verwehrt der benachbarte Winschertberg die Fernsicht. Rings um uns breiten sich satte Mischwälder und tiefeingeschnittene Täler aus.

Wir steigen auf dem Hauptweg nach Norden zum Wanderparkplatz Gräfenstein ab. Über das Sträßchen Richtung Merzalben, dann einen nach links abzweigenden Forstweg und einen bald darauf nach rechts hinunterführenden Hohlweg kommen wir schnell zur Gräfenstein-Hütte (Merzalber Hütte) des Pfälzerwaldvereins (305 m). Nach der Rast nehmen wir den gleichen Hohlweg und steigen bis zu der im Aufstieg zum Gräfenstein schon berührten Wegspinne hinauf. Dort wenden wir uns nach rechts [Grünes Kreuz, ca. 1 km] und gehen kurz auf dem Herweg bergab. Nach wenigen Metern wird ein Fußweg nach rechts Richtung Rotenstein abzweigen, der wechselnd markiert [Weißer Punkt und dann Grün-Gelber Balken, bis zum Ausgangspunkt] auf weitgehend gleichbleibender Höhe den Bauwalder Kopf auf seiner Ostseite passiert.

An einer großen Wegspinne mit dem kleinen Saufelsen beginnt beschildert ein aussichtsreicher Bergpfad, von dem wir rückwärts blickend noch einmal den Gräfenstein bestaunen. Auf dem Kamm gelangen wir zum Rotenstein (422 m), einem exponierten Aussichtsfelsen mit steinerner Schutzhütte. Das Panorama erfasst den gesamten pfälzischen Teil des Wasgaus bis zur Wegelnburg im tiefen Süden.

Abstiegsroute ist ein zunächst steiler Bergpfad, der südwärts Richtung Hinterweidenthal zieht. Dieser stößt auf einen Forstweg, dem wir auf einem Bergrücken ungefähr 500 m weit südwärts folgen. Kurz vor einer Weggabelung zweigt links (leicht zu übersehen!) ein Bergpfad ab, der zügig ins Ziegler Tal zum Parkplatz hinunterführt.


Variante: 
Start am Wanderparkplatz am Gräfenstein (zuerst zum Rotenstein, dann Ziegler Tal
aufwärts)

Benachbarte Wanderungen: 
Premiumweg Teufelstisch-Tour (Anschluss in Hinterweidenthal)
Rundwanderung 12 Zum Rotenstein (ab Rotenstein nach Münchweiler)
Rundwanderung 14 Urwaldtour im Wieslauter-Quellgebiet (Start wie diese Tour oder Anschluss am Gräfenstein)
Rundwanderung 15 Über den Etschberg zum Teufelstisch
(vom Wanderparkplatz Ziegler Tal zur Bundesstraße 10, diese überqueren und an Tankstelle auf die andere Talseite, dort rechts)
Rundwanderung 35 Vom Gräfenstein zum Luitpoldturm (Anschluss am Wanderparkplatz Gräfenstein)
Naturspaziergang 12 Ziegler Tal (Anschluss im Ziegler Tal)
Stippvisite Burg 12 Gräfenstein (Start am Wanderparkplatz Gräfenstein)
Stippvisite Felsen 31 Rotenstein (Anschluss am Felsen)
Stippvisite Felsen 18 Winschertfels (Start am Wanderparkplatz Gräfenstein)


© www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service
Überarbeitet im Juni 2015

Ort: Hinterweidenthal (219 m)

Parken: Parkplatz im Ziegler Tal (auf der Bundesstraße 10 von Landau kommend vor der Ampel in Hinterweidenthal nach rechts  abzweigen und durch Tunnel hindurch)

Länge: 15,5 km

Anstieg: 320 Höhenmeter

Schweiß: Wenig 
(außer Schlussanstieg zum Gräfenstein)

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Meist einfach


Einkehr am Wege:
Gräfenstein-Hütte (Merzalber Hütte) PWV (Öffnungszeiten)

Felsbesteigungen:  
Rotenstein

Burgen am Wege: Gräfenstein


In der näheren Umgebung:
Felslandbad Dahn
Badeweiher Rohrwoog bei Hinterweidenthal und Neudahner Weiher bei Dahn,
Wasgaufreibad Hauenstein,
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mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Burgruine Altdahn bei Dahn
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Regionale Tourist-Infos:
Südwestpfalz
Pirmasens
Urlaubsregion Hauenstein
Gräfensteiner Land

Tourismusgemeinden:
Hinterweidenthal
Merzalben
Leimen
Münchweiler


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Burgruine Gräfenstein

Rotenstein

  
 

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