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Rundwanderung 24:
Stille Wasser im Maimontland

Pfälzisch-elsässischer Naturgenuss

Route (20 km): Saarbacher Hammer - 1 Pfälzerwoog - 2 Petersbächel - 3 Walthari-Klause - 4 Florenberger Hals - 5 Bayrischer Windstein - 6 Burgruine Lützelhardt - 7 Wegspinne Schwarze Tafel - 8 Rösselsquelle - 9 Rösselsweiher - 10 Sägmühlweiher in Ludwigswinkel - 11 Entenweiher - 12 Lindelskopf - Saarbacher Hammer

Karten 1:25.000: "Westlicher Wasgau mit Dahn", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-403-5) oder "Dahner Felsenland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-95-9)

Film über Pfälzer Wooge


Die grenznahe Gegend um Fischbach und Ludwigswinkel, von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden "In de Hecke" genannt, bezaubert mit einem ganz eigenen Landschaftsbild: Weite Täler mit licht bewaldeten Sümpfen und vielen malerischen Seen kontrastieren mit markanten, nicht allzu hohen Gipfeln. Der Wanderer findet eine Vielzahl variantenreicher Tourenmöglichkeiten vor, im Sommer locken mehrere Badeseen. Und: Die Uhren gehen hier anders - der Tag hat mindestens 30 Stunden.

Wir beginnen am Saarbacher Hammer - so nennen die Südwestpfälzer den auf der Karte als Mühlweiher bezeichneten Badesee zwischen Fischbach und Ludwigswinkel. In der Mitte des Dammes, der den Weiher staut, beginnt unser Weg [ohne Markierung]. Er führt durch das Gelände eines Sägewerks und dann auf der in Flußrichtung rechten Seite des breiten Saarbachtals zunächst Richtung Fischbach.

Immer rechtshaltend wandern wir dann um den Mühlberg herum zum Pfälzerwoog, einem einmalig schön gelegenen, stillen See inmitten eines Naturschutzgebiets. Wir verhalten uns entsprechend ruhig, überqueren den Damm und kommen [Grüner Balken, bis Petersbächel] durch lichte Wälder fast ohne Anstiege zu dem Dörfchen Petersbächel (237 m) unter dem Bergmassiv des Maimont. Etwa in Ortsmitte verlassen wir die Dorfstraße nach links zur Walthari-Klause.

Rechtshaltend wandern wir dann [Rot-Gelber Balken, bis Florenberger Hals] durch das Fuchsloch hinauf zum Florenberger Hals (in der Karte als Zollstock bezeichnet, 350 m), einer Wegspinne auf dem Grenzkamm. Diese bildet den einfachsten Übergang vom Fischbacher Becken ins Elsass. Die nächsten Stunden werden wir uns dann auch in "Fronkreisch" aufhalten.

An der Wegspinne nehmen wir den halbrechts in südwestlicher Richtung verlaufenden Höhenweg auf der Südflanke des Großen Florenberges [Blau-Weißer Balken, bis Bayrischer Windstein]. So kommen wir zum Bayrischen Windstein (368 m), einem Aussichtsfelsen mit wunderbarem Nordvogesenpanorama - direkt gegenüber sehen wir unser nächstes Zwischenziel, die Burgruine Lützelhardt. 

Vom Windstein zweigt [ohne Markierung] westwärts ein steil abwärts führender Pfad vom breiten Weg ab. Im Tal (260 m) gehen wir ein Stück nach links und dann nach rechts auf die andere Talseite.

Dort finden wir einen Weg [Rote Raute] hinauf zur verwunschenen Burgruine Lützelhardt (331 m), die wie die meisten Burgen des Wasgaus im 12. Jahrhundert erbaut wurde, zunächst den Herzögen von Lothringen gehörte und dann in den Besitz des nahegelegen Klosters Stürzelbronn überging.

Nordwärts haltend gehen wir jetzt am Judenhuebel vorbei zurück ins Tal, wo wir an der Wegspinne Schwarze Tafel nach links abbiegen und der Beschilderung „Ludwigswinkel“ folgen [Blau-Gelber Balken, bis Abzweigung Rösselsquelle]. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wandern wir jetzt auf einem breiten Forstweg durch stille bewaldete Talauen solange in nordwestlicher Richtung, bis eine markante Abzweigung nach links zur Rösselsquelle führt.

Hier halten wir uns rechts und schlendern über ein charaktervolles Wiesengelände (Bären, Elche?) zum Rösselsweiher. Wie am Pfälzerwoog befinden wir uns auch hier in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet. Am Weiher überqueren wir nicht den Damm, sondern gehen - die Hauptrichtung beibehaltend - auf sandigem Weg nach Ludwigswinkel (230 m).

Am sehr schönen Dorfweiher, dem Sägmühlweiher, wechseln wir auf die andere Talseite, um ostwärts durch Ludwigswinkel hindurch [Grüner Balken, bis Petersbächel] zum Entenweiher am Ortsrand zu gelangen. Am kleinen Weiher überqueren wir die Straße nach Petersbächel und steigen [Gelbes Logo des Premiumweges Wasgau-Seen-Tour] zunächst auf breitem Weg, dann auf einem Bergpfad von Süden durch außergewöhnliche Eichenbestände auf den Lindelskopf (343 m). Dort finden wir bescheidene Reste einer Burganlage und eine aufschlussreiche Sicht auf unser Tourengebiet vor.

Der Weg führt nun nördlich am Lindelskopf vorbei und beschildert geradeaus (nicht nach rechts hinunter zum Pfälzerwoog!) weiter zum Saarbacher Hammer.


Variante 1: 
Skulpturenpfad (von Künstlern gestaltete Holzfiguren) statt
Lindelskopf. Vom Eulenweiher nach links entlang der Straße zur Minigolfanlage Ludwigswinkel. Dort beginnt der Pfad; von diesem direkt zum Saarbacher Hammer.

Variante 2: 
In
umgekehrter Richtung. Der sofortige Aufstieg zum Lindelskopf vermittelt gleich einen Überblick über das Tourengebiet.

Benachbarte Wanderungen: 
Premiumweg Wasgau-Seen-Tour
(Anschluss am Saarbacher Hammer und in Ludwigswinkel)
Premiumweg Brunnen- und Quellenweg (Start am Biosphärenhaus Fischbach, 3 km vom Pfälzerwoog)
Premiumweg Deutsch-Französischer Burgenweg
(Anschluss am
Florenberger Hals)
Rundwanderung 16 Von Fischbach zum Großen Eyberg (vom Parkplatz in einer halben Stunde durchs Tal nach Fischbach)
Rundwanderung 25 „Maimont und
Wasigenstein (Anschluss in Petersbächel)
Rundwanderung 26 Die Sieben-Burgen-Tour (vom Florenberger Hals zum Col de Maimont)
Rundwanderung 48 Durchs Fauner Tal zur Hohen List (vom Sägmühlweiher in einer halben Stunde nordwärts durch Ludwigswinkel und links ab zum Schöntalweiher)
Naturspaziergang 8 Naturschutzgebiet Pfälzerwoog (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 13 Naturschutzgebiet Rösselsweiher- Rohrweiher (Anschluss an der Rösselsquelle)
Stippvisite Felsen 26 Bayrisch-Windstein (Start in Petersbächel)
Stippvisite Burg 44 Lützelhardt (Anschluss an der Burg)


© www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service
Überarbeitet im September 2015

Ort: Fischbach (220 m)

Parken: Hotel-Restaurant Saarbacher Hammer (Mühlweiher) zwischen Fischbach und Ludwigswinkel (von Fischbach 2 km Richtung Eppenbrunn und links ab)

Länge: 20 km

Anstieg: 360 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Klasse

Abgeschiedenheit: Mittel (groß zwischen Petersbächel und Ludwigswinkel)

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege:
Walthari-Klause Petersbächel  (Öffnungszeiten),
Gaststätten in Petersbächel, Ludwigswinkel und am Saarbacher Hammer

Felsbesteigungen: 
Bayrischer Windstein

Burgen am Wege:
Burgruine Lützelhardt
, Lindelskopf


In der näheren Umgebung:
Badeweiher Schöntalweiher bei Ludwigswinkel und Etang de Fleckenstein bei Hirschthal,
Biosphärenhaus Fischbach
,
Erzbergwerk Nothweiler,
Burgruine Fleckenstein,
Burgruine Altdahn,
Burg Berwartstein,
Weißenburg im Elsass (sehr romantisches Städtchen),
Deutsches Weintor bei Schweigen

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Fischbach
Gebüg
Petersbächel
Ludwigswinkel

Rumbach
Nothweiler
Schönau

Sonstiges:
Skulpturenpfad Ludwigswinkel
Barfußpfad Ludwigswinkel


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Auf der Burgruine Lützelhardt

Pfälzerwoog im Winter

  
 

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In der Umgebung der Tour:

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