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Rundwanderung
25: Zu Zeugen dreier Epochen |
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Route (12 km): Wanderparkplatz Schanze - 1 Burgruine Blumenstein - 2 Friedenskreuz - 3 Maimont - 4 Wegspinne Col de Maimont - 5 Wasigenstein - 6 Wanderparkplatz am Klingelfelsen - 7 Zigeunerfelsen - 8 Wegspinne Col de Hichtenbach - 9 Wengelsbach - 10 Wengelsbacher Hals - 11 Fischweiher unterhalb des Blumensteins - Wanderparkplatz Schanze Karte: Topographische Karte 1:25.000 Dahn |
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Der Maimont bei Fischbach-Petersbächel – von Norden als auffallend wuchtiger Doppelgipfel im Grenzkamm zu erkennen – bietet gleich mehrere gute Gründe, die Mühen eines steilen Aufstiegs auf sich zu nehmen: 1. Er ist Symbol des französisch-deutschen Friedenswillens, wofür der Name des Berges und das Friedenskreuz auf dem Maimont-Nebengipfel stehen. 2. Der Hauptgipfel glänzt zwar nicht mit Panoramaausblick, führt uns jedoch zurück in die Zeit unserer keltischen Ahnen, die uns auf dem Hauptgipfel eine Opferschale und Reste eines mächtigen Ringwalls hinterlassen haben. 3. Am Wegesrand liegen zwei sagenumwobene Burganlagen, deren eine, der Wasigenstein, als Schauplatz der Nibelungensage bekannt ist. 4. Die Tour berührt auf der französischen Seite des Berges den verträumten Weiler Wengelsbach mit anerkannt gut gedecktem Tisch.
Direkt an der Burg beginnt der Pfad hinauf zum Maimont. Er kreuzt einen Forstweg und führt dann steil zu einem Sattel nördlich des Gipfels. Hier machen wir zunächst einen kurzen Abstecher zum Friedenskreuz, das in den 50er Jahren weithin sichtbar als Mahnmal auf einem kleinen Felsen des Maimont-Nebengipfels (491 m) errichtet wurde. Die Aussicht hat in den letzten Jahren wegen zunehmender Baumhöhe zwar gelitten, der Kenner entdeckt jedoch hinter den Wasgaugipfeln die Berge um Johanniskreuz und den Westrich, das westlich des Pfälzerwaldes gelegene Bauernland. Wir kehren um und erreichen nach Süden hin den Maimont-Hauptgipfel (513 m). Auf dem höchsten Gipfelpunkt liegt - leicht zu übersehen - die Opferschale, ein Sandsteinklotz mit in der Mitte schüsselartig ausgeformter Höhlung. Über ihren Ursprung und Zweck lassen wir die Historiker streiten. Für den Abstieg zum Wasigenstein, wo sich nach der Heldesage des Waltharilieses einst Walther, Gunther und Hagen in den Haaren lagen, nehmen wir zunächst einen Pfad auf der Nordwestseite des Berges, also halbrechts. Hier fallen uns die Reste eines keltischen Ringwalles auf, der den Gipfel umschloss.
Der Weiterweg zum Zigeunerfelsen ist ein Teilstück der Sieben-Burgen-Tour (Tour 26) und verläuft zunächst auf einem von vielen Kiefernwurzeln durchzogenen Pfad zum Wanderparkplatz am Klingelfelsen (383 m), wo wir auf das Passsträßchen zwischen Wengelsbach und Obersteinbach treffen. Ein kurzer Aufstieg auf diesem Sträßchen führt zu einem weiteren kleinen Parkplatz, hinter dem ein Pfad hinauf zum Zigeunerfelsen (470 m) beginnt. Diesen ersteigen wir über eine luftige Treppe, um die Aussicht in die weiten Wälder der Nordvogesen mit dem Grand Wintersberg zu genießen. Weiter ostwärts haltend steigen wir zur Wegspinne Col de Hichtenbach ab, an der links ein beschilderter Abstiegsweg zum malerisch unter dem Maimont gelegenen französischen Weiler Wengelsbach (264 m) beginnt. Von Wengelsbach gehen wir ostwärts hinauf zu einem als Wengelsbacher Hals bezeichneten Sattel. Linkshaltend könnten wir jetzt über den Blumenstein zurück zum Ausgangspunkt wandern. Landschaftlich ansprechender ist folgende Route: Vom Sattel auf zunächst steilem Pfad sofort hinunter in das Tälchen unterhalb der Burgruine bis zu einigen Fischweihern, an diesen links vorbei und weiter linkshaltend in leichtem Anstieg nach Norden zum Wanderparkplatz. Variante: Benachbarte
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Ort: Gebüg (255 m, zwischen Fischbach-Petersbächel und Schönau Parken: Wanderparkplatz Schanze (2 km westlich von Schönau an der Straße nach Petersbächel) Länge: 12 km Anstieg: 470 Höhenmeter Schweiß: Happig Aussicht: Nett Abgeschiedenheit: Mittel Orientierung: Nicht ohne
Einkehr
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Bilder zum Vergrößern anklicken! Auf dem Blumenstein Wasigenstein |