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Mit Bus und Bahn 4:

Auf Höhenwegen ins Herz

des Wasgaus

Von der Hauensteiner Schuhmeile 
ins Dahner Felsenland 

WasgauVomBuhlstein.JPG (76879 Byte)

Start: Hauenstein  Ziel: Bruchweiler-Bärenbach (Bus oder sonntags Bahn)

Route (21 km): Bahnhof Hauenstein - 1 Schutzhütte Vier Buchen - 2 Trifelsblick (mit Jungwald-Schutzhütte) - 3 Winterkirchl - 4 Wanderheim Dicke Eiche - 5 Bühlhof - 6 Buhlsteine - 7 Jüdischer Friedhof bei Busenberg - 8 Weisensteiner Hof - 9 Drachenfelshütte - 10 Burgruine Drachenfels - 11 Scharbach-Tälchen - Bahnhof Bruchweiler-Bärenbach

Karten 1:25.000: "Östl. Wasgau mit Bad Bergzabern", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-404-2) oder "Hauenstein & Trifelsland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-88-1)


Mitten durch die Felsen- und Burgenszenerie des Hauensteiner Wandergebietes und des Dahner Felsenlandes führt diese großzügige Nord-Süd-Wanderung. Die Route verbindet mehrere Premiumwege, von denen jeweils Teilstücke genutzt werden. Zwei Hütten des Pfälzerwald-Vereins und zwei beliebte Ausflugsgaststätten sorgen dafür, dass auf der langen Tour niemand verhungert. Wer sonntags unterwegs ist, kann für die Rückkehr den "Bundenthaler " nehmen, einen Ausflugszug mit klassischem Triebwagen. 

Am Bahnhof Hauenstein geht es direkt in den Wald - es sei denn, man möchte noch die nur zwei Gehminuten entfernte Hauensteiner Schuhmeile besuchen und sich mit Schuhwerk eindecken. Der erste Wegabschnitt [Beschilderung „H“ des nicht mehr unterhaltenen Hauensteiner Höhenweges] dient dem Aufwärmen: Auf breiten Wegen wandern wir durch eine unspektakuläre Waldlandschaft zur Schutzhütte Vier Buchen (360 m), an der nicht weniger als zehn Wege zusammentreffen.

Für eine gute Stunde halten wir uns nun an den Premiumweg Hauensteiner Schusterpfad [Gelbes Logo, bis Wanderheim Dicke Eiche]. Er führt hinauf auf einen langgezogenen Bergkamm, auf dem - immer südwärts - der Westteil des Schusterpfades verläuft. Erster Höhepunkt ist der treffend benannte Trifelsblick mit der Jungwald-Schutzhütte. Ein spektakulärer Rastplatz mit Blick über Hauenstein und das Spirkelbacher Gebiet zu Almersberg, Adelsberg, Trifels und Rehberg, also allen großen Berggestalten, die das Trifelsland zu bieten hat.

21-5.JPG (278005 Byte)Nächste Station ist das  Winterkirchl (365 m), wo wir einen alten Schuhmacherweg von Erfweiler nach Hauenstein kreuzen. Kinder läuten hier die Glocke des erstmals 1748 urkundlich erwähnten Wallfahrtskirchleins, Gläubige spenden eine Kerze, Ungläubige freuen sich über einen Rastplatz. Über die Wegspinne Dicke Eiche kommen wir zur ersten Pfälzerwald-Vereins-Hütte der Tour, dem Wanderheim Dicke Eiche (Hauensteiner Hütte, 400 m) auf der sich am Wochenende oftmals ein sangesfrohem Publikum einfindet.

Ostwärts geht es nun hinauf Richtung Wasgauhütte [Schild]. Diese besuchen wir allerdings nicht, sondern nehmen - auf dem Bergkamm angelangt - den Premiumweg Wasgau-Felsenweg [Rotes Logo, bis Abzweigung Bühlhof], der uns eine hübsche Höhenpassage über den Schindberg beschert. Nach einem längeren Abstieg zweigen wir für eine weitere Einkehr zum Bühlhof mit der Bühlhofschänke ab [Schild].

Auf einem Wirtschaftsweg und dann einem Waldweg geht es südwärts Richtung Buhlstein weiter [Blau-Gelber Balken]. Die Schildervielfalt ist hier etwas verwirrend. Achten wir darauf, uns nicht von den nach rechts führenden Schildern verführen zu lassen. Wir besteigen den Buhlsteinkamm von seiner Ostseite!

Im Wald treffen wir auf den Premiumweg Busenberger Holzschuhpfad [Rosa Logo, bis nach dem Abstieg vom Buhlsteinkamm] und steigen auf einem alpin anmutenden Pfad hinauf zum Buhlsteinpfeiler, einem der exponiertesten Plätze des Pfälzerwaldes. Durch ein Geländer geschützt stehen wir 55 Meter über dem Fuß des mächtigen Felsens und staunen über ein 270-Grad-Panorama, das seinesgleichen sucht. 

Ein anregender Höhenpfad bringt uns dann an der vielgliedrigen Kette der Buhlsteinfelsen vorbei. Nach einem steilen Abstieg treffen wir auf einen Forstweg und folgen diesem kurz nach links bis zum Waldrand. Hier lassen wir Schilder Schilder sein und nehmen linkshaltend einen Wirtschaftsweg [ohne Markierung], der uns erst am Waldrand und dann über Wiesen und Felder auf die unverkennbare Burgruine Drachenfels zu führt. Kurz vor einer Straßenüberquerung passieren wir noch einen Jüdischen Friedhof und trödeln dann hinüber zur Ausflugsgaststätte Weisensteiner Hof am Fuß des Heidenberges.

Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Drachenfelshütte des Pfälzerwald-Vereins, die zu Recht für ihre Erbsensuppe gerühmt wird. Direkt daneben liegt die kühn auf einem Felsen erbaute Burgruine Drachenfels. Ihr Besuch ist für Gebietsneulinge ein Muss, nimmt eine halbe Stunde in Anspruch und vermittelt neben einer Menge Burgenromantik auch einen tiefen Einblick in die Buntsandsteinwelt des Dahner Felsenlandes.

Wir folgen nun kurz dem Premiumweg Bären-Steig [Hellbraunes Logo, bis ins Tal] in Richtung Bruchweiler Geiersteine hinunter ins Scharbach-Tälchen. Im dem weiträumigen Wiesental verläuft der Weg jetzt auf dem Raubritter-Fahrradweg. An einer Wegbiegung verlassen wir die Premiumweg-Markierung und schlendern - zuletzt entlang der Wieslauter - weiter auf dem Fahrradweg bis Bruchweiler-Bärenbach.


Benachbarte Wanderungen:

Rundwanderung 7 Heidenberg und Drachenfels (Anschluss am Weisensteiner Hof)

Rundwanderung 20 Über die Buhlsteine zur Burg Lindelbrunn (Anschluss am Buhlstein)

Rundwanderung 21 Hauensteiner Fliehburgen und Himmelsleitern (Anschluss am Winterkirchl)


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  FAHRPLANAUSKUNFT

Länge: 21 km

Anstieg: 510 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Problemlos


Einkehr am Wege:
Wanderheim Dicke Eiche PWV und Drachenfelshütte (Öffnungszeiten), 
Bühlhof
, Weisensteiner Hof

Kulturdenkmal: Winterkirchl

Felsbesteigung: Buhlstein

Burg: Drachenfels


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Burg Berwartstein,
Burgruine Altdahn

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Hauenstein
Dahn
Erfweiler
Bruchweiler
Busenberg


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Scharbachtälchen mit den Bruchweiler Geiersteinen

Burgruine Drachenfels

  
 

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