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Knapp westlich von
Hinterweidenthal, dem Nadelöhr der vielbefahrenen Bundesstraße 10 zwischen
Pirmasens und Landau, kann der geplagte Autofahrer - in Sichtweite des bizarren
Kaltenbacher Teufelstischs - in das von Beginn an beschauliche Salzbachtal
abzweigen. Dieses weitläufige Wiesental bildet die Achse unserer
aussichts- und abwechslungsreichen Tour. Als höchsten Punkt steuern wir
die Burg Lemberg an, Sitz eines Burgeninformationszentrums, um dann dem Salzbachtal
gebührend Zeit zu widmen. Den Abschluss bildet der Salzwooger Teufelstisch, eine
wunderliche Felsgestalt und erkennbar der kleinere
Bruder des bekannteren Hinterweidenthaler Tischfelsens.
 Von
der mit schönen Fachwerkhäusern bestückten Dorfstraße von Salzwoog gehen wir zur anderen Talseite, überqueren also den Salzbach mit seinem
bemerkenswert klaren Wasser, und finden an einem Buswartehäuschen
den Einstieg zu unserer Wanderung [Gelber
Punkt, bis zum
Maiblumenfelsen].
An
den Anfang haben die Götter den Schweiß gesetzt: Durch eine moosige Klamm
steigen wir gleich sehr steil hinauf, um dann auf einem grasigen Feldweg die
Luft wiederzugewinnen, die der abermals recht steile Schlussanstieg zum Großen Maiblumenfels (449 m)
erfordert. Der bietet einen Vorgeschmack auf eine Reihe weiterer
Aussichtspunkte auf unserer Route: Im Nordosten erkennen wir die Burgruine Gräfenstein und das Bergdorf Leimen, im Süden
Eyberg, Mückenkopf
und Wegelnburg; ganz am rechten Rand des Panoramas und deutlich tiefer
lugt der Salzwooger Teufelstisch hervor.
 Jetzt könnten wir uns weiter an der bisherigen Markierung orientieren,
sinnvoller ist es allerdings, gleich gedanklich auf das prägnante Wegzeichen
des Graf-Heinrich-Weges
umzuschwenken, eines in Lemberg beginnenden Premiumweges [Blaues
Logo, bis Vogellehrpfad].
Stets auf dem breiten Kamm des Langenberges wandern
wir an Felstrümmern und einem bizarren kleinen Felsentisch vorbei, folgen dann
an einer Linksabzweigung dem Graf-Heinrich-Weg, da dieser uns im Unterschied
zum Gelben Punkt zu zwei hervorragenden Aussichtspunkten führt: Zunächst zum Langmühlblick
(wo der Langenberg steil
nach Süden abfällt - zu der großen Wiese im Tal werden wir später absteigen) und dann gleich um
die Ecke zur Hermannsruhe
(wo wir weit nach Westen in die Nordvogesen schauen).
In
den nächsten Minuten passieren wir eine Schutzhütte und die Abzweigung des
"Jakobssteiges", die wir uns für später einprägen. Gleich dahinter
biegen wir nach links zum recht
kurzweiligen Lemberger Vogellehrpfad ab. Der endet am Lemberger
Friedhof. Dort beginnt - scharf rechts - der
steile Aufstieg zur Burg Lemberg
(458 m, auch Lemberger Schloss genannt). Diese bietet eine Burgschänke, ein Burgeninformationszentrum und einen wundervollen Blick in die
Umgebung von Pirmasens.
Im
Abstieg gehen wir nicht rechtsherum zum Friedhof, sondern geradeaus zu einem
markanten Felsen-Hohlweg, in dem wir uns rechts halten [Gelber
Punkt, bis zum Beginn der
Jakobssteige]. Auf dem folgenden ebenen Weg achten wir auf die Felstrümmer zur
Linken: Sie stammen vom Rabenfels
(ein etwa viertelstündiger Abstecher dort hinauf ist durchaus lohnend!), von dem
in den Sechziger Jahren nachts ein gewaltiges Stück abbrach
und mit großem Getöse den Hang hinunterrutschte.
In
wenigen Minuten erreichen wir dann die zuvor eingeprägte Abzweigung der Jakobssteige
[Beschilderung "Klosterbrünnchen über die Jakobssteige"]. Auf
diesem Bergpfad achten wir darauf, immer steil hinunterzugehen und uns nicht zum
Klosterbrünnchen lotsen zu lassen. Im Tal überqueren wir die Straße und laufen in wenigen Minuten auf einem Fahrradweg
Richtung Langmühle (247 m). Gleich am Eingang des schön gelegenen
Dörfchens biegen wir am Friedhof links ab (sofern wir nicht für einen Imbiss das nur wenige
Minuten entfernte Rudolf-Keller-Haus des Alpenvereins nutzen
wollen), gehen gleich hinter diesem rechts einen Pfad hinunter und kommen so
zum Parkplatz des Hotel-Restaurants "Zum Grafenfels" im Salzbachtal.
Hier wenden wir uns nach rechts, laufen kurz an der Straße entlang und finden
dann - direkt unterhalb des Hotel-Restaurants - einen unscheinbaren Pfad
hinüber zu den Häusern auf der anderen Talseite.
 Dort
nehmen wir den Talweg nach links, schlendern in guten zwanzig Minuten durch das
sich zunehmend weitende Salzbachtal und kommen so zu einem ins das
stille Storrbachtal führende Sträßchen. Hier nehmen wir den nach Dahn zielenden Wanderweg
[Gelber
Balken, bis Abzweigung
Teufelstisch] und kommen nach einem kurzen Anstieg zu einer beschilderten
Abzweigung zum Salzwooger Teufelstisch (320 m).
Ein schmaler Pfad führt uns steil hinauf zu diesem zweitgrößte Tischfelsen
der Pfalz. Einige Schritte oberhalb des
Felsens befindet sich ein exquisiter, allerdings etwas verlotterter Rastplatz. Wir thronen über dem
Talgrund mit dem sanft mäandernden Salzbach und schauen den Fischreihern
zu, die sich auf den gegenüberliegenden Baumwipfeln niederlassen.
Nach
dem Abstieg auf dem gleichen Pfad gehen wir kurz links Richtung Dahn, um sofort
noch einmal links abzubiegen. So gelangen wir wieder hinunter ins Salzbachtal, wo
uns ein Feldweg und ein Fahrradweg nach Salzwoog bringen.
Variante:
Statt über Langmühle von der Jakobssteige über Klosterbrünnchen und
Salzwooger Teufelstisch zurück nach Salzwoog [Gelber
Balken, bis Teufelstisch]
Benachbarte
Wanderungen:
Prädikatsweg
Graf-Heinrich-Weg (Anschluss am Wanderparkplatz Burg Lemberg)
Rundwanderung 8 Über Ruppertsfels, Burg Lemberg und
Rothenberg (Anschluss am
Wanderparkplatz)
Rundwanderung 11 Felsenpfade am Beckenhof
(ab Wanderparkplatz Burg Lemberg in etwa 40 Minuten ins Rodalbtal und zum
PWV-Haus Starkenbrunnen)
Rundwanderung 15 Über den Etschberg
zum Teufelstisch (Anschluss
in Salzwoog)
Naturspaziergang
17 Hermannsruhe (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 22
Storrbachtal (Anschluss am Parkplatz Steinerne Brücke)
Stippvisite Burg 21 Burg Lemberg (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite Felsen 6
Salzwooger Teufelstisch (Anschluss am Felsen)
Stippvisite Felsen 15
Rabenfels (gleicher Ausgangspunkt)
©
www.wanderportal-pfalz.de
2005 - palzvisit Touristik-Service
Neu
konzipiert und überarbeitet im April 2012
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Ort:
Salzwoog
(230 m)
Parken:
Dorfstraße Nähe der ehemaligen Gaststätte "Zur Post"
Länge:
14,5 km
Anstieg: 320
Höhenmeter
Schweiß:
Oh ja
Aussicht:
Klasse
Abgeschiedenheit:
Mittel
Orientierung:
Meist einfach

Einkehr
am Wege:
Burgschänke auf der Burg Lemberg
(Öffnungszeiten),
zwei Gaststätten in Langmühle
Felsbesteigungen:
Maiblumenfels
Burgen
am Wege:
Burg Lemberg
In
der näheren Umgebung:
Pirmasens
(Einkaufszentrum, Dynamikum
Science Center, Erlebnisbad Plub, Schuhmuseum,
Skulpturenpark),
Westwall-Museum in
Pirmasens-Niedersimten,
Teufelstisch
und Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal, Biosphärenhaus
Fischbach,
Burgruine
Altdahn
Regionale
Tourist-Infos:
Tor
zum Wasgau
Südwestpfalz
Pirmasens
Tourismusgemeinden:
Lemberg
Pirmasens
Ruppertsweiler
Sonstiges:
Burgeninformationszentrum auf der Burg Lemberg
Bilder
zum Vergrößern anklicken!

Auf
dem Langenberg

Vom
Langmühlblick in den Wasgau
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